Wettkampfordnung

A. Allgemeiner Teil

 

A.1. Regelanerkennung

A.2. Auslegung 

A.3. Minderjährige 

A.4. Gäste 
A.5. Sportler mit ausländischer Staatsangehörigkeit 

A.6. Wettkämpfe 
A.6.(1). Als Wettkampf gilt: 
A6.(2). Wettkämpfe mit anderen Bogensportverbänden (Inland oderAusland)
A.6.(3). Wettkampfkalender
A.6.(4). Das Sportjahr

A.7. Meisterschaften
A.7.(1). Meisterschaften
A.7.(2). Zweck der Meisterschaft
A.7(3). Die Ausschreibung zur Deutschen Meisterschaft
A.7.(4). Landesmeisterschaften und untere Meisterschaften 
A.7.(5). Siegerehrung 

A.8. Wettkampfklassen
A.8.(1).U10 
A.8.(2).U12
A.8.(3).U14
A.8.(4).U17 
A.8.(5).U 20 
A.8.(6).Damen und Herren ( leistungsstärkste Wettkampfklassen)
A.8.(7).Damen Ü 40 - Herren Ü 45 
A.8.(8).Damen Ü 50 - Herren Ü 55 

A.9. Start von behinderten Bogensportlern 
A.9.(1). Altersbereiche
A.9.(2). Andere Wettkampfklassen 

A.10. Wettkampfprogramm FITA -Runde im Freien
A.10.(1). Wettkampfklassen in der FITA -Runde im Freien  Inhaltsverzeichnis. DBSV Wettkampfordnung
A.10.(1).1. U10 bis U14 
A.10.(1).2. U17
A.10.(1).3. U20
A.10.(1).4. Damen und Herren 
A.10.(1).5. Ü40 / Ü45 
A.10.(1).6. Ü50 / Ü55 
A.10.(1).7. Behinderte Sonderwertung 
A.10.(1).8. Wertung Innenzehn
A.10.(2). FITA-70 Meter-Runde
A.10.(3). Eine geteilte FITA-Runde
A.10.(4). Die Olympische Runde (Finalrunde) 
A.10.(4).1. Platzierungsrunde 
A.10.(4).2. Entscheidungsmatch 
A.10.(4).3. Ausscheidungsrunde 
A.10.(4).4. Finalrunden 
A.10.(4).5. Bronzemedaillen - Entscheidung 
A.10.(4).6. Goldmedaillen - Entscheidung

A.11. Wettkampfprogramm FITA -Hallenrunde 
A.11.(1). Wettkampfklassen in der FITA -Hallenrunde
A.11.(1).1. A.1.(1).1. U10 bis U14 Recurve-, Blank-, Compoundbogen 
A.11.(1).2. U17 bis Ü55 Recurve-, Blank-, Compoundbogen 
A.11.(1).3. Langbogen und Jagdbogen6
A.11.(1).4. Behinderte 
A.11.(1).5. Wertung 10 für die Compound Klassen
A.11.(2). Die Olympische Runde (Finalrunde) 

A.12. Wettkampfprogramm FITA-Feldrunde
A.12.(1).Wettkampfklassen in der FITA-Feldrunde 
A.12.(1).1.Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen 27
A.12.(1).2.Innenfünf
A.12.(2).Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
A.12.(2).1.Meisterschaften des DBSV
A.12.(3). Mannschaftswertung 

A.13. Wettkampfprogramm Waldrunde 
A.13.(1). Wettkampfklassen in der Waldrunde
A.13.(1.1. Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen 
A.13.(1).2.Wertung kleiner Innenring Herzzone 
A.13.(1).3. Pfeile in der Waldrunde 
A.13.(2). Eine Meisterschaft besteht aus mindestens: 
A.13.(2).1. Meisterschaften des DBSV 
A.13.(3). Mannschaftswertung 

A.14.Wettkampfprogramm 3D-Waldrunde
A.14.(1).Wettkampfklassen in der 3D-Waldrunde 
A.14.(1).1.Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen 
A.14.(1). 2.Wertung kleiner Innenring Herzzone 
A.14.(1).3. Pfeile in der 3D-Waldrunde 
A.14.(2). Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
A.14.(2).1.Meisterschaften des DBSV 
A.14.(3).Mannschaftswertung 

A.15. Wettkampfprogramm 3D-Jadgrunde 
A.15.(1). Wettkampfklassen in der 3D-Jagdrunde
A.15.(1).1 . Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen 
A.15.(1).2. Wertung kleiner Innenring Herzzone 
A.15.(1).3. Pfeile in der 3D-Jagdrunde 
A.15.(2).Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
A.15.(2).1. Meisterschaften des DBSV 
A.15.(3).Mannschaftswertung 

A.16. Wettkampfprogramm Kyudo 

A.17. Durchführung der Meisterschaften
A.17.(1). Meisterschaften nach Wettkampfklassen. 
A.17.(1). 1. Meisterschaften für Damen und Herren
A.17.(1). 2. Jugendmeisterschaften U12 bis U20 
A.17.(1). 3. Altersmeisterschaften Ü40/45 bis Ü50/55 
A.17.(1). 4. In den Jugend- und Altersklassen 
A.17.(2).Start in höheren Wettkampfklassen 
A.17.(2)1. Automatischer Wechsel in höhere Klassen

A.18. Teilnahmeberechtigung (Einzelsportler) 
A.18.(1). Allgemeine Teilnahmeberechtigung
A.18.(2). Startberechtigung bei Meisterschaften des DBSV 
A.18.(3)..Ausnahmen 
A.18.(4)Start für mehrere Vereine 

A.19.Teilnahmeberechtigung (Mannschaften) 

A.20.Organisation und Durchführung von Wettkämpfen

A.21.Einsprüche 
A.21.(1). Rechte und Pflichten der Mitglieder 
A.21.(2).Einspruchsgebühr 
A.21.(3).Berufung 

A.22.Disziplinarbestimmungen 

 

A.1. Regelanerkennung
Der Sportbetrieb ist in dieser Wettkampfordnung geregelt. Durch die Teilnahme an Training und Wettkampf akzeptiert jeder Bogensportler die Wettkampfordnung sowie die zusätzlich erlassenen Vorschriften; er ist daher gehalten, diese Regeln zu kennen. Alle aufgeführten Personen gelten automatisch für weibliche und männliche Personen, wenn nicht besonders aufgeführt.

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A.2. Auslegung
Falls der Wortlaut der Wettkampfordnung eine eindeutige Auslegung nicht zulässt, oder falls einzelne Tatbestände nicht erfasst sind, ist die Auslegung im Sinne der Fairness und der Gleichstellung aller Teilnehmer vorzunehmen. Ausrüstungsgegenstände, die in diesen Regeln nicht erwähnt sind, dem Benutzer jedoch einen persönlichen Vorteil verschaffen, sind nicht erlaubt.

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A.3. Minderjährige
Beim Bogensport ist ein Mindestalter nicht zu beachten; es gelten die gesetzlichen Vorschriften im Bereich der Aufsicht und Fürsorge.

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A.4. Gäste
Gäste, die an Veranstaltungen des DBSV oder seiner Mitglieder teilnehmen, müssen gegen Unfall und Haftpflicht versichert sein.

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A.5. Sportler mit ausländischer Staatsangehörigkeit
Bogensportler mit ausländischer Staatsangehörigkeit sind bei den Meisterschaften des DBSV startberechtigt, wenn sie seit 6 Monaten in der Bundesrepublik polizeilich gemeldet und in dieser Zeit auch Mitglied eines dem DBSV angeschlossenen Vereins sind. Über die Startberechtigung entscheidet der zuständige Landesverband oder - bei Einzelmitgliedern – der Sportausschuss des DBSV.

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A.6. Wettkämpfe

A.6.(1). Als Wettkampf gilt:
ein Wettbewerb, wenn er von einem Kampfrichter mit Lizenz geleitet wird mindestens 2 Vereine teilnehmen mindestens insgesamt 8 Aktive starten.
Einzelne Klassen können nur gewertet werden, wenn mindesten fünf, bei den Klassen U10-U20 drei Einzelsportler, oder drei Mannschaften starten. Meisterschaften, Vergleichskämpfe, Ausscheidungsschießen sowie Freundschaftstreffen können ausgeschrieben und durchgeführt werden von:
Vereinen Bezirken Landesverbänden oder dem DBSV.

A.6.(1). festgelegten Kriterien.
Bei der Mannschaftsmeisterschaft kämpft jede Mannschaft gegen eine gleiche Mannschaft.

Diese Mannschaftswertungen gilt für folgende Klassen:
Recurve
Compound
Blankbogen
Langbogen

Wird in Bogenklassen keine Mannschaftswertung eröffnet, können Angehörige dieser Bogenklassen in Mannschaften nachfolgender Bogenklassen starten:
Compound limited = Mannschaft Compound
Compound Blankbogen = Mannschaft Compound
Jagdbogen = Mannschaft Blankbogen
Langbogen = Mannschaft Blankbogen

 

A6.(2). Wettkämpfe mit anderen Bogensportverbänden (Inland oder Ausland)
unterliegen keiner Beschränkung; der zuständige Landesverband und der DBSV sind zu informieren.

A.6.(3). Wettkampfkalender
Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, erstellt der DBSV alljährlich einen Wettkampfkalender zuständig ist der Sportausschuss mit seine Unterausschüssen.
Termine:
Wettkampfkalender Halle
Wettkampfkalender FITA - Runde im Freien
Wettkampfkalender Feld

A.6.(4). Das Sportjahr
Das Sportjahr entspricht dem Kalenderjahr; die vorgeschalteten Meisterschaften in der Hallensaison können ab Oktober des Vorjahres ausgetragen werden.
Hierbei gilt für die Klassenzuordnung: 1. Januar des folgenden Sportjahres.

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A.7. Meisterschaften

A.7.(1). Meisterschaften
Es werden alljährlich Meisterschaften ausgetragen, sie gliedern sich in:
Vereinsmeisterschaft
Bezirksmeisterschaft
Landesmeisterschaft
Deutsche Meisterschaft

A.7.(2). Zweck der Meisterschaft
ist die Ermittlung der Meister in den einzelnen Klassen der Einzelwertung sowie die Ermittlung der Mannschaftsmeister. Die Zusammensetzung der Mannschaft (Vereinsmannschaft oder Mannschaft in Wettkampfklassen) wird alljährlich in der Ausschreibung geregelt.

A.7(3). Die Ausschreibung zur Deutschen Meisterschaft
Sie wird im Sportausschuss verabschiedet und in der Verbandszeitung „Bogensport -INFO“ veröffentlicht. Termine siehe Ziff. A.6.(3).. Bei Deutschen Meisterschaften darf ein Teilnehmer in einem Durchgang nur in einer Bogenklasse starten.

A.7.(4). Landesmeisterschaften und untere Meisterschaften
Den Landesverbänden bleibt es überlassen, für ihre Bereiche abweichende Regelungen zu treffen - soweit die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft dadurch nicht berührt wird.

A.7.(5). Siegerehrung
Bei Meisterschaften wird empfohlen ca. 15 Minuten vor der Siegerehrung eine aktuelle Ergebnisliste auszuhängen, um spätere Reklamationen möglichst zu vermeiden.

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A.8. Wettkampfklassen
Um unterschiedliches Leistungsvermögen anzugleichen, werden folgende Wettkampfklassen gebildet; jeweils männlich und weiblich:

A.8.(1).U10
Bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 10. Lebensjahr vollenden

A.8.(2).U12
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 11. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 12.
Lebensjahr vollenden.

A.8.(3).U14
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 13. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 14.
Lebensjahr vollenden.

A.8.(4).U17
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 15. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 17.
Lebensjahr vollenden.

A.8.(5).U 20
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 18. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 20.
Lebensjahr vollenden.

A.8.(6).Damen und Herren ( leistungsstärkste Wettkampfklassen)
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 21. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 45, Damen das 40. Lebensjahr vollenden.

A.8.(7).Damen Ü 40 - Herren Ü 45
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 41 / 46. bis zum Ende des Sportjahres, in dem sie das 50 / 55. Lebensjahr vollenden.

A.8.(8).Damen Ü 50 - Herren Ü 55
Vom Beginn des Sportjahres, in dem sie das 51. / 56. Lebensjahr vollenden.

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A.9. Start von behinderten Bogensportlern

A.9.(1). Altersbereiche
In den drei Altersbereichen Jugend bis einschl. U 20 Erwachsene Damen und Herren Alterssportler ab Ü 40 / 45 werden Meisterschaften für Behinderte ausgeschrieben jeweils männlich und weiblich. Start-berechtigt sind Sportler, die einen Grad der Behinderung von 30% nachweisen können.

A.9.(2). Andere Wettkampfklassen
In allen anderen Wettkampfklassen starten Behinderte gleichberechtigt mit Nichtbehinderten; sie können die im Behindertensport zugelassenen Hilfen verwenden. Die medizinische Notwendigkeit muss nachgewiesen und im Wettkampfpass eingetragen sein.

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A.10. Wettkampfprogramm FITA -Runde im Freien
Die einfache FITA -Runde im Freien wird an einem oder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschossen. Die Doppel - FITA -Runde im Freien besteht aus zwei einfachen FITA -Runden im Freien und wird an zwei oder vier aufeinanderfolgenden Tagen geschossen.

A.10.(1). Wettkampfklassen in der FITA -Runde im Freien

A.10.(1).1. U10 bis U14
U10 1 x 36 Pfeile 20 m Auflage 122 cm 1 x 36 Pfeile 20 m Auflage 80 cm
U12 1 x 36 Pfeile 30 m Auflage 122 cm 1 x 36 Pfeile 20 m Auflage 80 cm
bei DM 2 x 36 Pfeile 30 m Auflage 122 cm an 2 Tagen 2 x 36 Pfeile 20 m Auflage 80 cm 
U14 je 36 Pfeile 50 und 40 m Auflage 122 cm je 36 Pfeile 30 und 20 m Auflage 80 cm

A.10.(1).2. U17
U17 eine einfache FITA - Runde (Damenrunde 70 m)

A.10.(1).3. U20
U20 männlich eine einfache FITA - Runde ( Herrenrunde 90 m)

U20 weiblich eine einfache FITA - Runde ( Damenrunde 70 m)

A.10.(1).4. Damen und Herren
eine einfache FITA - Runde nach FITA - Regel Finalrunde nach FITA - Regel

A.10.(1).5. Ü40 / Ü45
eine einfache FITA - Runde nach FITA - Regel

A.10.(1).6. Ü50 / Ü55
eine einfache FITA - Runde nach FITA - Regel (Damenrunde)

A.10.(1).7. Behinderte Sonderwertung je 36 Pfeile 50 und 30 m Auflage 80 cm

A.10.(1).8. Wertung Innenzehn
Für alle Klassen gilt bei Ringgleichheit der kleinere Innenring der Zehn an dritter Stelle (Treffer, Zehner, Innenzehn)

A.10.(2). FITA-70 Meter-Runde
Es kann für die Wettkampfklassen Damen und Herren eine 70 Meter Runde über 72 Pfeile als Qualifikation für die Finalrunden durchgeführt werden. Die Regeln für diese Runde entsprechen den Regeln der FITA -Runde im Freien.

A.10.(3). Eine geteilte FITA -Runde
Es kann für die Wettkampfklassen Damen und Herren eine geteilte FITA -Runde, bei der auf jede Distanz nur 18 Pfeile geschossen werden, als Qualifikation für die Finalrunden durchgeführt werden. Die Regeln für diese Runde entsprechen den Regeln der FITA -Runde im Freien.

A.10.(4). Die Olympische Runde (Finalrunde)
Die Olympische Runde ist Bestandteil der FITA -Regel. Das System kann für Endausscheidungen auch bei DBSV Meisterschaften und Turnieren ausgeschrieben werden. Folgende Begriffe sind zu verwenden:

A.10.(4).1. Platzierungsrunde
Die Platzierungsrunde ist der Vorkampf. Sie kann bestehen aus: der FITA -Runde je 36 Pfeile auf 4 Entfernungen der geteilten FITA -Runde je 18 Pfeile auf 4 Entfernungen der 70 Meter Runde 2 mal 36 Pfeile auf 70 Meter

A.10.(4).2. Entscheidungsmatch
Ein Entscheidungsmatch ist ein Wettkampf zwischen zwei Sportlern oder zwei Mannschaften in den Ausscheidungs- und Finalrunden.

A.10.(4).3. Ausscheidungsrunde
In der Ausscheidungsrunde starten die besten 32 oder 16 Teilnehmer aus dem Einzelwettbewerb (1/16 und 1/8 Ausscheidung).

A.10.(4).4. Finalrunden
Im Einzelwettbewerb starten die 8 besten Teilnehmer im Viertelfinale. Die 4 besten Teilnehmer aus dem Viertelfinale, sowie die 4 besten Mannschaften aus der Platzierungsrunde starten im Halbfinale.

A.10.(4).5. Bronzemedaillen - Entscheidung
Das ist die Entscheidung zwischen den beiden unterlegenen der vier Teilnehmer am Halbfinale im Einzel- und Mannschaftswettbewerb.

A.10.(4).6. Goldmedaillen - Entscheidung
Das ist die Entscheidung zwischen den Siegern der 4 Teilnehmer am Halbfinale im Einzel- und Mannschaftswettbewerb.

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A.11. Wettkampfprogramm FITA -Hallenrunde

A.11.(1). Wettkampfklassen in der FITA -Hallenrunde
A.11.(1).1. U10 bis U14 Recurve-, Blank-, Compoundbogen
U10 - U12 30/60 Pfeile auf 18 m Auflage 80 cm
U14 30/60 Pfeile auf 25 m Auflage 80 cm 30/60 Pfeile auf 18 m Auflage 60 cm

A.11.(1).2. U17 bis Ü55 Recurve-, Blank-, Compoundbogen
U17 bis Ü55 FITA - Hallenrunde 30/60 Pfeile auf 25m Auflage 60 cm 30/60 Pfeile auf 18 m Auflage 40 cm

A.11.(1).3. Langbogen und Jagdbogen
30/60 Pfeile auf 25 m Auflage 80 cm 30/60 Pfeile auf 18 m Auflage 60 cm

A.11.(1).4. Behinderte Behinderte Sonderwertung
30/60 Pfeile auf 25 m Auflage 60 cm 30/60 Pfeile auf 18 m Auflage 40 cm

A.11.(1).5. Wertung 10 für die Compound Klassen
Für alle Compoundklassen gilt für den Ringwert 10 der kleinere Innenring.

A.11.(2). Die Olympische Runde (Finalrunde)
Die Olympische Runde ist Bestandteil der FITA -Regel. Das System kann für Endausscheidungen auch bei DBSV Meisterschaften und Turnieren ausgeschrieben werden. Die Begriffe gelten wie Ziff. A.10.(4).1. bis Ziff. A.10.(4).6.

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A.12. Wettkampfprogramm FITA -Feldrunde

A.12.(1).Wettkampfklassen in der FITA -Feldrunde
Die Meisterschaft wird in folgenden Klassen (U14 - U20 jeweils männlich und weiblich) ausgeschrieben:

Damen und Herren
Ü 40 / Ü 45 / Ü50 / Ü55
U 14
U 17
U 20

In den Bogenklassen:
Recurvebogen (Rc)
Compoundbogen unlimited (Cu)
Compoundbogen limited (Cl)
Compound- Blankbogen (Cb)
Blankbogen (Bb)
Longbow (Lb)
Jagdbogen (Jb)

Im Bedarfsfall ( mindestens 5 gemeldete, qualifizierte Teilnehmer der Klassen D, H, Ü40, Ü45, Ü50, Ü55, mindestens 3 gemeldete, qualifizierte Teilnehmer der Klassen U14 bis U20 männlich und weiblich, in allen Bogenklassen) werden die jeweiligen Klassen zur Meisterschaft eröffnet.

A.12.(1).1.Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen
Für die verschiedenen Disziplinen werden verschiedenfarbige Abschusspflöcke verwendet. Alle Teilnehmer einer Disziplin, die Visiere verwenden dürfen, außer U14, schießen vom roten Pflock. Alle Teilnehmer einer Disziplin, die keine Visiere verwenden dürfen und U14, schießen vom blauen Pflock.

A.12.(1).2.Innenfünf
Für alle Klassen gilt bei Ringgleichheit der kleinere Innenring der Fünf an dritter Stelle (Treffer, Fünfer, Innenfünf)

A.12.(2).Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
Eine Meisterschaft besteht aus mehreren Scheibeneinheiten. Eine Einheit besteht aus 4 Ständen - je einem Stand mit den Auflagen der Größe 80, 60, 40 und 20 cm Durchmesser. Es werden mindestens drei Einheiten mit bekannten und drei Einheiten mit unbekannten Entfernungen geschossen.

A.12.(2).1.Meisterschaften des DBSV
Bei der Deutschen Meisterschaft wird ein Kurs von 24 Ständen aufgebaut. Scheiben mit bekannten und unbekannten Entfernungen können im Wechsel aufeinander folgen. Bei lokalen oder Landesmeisterschaften können 12 Stände aufgebaut werden, die nach dem ersten Durchgang geändert werden.

A.12.(3). Mannschaftswertung
Bei den Meisterschaften des DBSV und seinen Untergliederungen werden Vereinsmannschaften gebildet. Sie bestehen, wenn nicht in der Ausschreibung anders beschrieben, aus drei Bogensportlern einer Bogenklasse, die am Turniertag gemeldet werden müssen. Voraussetzung sind die in Ziff. 

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A.13. Wettkampfprogramm Waldrunde

A.13.(1). Wettkampfklassen in der Waldrunde
Die Meisterschaft wird in den gleichen Klassen wie in der FITA - Feldrunde durchgeführt. Siehe Ziff. A.12.(1).

A.13.(1.1. Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen
Wie Feldrunde siehe Ziff. A.12.(1).1. Für die Teilnehmer der Disziplinen Langbogen und Jagdbogen können an Stelle der blauen Pflöcke weiße Pflöcke verwendet werden. Auf diesen Umstand ist aber bereits am roten Pflock hinzuweisen. Sie müssen im Entfernungsbereich des blauen Pflocks liegen.

A.13.(1).2.Wertung kleiner Innenring Herzzone
Für alle Klassen gilt bei Ringgleichheit der kleinere Innenring der Herzzone an dritter Stelle (Treffer, Herzzone, kleiner Innenring Herzzone).

A.13.(1).3. Pfeile in der Waldrunde
Die Pfeile eines Teilnehmers müssen nummeriert sein und in aufsteigender Reihenfolge geschossen werden.

A.13.(2). Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
Eine Meisterschaft besteht aus mehreren Scheibeneinheiten. Eine Einheit besteht aus 4 Ständen - je einem Stand mit den Auflagen, die den äußeren Herzzonenring von 30, 22,5, 15 und 7,5 cm Durchmesser tragen. Es werden mindestens 7 Einheiten mit unbekannten Entfernungen geschossen.

A.13.(2).1. Meisterschaften des DBSV
Bei der Deutschen Meisterschaft wird ein Kurs von 28 Ständen aufgebaut. Bei lokalen oder Landesmeisterschaften können 14 Stände aufgebaut werden, die nach dem ersten Durchgang geändert werden. Dabei ist der Wechsel von zwei Auflagen mit dem zugehörigen Distanzbereich zu beachten.

A.13.(3). Mannschaftswertung
Wie Feldrunde siehe Ziff. A.12.(3).

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A.14.Wettkampfprogramm 3D-Waldrunde

A.14.(1).Wettkampfklassen in der 3D-Waldrunde
Die Meisterschaft wird in den gleichen Klassen wie in der Waldrunde durchgeführt. Siehe Ziff. A.13.(1)

A.14.(1).1.Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen
Wie Waldrunde siehe Ziff. A.13.(1).1 Für die Teilnehmer der Disziplinen Langbogen und Jagdbogen können an Stelle der blauen Pflöcke weiße Pflöcke verwendet werden. Auf diesen Umstand ist aber bereits am roten Pflock hinzuweisen. Mit der Standnummer ist auch ist die Größengruppe des 3D-Tieres (siehe Ziff. B.4.(5).2.) deutlich für den Schützen auszuweisen.

A.14.(1). 2.Wertung kleiner Innenring Herzzone
Für alle Klassen gilt bei Ringgleichheit der kleinere Innenring der Herzzone an dritter Stelle (Treffer, Herzzone, kleiner Innenring Herzzone = „X“).

A.14.(1).3. Pfeile in der 3D-Waldrunde
Die Pfeile eines Teilnehmers müssen nummeriert sein und in aufsteigender Reihenfolge geschossen werden.

A.14.(2). Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
Eine Meisterschaft besteht aus mehreren Scheibeneinheiten. Eine Einheit besteht aus vier 3D-Tieren - je einem Stand mit je einem 3D-Tier, welches aus der 3-D-Gruppe 1, 2, 3 und 4 kommen muss (siehe Ziff. B.4.(5).2.). Es werden mindestens 7 Einheiten mit unbekannten Entfernungen geschossen.

A.14.(2).1.Meisterschaften des DBSV
Bei der Deutschen Meisterschaft wird ein Kurs von 28 3D-Tieren aufgebaut. Bei lokalen oder Landesmeisterschaften können 14 3D-Tiere aufgestellt werden, wobei, nach dem ersten Durchgang, mindestens 50% der Entfernungen verändert werden müssen.

A.14.(3).Mannschaftswertung
Wie Feldrunde siehe Ziff. A.12.(3).. 

Anfang

A.15. Wettkampfprogramm 3D-Jadgrunde

A.15.(1). Wettkampfklassen in der 3D-Jagdrunde
Die Meisterschaft wird in den gleichen Klassen wie in der Waldrunde durchgeführt. Siehe Ziff. A.13.(1)

A.15.(1).1 . Abschusspflöcke der verschiedenen Disziplinen
Wie Waldrunde siehe Ziff A.13.(1).1 Für die Teilnehmer der Disziplinen Langbogen und Jagdbogen können an Stelle der blauen Pflöcke weiße Pflöcke verwendet werden. Auf diesen Umstand ist aber bereits am roten Pflock hinzuweisen. Mit der Standnummer ist auch ist die Größengruppe des 3D-Tieres (siehe Ziff. B.4.(5).2.) deutlich für die Schützen auszuweisen.

A.15.(1).2. Wertung kleiner Innenring Herzzone
Für alle Klassen gilt bei Ringgleichheit der kleinere Innenring der Herzzone an dritter Stelle (Treffer, Herzzone, kleiner Innenring Herzzone).

A.15.(1).3. Pfeile in der 3D-Jagdrunde
Es wird nur ein Pfeil pro Teilnehmer geschossen.

A.15.(2).Eine Meisterschaft besteht aus mindestens:
Eine Meisterschaft besteht aus mehreren Scheibeneinheiten. Eine Einheit besteht aus vier 3D-Tieren - je einem Stand mit je einem 3D-Tiere, welches aus der 3-D-Gruppe 1, 2, 3 und 4 kommen (siehe Ziff B.4.(5).2.). Es werden mindestens 7 Einheiten mit unbekannten Entfernungen geschossen.

A.15.(2).1. Meisterschaften des DBSV
Bei der Deutschen Meisterschaft wird ein Kurs von 28 3D-Tieren aufgebaut. Bei lokalen oder Landesmeisterschaften können 16 3D-Tiere aufgestellt werden, wobei, nach dem ersten Durchgang, mindestens 50% der Entfernungen verändert werden müssen. Wird die Deutsche Meisterschaft aus der Zusammenfassung der 3D-Waldrunde und der 3D-Jagdrunde ermittelt, so sind für die 3D-Jagdrunde mindestens 50% der Entfernungen zu ändern.

A.15.(3).Mannschaftswertung
Wie Feldrunde siehe Ziff. A.12.(3)

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A.16. Wettkampfprogramm Kyudo
Noch kein Bedarf.

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A.17. Durchführung der Meisterschaften

A.17.(1). Meisterschaften nach Wettkampfklassen.
Die Deutschen Meisterschaften des DBSV werden für die einzelnen Altersbereiche getrennt durchgeführt.

A.17.(1). 1. Meisterschaften für Damen und Herren
A.17.(1). 2. Jugendmeisterschaften U12 bis U20
A.17.(1). 3. Altersmeisterschaften Ü40/45 bis Ü50/55
A.17.(1). 4. In den Jugend- und Altersklassen
werden die Klassen weiblich und männlich zusammengefasst, wenn die Bedingung nach Ziff. A.6.(1). nicht erfüllt ist - sofern gleiche Distanzen geschossen werden.

A.17.(2).Start in höheren Wettkampfklassen
Jeder Bogensportler kann, wenn er es wünscht, in einer höheren Wettkampfklasse starten.

A.17.(2)1. Automatischer Wechsel in höhere Klassen
Ist in einem Wettbewerb eine Wettkampfklasse ab U17 nicht ausgeschrieben, oder wird sie aus Mangel an Beteiligung nicht durchgeführt, starten die betroffenen Bogensportler automatisch in der für sie nächsthöheren Wettkampfklasse, vorausgesetzt, sie haben sich mit ihrem Ergebnis für diese Klasse qualifiziert.

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A.18. Teilnahmeberechtigung (Einzelsportler)

A.18.(1). Allgemeine Teilnahmeberechtigung
An den Veranstaltungen des DBSV dürfen nur Sportler teilnehmen, die gegen Unfall und Haftpflicht versichert sind.

A.18.(2). Startberechtigung bei Meisterschaften des DBSV
Für die Meisterschaften sind nur Mitglieder startberechtigt, die ihren Beitrag über den Landsverband - Einzelmitglieder direkt an den DBSV - entrichtet haben. Voraussetzung für die Startberechtigung bei der Deutschen Meisterschaft ist die Teilnahme an den vorgeschalteten Meisterschaften, oder an anerkannten Turnieren gemäß Ziff. A.6.(1).. Die Zulassung erfolgt über eine Rangliste der Landesverbände.

A.18.(3)..Ausnahmen
Ausnahmen (z.B. wegen beruflicher Verhinderung oder Krankheit) werden auf Antrag vom Vorsitzenden des Sportausschusses entschieden.

A.18.(4)Start für mehrere Vereine
Jeder Bogensportler darf in einem Sportjahr ( 1.1. bis 31.12.) bei den Meisterschaften des DBSV in einem Wettbewerb nur für einen Verein / Landesverband starten. Ist ein Bogensportler Mitglied in mehreren Vereinen, so kann er sich für jeden Wettbewerb für einen Verein entscheiden. Diese Entscheidung muss vor Beginn des Sportjahres getroffen werden. Bei Wechsel des Wohnsitzes innerhalb des Sportjahres kann der Sportler den Verein mit sofortiger Wirkung wechseln; ein entsprechender Antrag ist an den zuständigen Landesverband zu richten.

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A.19.Teilnahmeberechtigung (Mannschaften) 
Eine Mannschaft besteht aus drei Sportlern eines Vereins; innerhalb der Altersstufen:
U10, U12, U14, U17 Siehe Ziff. A.6.(1).
U20 weibl. und männl. Siehe Ziff. A.6.(1).
Damen und Herren Siehe Ziff. A.6.(1).
Ü40 / 45 Siehe Ziff. A.6.(1).
Ü50 / 55 Siehe Ziff. A.6.(1).
Abweichungen werden in der Ausschreibung geregelt. Compoundsportler können nicht in der Recurve Bogenklasse starten.

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A.20.Organisation und Durchführung von Wettkämpfen
Für jeden Wettkampf muss eine Ausschreibung vorliegen. Für die Durchführung von Meisterschaften sind die Organisationshilfen des DBSV zu beachten (siehe Anhang)

Anfang

A.21.Einsprüche

A.21.(1). Rechte und Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied des DBSV hat das Recht und die Pflicht Regelverstöße dem Veranstalter des Wettkampfes zu melden. Bei der Meldung von Regelverstößen ist keinerlei Gebühr zu entrichten! Die TC ist verpflichtet solchen Meldungen nachzugehen! Einsprüche werden von der Technischen Kommission (TC) nach den Regeln der Wettkampfordnung entschieden.

A.21.(2).Einspruchsgebühr
Der Einspruch erfolgt schriftlich, unter gleichzeitiger Hinterlegung der Einspruchsgebühr. Die Gebühr verfällt, wenn dem Einspruch nicht stattgegeben wird.

A.21.(3).Berufung
Eine Berufung gegen die Entscheidung der technischen Kommission (TC) ist möglich. Sie ist an die durch Aushang bekannt gegebene Jury zu richten. Die Jury entscheidet endgültig.

Anfang

A.22.Disziplinarbestimmungen
Regelverstöße im sportlichen Bereich werden nach der FITA -Regel geahndet. Bei schwerwiegenden Verstößen entscheidet die technische Kommission (TC) vor Ort in folgender Abstufung: Verwarnung Disqualifikation Bei einer Disqualifikation anlässlich einer Meisterschaft oder eines Turniers des DBSV erhält das Präsidium einen Bericht des leitenden Kampfrichters. Das Präsidium entscheidet ggf. über weitere Maßnahmen.

 

B. Sportteil

B.1.Ausrüstung der Teilnehmer
B.1.(1)1.Ausrüstung Recurve-Disziplin 
B.1.(1).2. Der Recurvebogen 
B.1.(1).3. Die Sehne
B.1.(1).4Die Pfeilauflage 
B.1.(1).5. Auszugskontrolle 
B.1.(1)..6. Das Visier 
B.1.(1).7. Bogenmarkierung
B.1.(1).8. Stabilisatoren und Schwingdämpfer (TFC)
B.1.(1).9. Pfeile 
B.1.(1).10. Fingerschutz
B.1.(1).11Ferngläser, Teleskope
B.1.(1).12. Zubehörartikel
B.1.(2).Ausrüstung Compound
B.1.(2).1. Der Compoundbogen 
B.1.(2).2. Die Compoundsehne 
B.1.(2).4. Die Compoundpfeilauflage 
B.1.(2).5. Auszugkontrollen 
B.1.(2).6.Das Visier 
B.1.(2).7. Stabilisatoren
B.1.(2).7. Pfeile
B.1.(2).8. Fingerschutz
B.1.(2).9. Ablasshilfen 
B.1.(2).10. Ferngläser, Teleskope
B.1.(3).Ausrüstung für die Blankbogendisziplin
B.1.(3).1. Der Blankbogen 
B.1.(3).2. Zusatzgewichte 
B.1.(3).3. Die Sehne 
B.1.(3).4. Die Pfeilauflage 
B.1.(3).5. Pfeile 
B.1.(3)6. .Fingerschutz 
B.1.(3).7. Ferngläser, Teleskope 
B.1.(3).8. Zubehörartikel
B.1.(4). Ausrüstung Langbogendisziplin (Longbow) 
B.1.(4). 1. Der Langbogen 
B.1.(4). 2. Die Langbogensehne
B.1.(4). 3. Die Pfeile 
B.1.(4).4. Fingerschutz 
B.1.(4). 5. Ferngläser, Teleskope 
B.1.(4). 6. Zubehörartikel
B.1.(5). Ausrüstung Jagdbogen 
B.1.(5).1. Der Jagdbogen 
B.1.(5).2. Zubehör .
B.1.(6). Ausrüstung der Teilnehmer, Sonderbestimmungen - Feld-bogen 
B.1.(6).1. Ferngläser, Teleskope 
B.1.(6).2. Compoundbogen limited
B.1.(6).3. Compound Blankbogen 
B.1.(6).4. Nicht zugelassenes Material 
B.1.(6).5. Nicht zugelassenes Material für alle Wettbewerbe und Diszipli-nen
B.1.(7).Bekleidungsvorschriften 


B.2.Anlage und Ausstattung des Wettkampffeldes 
B.2.(1).FITA-Runde im Freien 
B.2.(1).1. Das Wettkampffeld 
B.2.(1).1.1. Die Schießlinie 
B.2.(1).1.2. Die 3 Meter Linie 
B.2.(1).2. Die Wartelinie 
B.2.(1).3. Die Materiallinie
B.2.(1).4. Die Zeltlinie
B.2.(1).5. Zelte und Schirmzelte
B.2.(1).6. Die Scheiben
B.2.(1).7. Scheibennummern 
B.2.(1).8. Die Höhe der Scheibenauflagen 
B.2.(1).9. Windfahnen
B.2.(1).10. Markierungspunkte auf der Schießlinie 
B.2.(1).11. Kampfrichterfähnchen
B.2.(1).12. Hilfslinien
B.2.(1).13. Scheibenabstand zwischen verschiedenen Entfernungen
B.2.(1).14. Absperrungen 
B.2.(1).15. Signalanlage für die Zeitkontrolle 
B.2.(1).15.1. Akustisch
B.2.(1).15.2.Visuell
B.2.(1).15.2.1. Ampelanlage
B.2.(1).15.2.2. Digitaluhren
B.2.(1).15.2.3. Tafeln
B.2.(1).15.2.4. Ersatzanlagen 
B.2.(1).16. Verschieden Ausrichtungsgegenstände 
B.2.(1).16.1. Anzeige der Schießreihenfolge 
B.2.(1).16.2. Anzeigetafeln 
B.2.(1).16.3. Weitere Hilfsmittel 
B.2.(2). FITA-Runden in der Halle
B.2.(2).1. Das Wettkampffeld 
B.2.(2).2. Die Wartelinie
B.2.(2).3. Die Scheiben 
B.2.(2).4. Die Höhe der Scheibenauflagen .
B.2.(2).5. Absperrungen 
B.2.(2).4.1. korrekterAufzug Scheibenbilder FITA-Hallenrunde
B.2.(1).8.1.korrekter Aufzug Scheibenbilder FITA-Runde im Freien
B.2.(3). Feldrunde 
B.2.(3).1. Der Kurs 
B.2.(3).1.1. Einheit für einen Kurs mit unbekannten Entfernungen:
B.2.(3).12. Einheit für einen Kurs mit bekannten Entfernungen: 
B.2.(3).2. Die Scheiben oder Ballen 
B.2.(3).3. Die Scheibennummern 
B.2.(3).4. Abschusspflöcke 55
B.2.(3).5. Die Scheibenauflagen
B.2.(3).6. Wegweiser 
B.2.(3).7. Absperrungen 
B.2.(4). Waldrunde (Tierbildrunde) 
B.2.(4).1. Der Kurs
B.2.(4).2. Abschusspflöcke 
B.2.(4).2.1. Einheit für die Waldrunde 
B.2.(4).22. Bewertung der Treffer
B.2.(4). 3. Scheibenauflagen 
B.2.(5). 3D-Waldrunde 
B.2.(5).1. Der Kurs 
B.2.(5).2. Abschusspflöcke
B.2.(5).2.1. Einheit für die 3D-Waldrunde 
B.2.(5).3. Bewertung der Treffer
B.2.(5).4. Ziele 
B.2.(6). 3D-Jagdrunde
B.2.(6).1. Der Kurs
B.2.(6).2. Abschusspflöcke 
B.2.(6).2.1. Einheit für die 3D-Jagdrunde 
B.2.(6).3. Bewertung der Treffer 
B.2.(6).4. Ziele 


B.3. Das Schießen 
B.3.(1). FITA-Runde im Freien, FITA-Runde in der Halle
B.3.(1).1. Passen 
B.3.(1).2. Schießzeit und Verhalten auf der Schießlinie
B.3.(1).2.1. Stellung auf der Schießlinie 
B.3.(1).3. Ein Pfeil gilt als nicht geschossen wenn:
B.3.(1).4. Informationen oder Hilfe durch Andere
B.3.(1).5. Trainingspfeile oder Probepfeile
B.3.(1).6. Zusätzlicher Trainingsplatz 
B.3.(1).7. Eine einfache FITA-Runde an einem oder mehreren Tagen
B.3.(1).8. Die Doppel-FITA-Runde an mehreren Tagen 
B.3.(1).9. FITA-Runde verbunden mit anderen Runden 
B.3.(1).10. Scheibenauflagen 
B.3.(1).10.1. Mehrfachauflagen 
B.3.(1).11. Wertung.
B.3.(1).11.1. Die Trefferaufnahme 
B.3.(1).11.3. Zuviel geschossene Pfeile bei Mehrfachauflagen 
B.3.(1).11.4. Zuviel geschossene Pfeile 
B.3.(1).11.4. Bewertung der Pfeile 
B.3.(1).11.5. Abpraller 
B.3.(1).11.6. Wenn ein anderer Pfeil getroffen wird 
B.3.(1).11.7. Wenn eine falsche Scheibenauflage getroffen wird 
B.3.(1).11.8. Technische Defekte
B.3.(1).11.8. 1.Technische Defekte am Bogen
B.3.(1).11.8. 2. Technische Defekte am Pfeil
B.3.(1).11.9. Fortsetzung des Schießens nach der Trefferaufnahme 
B.3.(1).12. Wertungskarten 
B.3.(1).13. Ringgleichheit
B.3.(1).14. Olympische Runde in der Halle
B.3.(1).14.1. Ausscheidungsrunde
B.3.(1).14.2. Finalrunden 
B.3.(1).14.3. Goldmedaillenentscheidung
B.3.(1).14.4. Ringgleichheit in den Finalrunden 
B.3.(1).15.Die Olympische Runde in der FITA-Runde im Freien
B.3.(1).15.1. Einzelwettbewerb Ausscheidungsrunde 
B.3.(1).15.1.1. Finalrunde bei der Meisterschaft des DBSV „ Damen und Herren“ 
B.3.(1).15.2. Finalrunden im Mannschaftswettbewerb
B.3.(1).15.2.1. Das Schießen im Mannschaftsfinale 
B.3.(1).15.2.2. Mannschafts-Goldmedaillenentscheidung 
B.3.(1).15.2.3. Ringgleichheit im Mannschaftswettbewerb .
B.3.(1).16.Ergebnisliste 
B.3.(2). Feld- und Waldrunden 4
B.3.(2).1. Passen 
B.3.(2).2. Schießzeit und Verhalten am Pflock 
B.3.(2).3. Warteraum 
B.3.(2).4. Gruppen 
B.3.(2).5. Das Schießen 
B.3.(2).5.1.Scheiben mit 4 Auflagen 
B.3.(2).5.2. Scheiben mit 12 Auflagen 
B.3.(2).5.3. Das Schießen in der Waldrunde
B.3.(2).5.3.1. Scheiben mit 2 Auflagen 
B.3.(2).5.3.2. Scheiben mit 4 Auflagen
B.3.(2).6. Die Schießzeit 
B.3.(2). 7. Die Wertung 
B.3.(2). 7.1. Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen 
B.3.(2).8. Regelung bei unbekannten Entfernungen 
B.3.(2).9. Ringgleichheit in der Feldrunde
B.3.(2). 10. Ringgleichheit in der Waldrunde 
B.3.(2).11. Ergebnislisten 
B.3.(2).12. Regelauslegung 7
B.3.(3). 3D-Waldrunde / 3D-Jagdrunde
B.3.(3).1. Passen
B.3.(3).2. Schießzeit und Verhalten am Pflock 
B.3.(3).3. Warteraum 
B.3.(3).4. Gruppen 
B.3.(3).5. Das Schießen 
B.3.(3).5.1. Das Schießen in der 3D-Waldrunde
B.3.(3).5.2. Das Schießen in der 3D-Jagdrunde 
B.3.(3).6. Die Schießzeit 
B.3.(3).7. Die Wertung 
B.3.(3).7.1. Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen 
B.3.(3).8. Regelung bei unbekannten Entfernungen 
B.3.(3).9. Ringgleichheit in der 3D-Waldrunde
B.3.(3).10. Ringgleichheit in der 3D-Jagdrunde
B.3.(3).11. Ergebnislisten
B.3.(3).12. Regelauslegung 
B.3.(4). DBSV Bogenlaufen
B.3.(4).1. Bogenarten
B.3.(4).2. Laufstrecken und Pfeilzahl1
B.3.(4).3. Schießentfernungen u. Zielgrößen 
B.3.(4).4. Das Schießfeld 
B.3.(5).Ablauf des Wettkampfes 
B.3.(5).1. Siegerermittlung im Einzelwettbewerb 
B.3.(5).2. Gesamtzeitgleichheit im Einzelwettbewerb 
B.3.(6). Mannschafts- und Staffelwettbewerb 
B.3.(6).1. Mannschaftswettbewerb
B.3.(6).2. Staffelwettbewerb 
B.3.(6).3. Siegerermittlung im Mannschafts- und Staffelwettbewerb
B.3.(6).4. Gesamtzeitgleichheit im Mannschafts- und Staffel-wettbewerb
B.3.(7).Ausnahmeregelungen


B.4. Scheibenauflagen 
B.4. (1).FITA-Runde im Freien
B.4. (1).1. Scheibenbild der FITA-Scheibenauflagen 
B.4. (1).2. Wertungszonen und genaue Farbangaben
B.4.(1).3. Maßtoleranzen
B.4.(1).3.1. Maßtoleranzen (Tabelle) 
B.4.(2). FITA-Hallenrunden 
B.4.(2).1. Beschreibung der Scheibenauflagen
B.4.(2).2. Maßtoleranzen 
B.4.(2).2.1. Maßtoleranzen (Tabelle)
B.4.(2).3 Scheibenbilder der FITA-Dreifachauflagen 
B.4.(3). FITA-Feldrunde 
B.4.(3).1. Scheibenbild der FITA-Feldauflage 
B.4.(3).2. Wertungszonen und Farbangaben
B.4.(4). DBSV Waldrunde 
B.4.(4).1. Wertungszonen und Scheibenbeschreibung 
B.4.(4).2. Scheibenbilder der Skandinavischen Tierbildauflagen 
B.4.(4).2.1. Beschreibung der Skandinavischen Tierbildscheiben
B.4.(5). 3D - Waldrunde / 3D - Jagdrunde
B.4.(5).1. Wertungszonen und Zielbeschreibung
B.4.(5).2. Gruppeneinteilung bei 3D-Tieren 


B.5. Schießleitung und Sicherheitsbestimmungen 
B.5.1. FITA - Scheibenrunden 
B.5.1.1. Schießleitung 
B.5.1.2. Sicherheitsbestimmungen
B.5.(2). Feld- und Waldrunden
B.5.(2). 1. Der leitende Kampfrichter 


B.6. Die Kampfrichter und ihre Aufgaben 
B.6. (1). Bei den FITA - Scheibenrunden
B.6. (1).1.Aufgaben der Kampfrichter: 
B.6.(2). Bei den FITA - Feld- Wald- 3D-Runden2
B.6.(2).1. Aufgaben des leitenden Kampfrichters 
B.6.(2).2. Aufgaben der Kampfrichter:


B.7. Tabellen für die Finalrunden 
B.7.1. Tabelle Finalrunde FITA - Hallen Einzelwertung 
B.7.2. Tabelle Finalrunde FITA - im Freien Einzelwertung
B.7.3. Tabelle Finalrunde FITA - im Freien Mannschaft

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B.1.Ausrüstung der Teilnehmer
In diesem Artikel wird die Art der Bogenausrüstung festgelegt, die benutzt werden darf. Will ein Bogensportler Ausrüstungsgegenstände benutzen, die nicht vom Kampfrichter abgenommen sind, so ist er verpflichtet, sie durch den Kampfrichter abnehmen zu lassen, bevor er sie benutzt. Jeder Teilnehmer der Ausrüstungsgegenstände benutzt, die gegen diese Wettkampfordnung oder gegen die FITA -Regel verstoßen, kann aus der Wertung genommen werden. Als Erstes werden die Ausrüstungsgegenstände beschrieben, die allgemein bei allen Wettkampfarten eingesetzt werden können. Ausnahmebeschreibungen finden in den speziellen Regeln der einzelnen Wettkampfarten statt. Die Beschreibung der zugelassenen Ausrüstungsgegenstände ist an der gültigen FITA -Regel aus-gerichtet.

B.1.(1)1.Ausrüstung Recurve -Disziplin

B.1.(1).2. Der Recurvebogen
Ein Bogen, ganz gleich welcher Art, solange er den anerkannten Prinzipien und der Bedeutung des Wortes Bogen entspricht, wie er beim Scheibenschießen verwendet wird: nämlich ein Instrument, welches aus einem Griff, Mittelstück (kein Durchschusstyp) und zwei flexiblen Wurfarmen besteht, die beide in einer Spitze mit einer Sehnenkerbe enden. Der Bogen wird zum Gebrauch mit einer einzigen Sehne gespannt, die direkt zwischen den beiden Sehnenkerben, und nur dort, verläuft. Beim Schießen wird er mit einer Hand am Griff gehalten, während die Finger der anderen Hand die Sehne ausziehen, halten und lösen. Eine Platte oder Klebestreifen mit Entfernungseinstellungen dürfen als Einstellungshilfe am Bogen angebracht sein, vorausgesetzt sie bieten keine zusätzliche Zielhilfe.

B.1.(1).3. Die Sehne
Sie besteht aus einer beliebigen Zahl von Fäden des gewählten Materials mit einer Mittelwicklung für die Zugfinger, einem Nockpunkt, an dem zusätzliche Wicklung angebracht werden darf, um die Pfeilnocke aufzunehmen, ein oder zwei Nockpunkte, um diesen Punkt festzulegen, sowie an beiden Enden je eine Schlinge, die in die Sehnenkerben eingelegt werden, wenn der Bogen gespannt wird. Sie darf verschiedenfarbig sein. Zusätzlich darf auf der Sehne eine Vorkehrung angebracht werden, die als Lippen- oder Nasenmarkierung dient. Die Mittelwicklung der Sehne darf nicht im Blickfeld des Schützen enden. Die Sehne darf keine Zielhilfen wie Lochvisier (Peepsight) oder andere Markierungen enthalten, die als Zielhilfe verwendet werden könnten.

B.1.(1).4Die Pfeilauflage
Sie darf verstellbar sein. Ein beliebiger, beweglicher Druckpunkt (Button), Pfeilanlage oder Anlage-platte sind am Bogen zugelassen, vorausgesetzt sie sind nicht elektrisch oder elektronisch und stellen keine zusätzliche Zielhilfe dar. Der Druckpunkt darf sich nicht mehr als 4 cm hinter (innen) dem Hals des Bogengriffs (Drehpunkt des Bogens) befinden.

B.1.(1).5. Auszugskontrolle
Eine Auszugskontrolle hörbar und/oder sichtbar, jedoch weder elektrisch noch elektronisch darf am Bogen angebracht sein.

B.1.(1)..6. Das Visier
Ein Visier zum Zielen ist zugelassen. Es darf aber nicht mehr als ein derartiges Hilfsmittel zum Zielen verwendet werden. Das Visier darf eine Höhen- sowie eine Seitenverstellung haben und unterliegt folgenden Bedingungen:
Es darf kein Prisma, keine Linse oder andere Vergrößerungsvorkehrungen enthalten, außerdem darf es nicht über mehr als einen Zielpunkt verfügen. Der Zielpunkt darf ein Leuchtstab aus Plastikfasermaterial sein. Wasserwaagen oder jegliche elektrische oder elektronische Einrichtungen sind nicht zulässig. Ein Vorbau am Bogen, an dem das Visier befestigt ist, ist zulässig.

B.1.(1).7. Bogenmarkierung
Eine Bogenmarkierung ist erlaubt. Sie ist eine einfache Markierung am Bogen zum Zielen. Sie kann mit Bleistift, Klebeband oder irgendeinem geeigneten Markierungsmittel angebracht werden.

B.1.(1).8. Stabilisatoren und Schwingdämpfer (TFC)
sind am Bogen erlaubt, vorausgesetzt sie
a) dienen nicht als Sehnenführung,
b) berühren nichts als den Bogen und
c) stellen keine Behinderung für andere Schützen dar, was den Platz auf der Schießlinie betrifft. Wurfarmdämpfer (limb saver) sind auch an den Innenseiten der Wurfarme erlaubt.

B.1.(1).9. Pfeile
Pfeile jeder Art dürfen verwendet werden, vorausgesetzt sie fallen unter das anerkannte Prinzip und die Bedeutung des Wortes Pfeil, wie sie beim Scheibenschießen verwendet werden und sie richten keinen unnötigen Schaden an den Scheibenauflagen sowie den Scheiben an. Der maximale Durchmesser der Pfeile darf 9,3 mm nicht übersteigen. Ein Pfeil besteht aus einem Schaft mit Spitze, Nocke und Befiederung. Eine Bemalung der Pfeile ist zulässig. Die Pfeile eines Bogensportlers müssen auf dem Schaft seinen Namen oder seine Initialen tragen. Alle Pfeile für die gleiche Passe von drei oder sechs Pfeilen müssen die selbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen. Bei Wettbewerben mit vorgegebener Reihenfolge der Schüsse, müssen die Pfeile durch leicht erkennbare Nummerierung (Ringe auf dem Schaft) gekennzeichnet sein.

B.1.(1).10. Fingerschutz
Ein Fingerschutz in Form von Handschuhen, Tabs, Fingerlingen, Klebeband (Pflaster) zum Ziehen, Halten oder Lösen der Sehne, vorausgesetzt er enthält keine Hilfsmittel zum Ziehen, Halten oder Lösen der Sehne, ist zulässig. Ein Fingertrenner, der das Einklemmen des Pfeils verhindern soll, darf verwendet werden. Eine Ankerplatte oder ähnliche Einrichtungen, die am Fingerschutz befestigt sind und dem Ankern dienen, sind zulässig. An der Bogenhand darf ein normaler Handschuh, Fäustling oder ähnliches getragen werden.

B.1.(1).11Ferngläser, Teleskope
oder andere Hilfsmittel zum Erkennen der geschossenen Pfeile dürfen verwendet werden. Ferngläser auf Stativ dürfen an der Schießlinie verwendet werden, vorausgesetzt sie berühren beim Schießen weder den Bogen noch den Schützen und behindern nicht andere Teilnehmer an der Linie. Sie müssen nach dem jeweils letzten Pfeil mit zurückgenommen werden, wenn sie andere Teilnehmer stören oder belästigen. Eine gewöhnliche Brille, wie benötigt, oder eine Schießbrille, sowie eine Sonnenbrille ist erlaubt. Sie darf weder mit einer Mikrolochlinse oder einer ähnlichen Ausstattung versehen sein, noch darf sie eine Markierung, die in irgendeiner Weise als Zielhilfe dienen kann, enthalten. Das Glas für das Auge welches nicht als Zielauge dient darf ganz abgedeckt sein. Eine Augenklappe ist zulässig.

B.1.(1).12. Zubehörartikel
wie Armschutz, Brustschutz, Bogenschlinge, Gürtel- oder Bodenköcher, Quaste und Fußmarkierungen, die nicht mehr als 1 cm aus dem Boden ragen, sind erlaubt. Hilfsmittel zur Anzeige des Windes, nicht elektrisch oder elektronisch, am Bogen sind erlaubt.

B.1.(2).Ausrüstung Compound

B.1.(2).1. Der Compoundbogen
Er ist ein Bogen, dessen Auszug mechanisch durch ein System von Flaschenzugrollen und/oder Excenterrollen verändert wird. Sein Zuggewicht darf 60 lbs, bei Startern der Klassen U10 - U14 35 lbs nicht überschreiten. Der Bogen wird mit einer einzigen Sehne gespannt, die, je nach Konstruktionsprinzip, direkt zwischen den beiden Sehnenkerben der Wurfarme verläuft, oder am Bogenkabel oder an den Rollen befestigt ist. Kabelschutzvorkehrungen sind erlaubt. Ein Overdraw (nach hinten verlängerte Pfeilauflage) von maximal 6 cm Länge ist zulässig. Hilfsmittel zur Anzeige des Windes, nicht elektrisch oder elektronisch, am Bogen sind erlaubt.

B.1.(2).2. Die Compoundsehne
Sie besteht aus einer beliebigen Zahl von Fäden des gewählten Materials mit einer Mittelwicklung für die Zugfinger oder die Ablasshilfe. Ein Nockpunkt mit zusätzlicher Wicklung für die Aufnahme der Pfeilnocke, sowie ein oder zwei Nockpunktmarken, um diesen Punkt festzulegen, dürfen angebracht sein. Außerdem sind auf der Sehne Lippen- oder Nasenmarkierungen, ein Peepsight (Lochvisier in der Sehne) sowie Vorrichtungen zur Ausrichtung des Peepsights gestattet. Eine Schlaufe an der Sehne zur Aufnahme der Releaseschlinge ist zulässig. Sie darf verschiedenfarbig sein.

B.1.(2).4. Die Compoundpfeilauflage
Sie kann verstellbar sein. Ein beliebiger, beweglicher Druckpunkt, Pfeilanlage oder Anlageplatte dürfen am Bogen verwendet werden, vorausgesetzt sie sind nicht elektrisch oder elektronisch. Der Druckpunkt darf sich nicht weiter als 6 cm hinter (innen) dem Hals des Bogengriffs (Drehpunkt des Bogens) befinden.

B.1.(2).5. Auszugkontrollen
hörbar und/oder sichtbar, aber nicht elektrisch oder elektronisch, sind erlaubt.

B.1.(2).6.Das Visier
Das Visier, welches am Bogen angebracht ist, darf sowohl höhen- wie seitenverstellbar sein. Eine Wasserwaage sowie Vergrößerungslinsen und/oder Prismen sind zulässig. Das Visier darf an einem, am Bogen befestigten Vorbau, angebracht sein. Das Visier darf keinerlei elektrische oder elektronische Hilfsmittel enthalten. Der Zielpunkt darf ein Leuchtstab aus optischem Plastikfaser-material oder Leuchtfasern sein.

B.1.(2).7. Stabilisatoren
Wie Ziff. B.1.(1).8.; 

B.1.(2).7. Pfeile
Wie Ziff. B.1.(1).9. Beim Compound - Blankbogen müssen alle Pfeile eines Schützen gleich lang sein.

B.1.(2).8. Fingerschutz
Wie Ziff. B.1.(1).10.

B.1.(2).9. Ablasshilfen
die nicht am Bogen befestigt sein dürfen und nicht elektrisch oder elektronisch betrieben werden, sind zulässig.

B.1.(2).10. Ferngläser, Teleskope
Wie Ziff. B.1.(1).11.

B.1.(3).Ausrüstung für die Blankbogendisziplin

B.1.(3).1. Der Blankbogen
Ein Bogen, ganz gleich welcher Art, solange er den anerkannten Prinzipien und der Bedeutung des Wortes Bogen entspricht, wie er beim Scheibenschießen verwendet wird: nämlich ein Instrument, welches aus einem Griff, Mittelstück und zwei flexiblen Wurfarmen besteht, die beide in einer Spitze mit einer Sehnenkerbe enden. Der Bogen wird zum Gebrauch mit einer einzigen Sehne gespannt, die direkt zwischen den beiden Sehnenkerben, und nur dort, verläuft. Beim Schießen wird er mit einer Hand am Griff gehalten, während die Finger der anderen Hand die Sehne ausziehen, halten und lösen. Der Bogen muss blank sein, mit Ausnahme des Zubehörs, wie es nachfolgend aufgeführt wird:
- er muss frei sein von Herausstehendem, von Markierungen, Flecken oder von Laminierungen,
- die als Zielhilfe dienen können.
- Die Innenseite des oberen Wurfarmes darf kein Firmenzeichen aufweisen.
Eingebaute Schwingungsdämpfer (TFC) sind zulässig, vorausgesetzt, es werden keine Stabilisatoren oder Zusatzgewichte angebracht. Wurfarmdämpfer (limb saver) dürfen an den Wurfarminnenseiten angebracht sein.

B.1.(3).2. Zusatzgewichte
Sie dürfen angebracht werden. Begrenzung: der Bogen muss ungespannt durch einen Messring von 122 mm Durchmesser passen. Parallel zum unteren Wurfarm verlaufende Stabilisatoren sind nicht gestattet. Gummidämpfer (limb saver) sind auch auf den Wurfarminnenseiten erlaubt.

B.1.(3).3. Die Sehne
Sie besteht aus einer beliebigen Zahl von Fäden des gewählten Materials mit einer Mittelwicklung für die Zugfinger, einem Nockpunkt, an dem eine zusätzliche Wicklung angebracht werden darf, um die Pfeilnocke aufzunehmen, ein oder zwei Nockpunkten, um diesen Punkt festzulegen, sowie an beiden Enden je einer Schlinge, die in die Sehnenkerben eingelegt werden, wenn der Bogen gespannt wird. Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Schützen enden. Die Sehne darf keine Zielhilfen wie Lochvisier (Peepsight) oder andere Markierungen enthalten, die als Zielhilfe verwendet werden könnten.

B.1.(3).4. Die Pfeilauflage
Sie kann verstellbar sein. Sie darf keine zusätzliche Ziel- oder Schätzhilfe darstellen. Ein beweglicher Druckpunkt, Pfeilanlage oder Anlageplatte dürfen sich am Bogen befinden, vorausgesetzt sie sind nicht elektrisch oder elektronisch und stellen keine zusätzliche Zielhilfe dar. Der Druckpunkt darf nicht nach innen (hinten) verlagert werden.

B.1.(3).5. Pfeile
Wie Ziff. B.1.(1).9. , jedoch müssen alle Pfeile eines Schützen gleich lang sein.

B.1.(3)6. .Fingerschutz
Wie Ziff. B.1.(1).10. jedoch dürfen keine String -Walking - Markierungen zum Abgreifen von Entfernungen angebracht sein. Ausgenommen Originalnähte u. Schrauben des Herstellers.

B.1.(3).7. Ferngläser, Teleskope
Ferngläser, Teleskope oder andere Hilfsmittel zum Erkennen der geschossenen Pfeile dürfen verwendet werden. Eine gewöhnliche Brille, wie benötigt, oder eine Schießbrille, eine Sonnenbrille ist erlaubt. Sie darf weder mit einer Mikrolochlinse oder einer ähnlichen Ausstattung versehen sein, noch darf sie eine Markierung, die in irgendeiner Weise als Zielhilfe dienen kann, enthalten. Das Glas für das Auge, welches nicht als Zielauge dient darf ganz abgedeckt sein. Eine Augenklappe ist zulässig.

B.1.(3).8. Zubehörartikel
wie Armschutz, Brustschutz, Bogenschlinge, Köcher und Quasten sind zulässig.

B.1.(4). Ausrüstung Langbogendisziplin (Longbow)

B.1.(4). 1. Der Langbogen
Ein Langbogen, ganz gleich welcher Art, solange er den anerkannten Prinzipien und der Bedeutung des Wortes Bogen entspricht, wie er beim Scheibenschießen verwendet wird: nämlich ein Instrument, welches aus einem Griff, Mittelstück und zwei flexiblen Wurfarmen ohne Recurve besteht, die beide in einer Spitze mit einer Sehnenkerbe enden. Der Bogen kann aus zwei Teilen in der Mitte zusammengesetzt sein. Er wird zum Gebrauch mit einer einzigen Sehne gespannt, die direkt zwischen den beiden Sehnenkerben, und nur dort, verläuft. Beim Schießen wird er mit einer Hand am Griff gehalten, während die Finger der anderen Hand die Sehne ausziehen, halten und lösen. Er hat neben einem Handgriff eine angeformte , feste Pfeilauflage. Beim Schießen muss ein Finger der Zughand während des Auszuges bis zum Ablassen des Pfeils die Pfeilnocke von oben oder unten berühren. Die Berührung der Nocke muss bei allen Schüssen gleich sein. String- oder Facewalking sind nicht gestattet. Der Bogen muss blank sein, mit Ausnahme des Zubehörs, wie es nachfolgend aufgeführt wird. Er muss frei sein von Herausstehendem, von Markierungen, Flecken oder von Laminierungen, die als Zielhilfe dienen können. Die Innenseite des oberen Wurfarmes darf kein Firmenzeichen aufweisen. Ein Bogenfenster muss vom tiefsten Punkt in einer Linie nach oben auslaufen. Der Bogen hat keine Recurve und darf keinerlei Stabilisatoren oder Zusatzgewichte enthalten.

B.1.(4). 2. Die Langbogensehne
Sie besteht aus einer beliebigen Zahl von Fäden des gewählten Materials mit einer Mittelwicklung für die Zugfinger, einem Nockpunkt, an dem zusätzliche Wicklung angebracht werden darf, um die Pfeilnocke aufzunehmen. Ein oder zwei Nockpunkten, um diesen Punkt festzulegen, sowie an beiden Enden je einer Schlinge, die in die Sehnenkerben eingelegt werden, wenn der Bogen gespannt wird. Die Mittelwicklung der Sehne darf bei vollem Auszug nicht im Blickfeld des Schützen enden. Die Sehne darf keine Zielhilfen wie Lochvisier (Peepsight) oder andere Markierungen enthalten, die als Zielhilfe verwendet werden könnten.

B.1.(4). 3. Die Pfeile
Es dürfen nur aus Holz gefertigte Pfeile verwendet werden, vorausgesetzt sie fallen unter das anerkannte Prinzip und die Bedeutung des Wortes Pfeil, wie es beim Scheibenschießen verwendet wird und sie richten keinen unnötigen Schaden an den Scheibenauflagen, sowie den Scheiben an. Der maximale Durchmesser der Pfeile darf 9,3 mm nicht übersteigen. Ein Pfeil besteht aus einem Schaft mit Spitze, Nocke und Befiederung. Eine Bemalung der Pfeile ist zulässig. Die Pfeile eines Bogensportlers müssen auf dem Schaft seinen Namen oder seine Initialen tragen. Alle Pfeile für die gleiche Passe von drei oder sechs Pfeilen müssen dieselbe Art und die gleiche Farbe der Befiederung, Nocken und, wenn vorhanden, Bemalung aufweisen. Die Pfeile eines Schützen müssen alle gleich lang sein. Bei Wettbewerben mit vorgegebener Reihenfolge der Schüsse, müssen die Pfeile durch leicht erkennbare Nummerierung (Ringe auf dem Schaft) gekennzeichnet sein.

B.1.(4).4. Fingerschutz
Wie Ziff. B.1.(1).10. jedoch dürfen keine String -Walking Markierungen zum Abgreifen von Entfernungen angebracht sein.

B.1.(4). 5. Ferngläser, Teleskope
Wie Ziff. B.1.(3).7.

B.1.(4). 6. Zubehörartikel
Wie Ziff. B.1.(3).8.

B.1.(5). Ausrüstung Jagdbogen

B.1.(5).1. Der Jagdbogen
Beschreibung wie Blankbogen Ziff. B.1.(3). jedoch mit folgenden Einschränkungen. Der Bogen darf nicht mehr als 66 Zoll lang sein.  Beim Schießen muss mindestens ein Finger der Zughand während des Auszuges bis zum Ablassen des Pfeils die Pfeilnocke von oben oder unten berühren. Die Berührung der Nocke muss bei allen Schüssen gleich sein. String- oder Facewalking sind nicht gestattet.

B.1.(5).2. Zubehör
Alles Zubehör wie Blankbogen gemäß Ziff. B.1.(3).2. bis Ziff. B.1.(3).8.

B.1.(6). Ausrüstung der Teilnehmer, Sonderbestimmungen -Feldbogen

B.1.(6).1. Ferngläser, Teleskope
Ferngläser, Teleskope und andere visuelle Hilfsmittel dürfen jeder Zeit verwendet werden. Sie dürfen jedoch keine Skalen auf den Linsen oder andere Vorkehrungen haben, die zur Entfernungsermittlung geeignet sind.

B.1.(6).2. Compoundbogen limited
Anders als beim Compoundbogen in Ziff. B.1.(2).1. beschrieben, wird beim Feld-Bogenschießen die Wettkampfklasse Compound limited geführt. Der Bogen ist gleich der Beschreibung Compound jedoch sind Release und Scope nicht erlaubt. Erlaubt sind Mundmarke oder Peepsight ohne Linse. Bei Jagdvisieren sind Mehrfachpins (bis zu 5 Stück) zugelassen.

B.1.(6).3. Compound Blankbogen
Beschreibung wie Compoundbogen, ein Stabilisator von max. 30 cm Länge einschließlich Dämpfer ist erlaubt. Es sind keine Visiereinrichtungen zugelassen. Die Pfeilauflage darf auch an der Bogenaußenseite angebracht sein. Beim Schießen darf kein Release verwendet werden.

B.1.(6).4. Nicht zugelassenes Material
Jegliche Aufzeichnungen, die über die normale Visiereinstellung und die Notierung der laufenden Ergebnisse hinausgehen. Jegliche elektronische Aufzeichnungsmittel. in den Blankbogenklassen dürfen die Teilnehmer keine Visiere verwenden
keine Auszugkontrolle verwenden Jegliche Art von elektronischen Kommunikations- Aufzeichnungs- oder Abspielgeräten. In der Waldrunde müssen alle Pfeile nummeriert sein (z.B. durch erkennbare Ringe) und in aufsteigender Reihenfolge geschossen werden.

B.1.(6).5. Nicht zugelassenes Material für alle Wettbewerbe und Disziplinen.
Alle elektronischen Kommunikationsmittel oder Kopfhörer vor der Wartelinie

B.1.(7).Bekleidungsvorschriften
Während des Wettkampfes haben weibliche Teilnehmerinnen Röcke, Hosenröcke, Shorts oder Hosen (lange Hosen), Blusen Tops oder sonstige Oberbekleidung zu tragen. Männliche Teilnehmer haben lange Hosen oder Shorts und Hemden mit kurzen oder langen Armen zu tragen. Wolljacken / Pullover dürfen getragen werden. Shorts dürfen nicht kürzer sein als die Fingerspitzen des betreffenden Teilnehmers mit an den Seiten gestreckten Armen und Fingern. Die Kleidung soll weiß sein oder als Sportkleidung erkennbare Vereinskleidung, die dann von allen Teilnehmern des Vereins getragen werden soll. Normale Straßenkleidung (zum Beispiel Jeans außer weißen) ist nicht zulässig. Schutzkleidung gegen widrige Witterungseinflüsse ist erlaubt. Alle Teilnehmer haben während des Wettkampfes jederzeit Fußbekleidung zu tragen. Ausgegebene Startnummern müssen, für alle sichtbar, an der Kleidung oder Ausrüstung befestigt und getragen werden. Sie sind derart zu befestigen, dass sie auch beim Tragen von Schutzkleidung erkennbar und lesbar sind. Werbung auf der Kleidung ist zulässig. Beim Feldbogenschießen ( Feld- Wald- und 3-D Runden) ist jegliche Art von Tarnkleidung (zum Beispiel Camouflage) verboten.

Anfang

B.2.Anlage und Ausstattung des Wettkampffeldes

B.2.(1).FITA-Runde im Freien

B.2.(1).1. Das Wettkampffeld
Es muss rechtwinklig angelegt sein und jede Entfernung von einem Punkt, der senkrecht unter dem Gold jeder Scheibe liegt, zur Schießlinie hin genau vermessen werden. Die Maßtoleranz der Feldabmessungen darf bei 90, 70, 60 m +/- 30 cm betragen, auf 50, 40, 30, 20 m +/- 15 cm.

B.2.(1).1.1. Die Schießlinie
Sie ist die Linie, von der geschossen wird.

B.2.(1).1.2. Die 3 Meter Linie
Sie ist 3 Meter vor der Schießlinie zu ziehen. Pfeile, die in dem Bereich zwischen Schieß- und 3 Meterlinie liegen bleiben, gelten als nicht geschossen, wenn sie keine Abpraller sind. (siehe Ziff. B.3.(1).4.

B.2.(1).2. Die Wartelinie
Sie soll wenigstens 5 Meter hinter der Schießlinie gezogen werden.

B.2.(1).3. Die Materiallinie
Die Materiallinie zum Abstellen der Bögen soll mindestens1 Meter vor oder, nach Möglichkeit, hinter der Wartelinie gezogen werden.

B.2.(1).4. Die Zeltlinie
Sie soll wenigstens 3 m hinter der Wartelinie (oder der Materiallinie) gezogen werden. Ist eine Zeltlinie nicht vorhanden, dürfen Zelte nicht näher als 3 m hinter der Wartelinie (Materiallinie) aufgestellt werden.

B.2.(1).5. Zelte und Schirmzelte
Sie dürfen auf keinen Fall die Teilnehmer auf dem Weg zur Startlinie behindern. Geschieht dies doch, muss der Kampfrichter ihre Aufstellung untersagen.

B.2.(1).6. Die Scheiben
Sie sind in einem Winkel von 10-15° Abweichung von der Senkrechten aufzustellen. Die Größe der Scheibenvorderseite, ob rund oder quadratisch, soll in jeder Richtung nicht weniger als 124 cm betragen, damit jeder Pfeil, der den äußeren Rand des Scheibenbildes gerade verfehlt, in der Scheibe stecken bleibt. Jeder Teil der Scheibe oder ihres Ständers, der einen Pfeil beschädigen könnte, soll abgedeckt werden. Die Scheiben müssen so gesichert sein, dass sie der Wind nicht umwerfen kann. Der Mindestabstand der Scheibenmitten beträgt 160 cm, so dass jedem Teilnehmer wenigstens 80 cm Raum zum Schießen gewährt wird.

B.2.(1).7. Scheibennummern
Sie sollen 30 x 30 cm groß sein und abwechselnd farbig gekennzeichnet sein z.B. Schwarz mit gelber Zahl, dann Gelb mit schwarzer Zahl. Sie sollen oberhalb oder unterhalb des Scheibenmittelpunktes angebracht werden und dürfen die Scheibenauflage nicht berühren.

B.2.(1).8. Die Höhe der Scheibenauflagen
Die Scheibenauflagen sollen so angebracht werden, dass das Zentrum des Goldes 130 cm über dem Boden, bei ebenem Boden gemessen, liegt. Die Maßtoleranz soll +/- 5 cm nicht überschreiten. Die Höhe der Scheibenmittelpunkte soll bei einer Schießlinie gleich aussehen. Wenn Mehrfachauflagen verwendet werden, so soll das Zentrum des Scheibenblocks 130 cm über dem Boden sein. Die Zentren der 80 cm Spotauflagen beim Schießen auf 30 Meter sollen waagerecht und senkrecht ca. 42 cm voneinander entfernt sein. Die Maßtoleranz soll +/- 5 cm nicht überschreiten. siehe Abb. unter Ziff. B.2.(1).8.1. Bei Meisterschaften dürfen nur Scheibenauflagen gemäß Ziff. B.4.(1). verwendet werden.

B.2.(1).8.1.korrekter Aufzug Scheibenbilder FITA -Runde im Freien (korrekter Aufzug gem. DBSV Wettkampfordnung)

4-fach Spotauflagen 80 cm (30m)

 

B.2.(1).9. Windfahnen
Sie sollen über den Scheiben angebracht werden. Sie müssen 40 cm über dem Scheibenrand, oder, wenn die Scheibennummer oben angebracht ist, über der Scheibennummer angebracht sein. Sie sollen eine Abmessung von nicht mehr als 30 cm und nicht weniger als 25 cm haben und von gut sichtbarer Farbe z.B. Gelb sein.

B.2.(1).10. Markierungspunkte auf der Schießlinie
Sie sollen direkt gegenüber jeder Scheibe angebracht und mit einer, der Scheibennummer entsprechenden Nummer, versehen werden. Wenn zwei oder mehr Teilnehmer auf die gleiche Scheibe schießen, sollen die Schusspositionen auf der Schießlinie markiert werden.

B.2.(1).11. Kampfrichterfähnchen
Fähnchen oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel, womit der Schreiber an der Scheibe oder die Teilnehmer an der Schießlinie einen Kampfrichter rufen können, sind bereitzustellen.

B.2.(1).12. Hilfslinien
Hilfslinien, die im rechten Winkel von der Schießlinie zur Scheibenlinie führen und die Bahnen für zwei oder drei Scheiben bilden, sollen gezogen werden.

B.2.(1).13. Scheibenabstand zwischen verschiedenen Entfernungen
Der Abstand soll wenigstens eine Scheibenbreite betragen.

B.2.(1).14. Absperrungen
Sie sind in geeigneter Form um das Wettkampfgelände anzubringen, um Zuschauer zurückzuhalten. Die Absperrungen sollen 20 m von den Enden der Scheibenlinie auf 90 m entfernt sein und die Entfernung kann sich gradlinig bis auf 10 m von den Enden der Schießlinie verjüngen. Das ergibt etwa einen Sicherheitsabstand von 13 m, wenn die Scheiben auf 30 m vorgestellt werden. Eine Absperrung soll wenigstens 10 m hinter der Wartelinie verlaufen und 50 m hinter der Scheibenlinie auf 90 m. Die Entfernung von 50 m hinter der Scheibenlinie kann auf 25 m verringert werden, wenn ausreichender Pfeilfang, wie Böschung, Netz usw. vorhanden ist, keine Hecke oder ein offener Zaun. Ein derartiger Pfeilfang muss hoch genug sein, um Pfeile, die auf 90 m knapp verfehlen, aufzuhalten. Auf mögliche Ablenkung der Teilnehmer durch Leute hinter den Scheiben ist zu achten.

B.2.(1).15. Signalanlage für die Zeitkontrolle

B.2.(1).15.1. Akustisch
Die Schießzeit wird durch den Schießleiter mit akustischen Signalen kenntlich gemacht. Für die Signalgabe müssen geeignete Mittel wie Hupe, Pfeife oder ähnliches verwendet werden, die für alle Teilnehmer wahrnehmbar sein müssen.

B.2.(1).15.2.Visuell
Die Schießzeit wird zusätzlich durch den Schießleiter mit visuellen Hilfsmitteln (Digitaluhr, Ampelanlage, Flaggen und/oder eines anderen einfachen Mittels) angezeigt. Die visuellen Anzeigen müssen so aufgestellt werden, dass sie jeder Teilnehmer, gleich ob Links- oder Rechtsschütze, von seinem Startplatz aus erkennen kann. Im Falle eines zeitlichen Unterschiedes zwischen dem akustischen und dem visuellen Signal, hat das akustische Signal Vorrang.

B.2.(1).15.2.1. Ampelanlage
Die angezeigten Farben sind Rot - Gelb - Grün, sie werden in dieser Reihenfolge mit Rot als bester Farbe angezeigt. Es dürfen zu keiner Zeit zwei Farben gleichzeitig angezeigt werden. Bei Meisterschaften sollen sie mit der akustischen Signalanlage so gekoppelt sein, dass gleichzeitig mit dem ersten Signalton, die Ampelanlage Rot anzeigt.

B.2.(1).15.2.2. Digitaluhren
Wird das Schießen mittels Digitaluhren kontrolliert, so müssen die Ziffern auf den Uhren mindestens 20 cm hoch und aus einer Entfernung von 180 m gut zu lesen sein. Die Uhren müssen bei Bedarf sofort arretierbar sein und zurückgestellt werden können. Die Uhren müssen nach dem Countdown Prinzip (von der gegebenen Gesamtzeit abwärts laufend) funktionieren.

B.2.(1).15.2.3. Tafeln
Werden Tafeln verwendet, sollen sie nicht weniger als 120 x 80 cm groß sein. Sie müssen so befestigt werden, dass der Wind sie nicht umblasen kann. Sie müssen leicht drehbar sein. Die eine Seite ist mit 20 bis 25 cm breiten Streifen, abwechselnd Gelb - Schwarz gestreift, die Streifen  sollen einen Winkel von 45° gegenüber dem Boden haben. Die andere Seite ist durchgehend Gelb.

B.2.(1).15.2.4. Ersatzanlagen
Wenn die Schießzeit mit elektrischen Anlagen kontrolliert wird, dann müssen geeignete Hilfsmittel (Flaggen oder andere einfach zu bedienende Hilfsmittel) zur Verfügung stehen, falls die elektrische Anlage ausfällt

B.2.(1).16. Verschieden Ausrichtungsgegenstände

B.2.(1).16.1. Anzeige der Schießreihenfolge
Ein Hilfsmittel, welches die Reihenfolge des Schießens angibt - AB-CD; CD-AB - soll mit Buchstaben, die so groß sind, dass alle Teilnehmer sie von der Wartelinie aus erkennen können, angebracht werden.

B.2.(1).16.2. Anzeigetafeln
Eine große Anzeigetafel für die laufende Anzeige der Ergebnisse nach jeder Passe von 6 Pfeilen ist zulässig. Kleine Anzeigetafeln an der Scheibe, mit Namen oder Startnummer der Teilnehmer, auf denen das laufende Ergebnis angezeigt wird, sind zulässig. Sie müssen unter der Scheibe am Boden befestigt werden und so sicher angebracht sein, dass sie nicht vom Wind bewegt werden können. Sie werden vom eingeteilten Schreiber oder von den Teilnehmern auf der Scheibe nach der Trefferaufnahme und dem Ziehen der Pfeile, vor dem Verlassen der Scheibe geführt.

B.2.(1).16.3. Weitere Hilfsmittel
Weitere Hilfsmittel zum Beispiel für die Finalrunden bei Mannschaften sind entsprechend den FITA -Regeln vorzusehen.

B.2.(2). FITA -Runden in der Halle
Es gelten grundsätzlich die gleichen Regeln wie für die FITA -Runde im Freien, soweit keine anders lautenden Regeln festgelegt sind. Anders lautende Regeln gegenüber der FITA -Runde im Freien bestehen für:

B.2.(2).1. Das Wettkampffeld
Es soll rechtwinklig angelegt sein und jede Entfernung von einem Punkt, der senkrecht unter der Scheibenmitte liegt, zur Schießlinie hin genau vermessen werden. Die Maßtoleranz der Feldabmessung darf über 25 / 18 m +/- 10 cm betragen.

B.2.(2).2. Die Wartelinie
soll wenigstens 3 m hinter der Schießlinie gezogen werden.

B.2.(2).3. Die Scheiben
Sie sollen in einem Winkel zwischen der Senkrechten 10-15° Abweichung von der Senkrechten aufgestellt werden. Alle Scheiben sollen im gleichen Winkel stehen. Jede Scheibe trägt eine Scheibennummer. Der Mindestabstand der Scheibenmitten von einander beträgt 160 cm, so dass jedem Teilnehmer wenigstens 80 cm Raum zum Schießen gewährt wird.

B.2.(2).4. Die Höhe der Scheibenauflagen
Bei Meisterschaften dürfen nur Scheibenauflagen gem. Ziff. B.4.(2). verwendet werden. Sie sollen so angebracht werden, dass das Zentrum des Goldes einer einzelnen Auflage, sowie das Zentrum des mittleren Scheibenbildes bei der senkrecht angeordneten Dreifachauflage 130 cm über dem Boden liegt. Wenn 4 Reihen senkrecht angeordneter Dreifachauflagen aufgezogen werden, dann sollen die Auflagen in 2 Blöcken von 2 Reihen mit einem Mittelabstand von wenigstens 15 cm zwischen den Wertungszonen angebracht werden. Kommen 2 Reihen senkrechter Dreifachauflagen zum Einsatz, beträgt der Abstand zwischen den Wertungszonen mindestens 35 cm. Beim Einsatz von 40 cm Einfach- oder Mehrfachauflagen sollen bei Meisterschaften des DBSV die Auflagen so angebracht werden, dass sich der Zentralpunkt der 4 (oder 3) Auflagen in der Scheibenmitte, 130 cm über dem Boden befindet und die Auflagen im Vierer- oder Dreierblock angebracht werden. Der Abstand der Auflagen voneinander sollte mindesten 6 cm betragen. Die Maßtoleranz soll +/- 2 cm nicht überschreiten. Für die Finalrunden sollen senkrechte Dreifachauflagen paarweise auf jeder Scheibe aufgezogen werden. Bei senkrecht angeordneten Auflagen liegt die Höhe des mittleren Zentrums 130 cm über dem Boden. Siehe Abb. unter Ziff B.2.(2).4.1

B.2.(2).4.1. korrekter Aufzug Scheibenbilder FITA -Hallenrunde
(korrekter Aufzug gem. DBSV Wettkampfordnung)

B.2.(2).5. Absperrungen
Wo die Hallengröße es erfordert, müssen Absperrungen um das Wettkampffeld angebracht werden. Sie müssen wenigstens 10 m von den Enden der Scheibenlinie entfernt sein und mindestens 5 m hinter der Wartelinie verlaufen. Auf der Rückseite der Scheibenlinie sind keinerlei Zuschauer erlaubt. Sind auf Grund der Hallengröße keine Seitenabsperrungen notwendig, so dürfen sich keine Zuschauer vor der Absperrung hinter der Wartelinie Ziff. B.2.(2).2. befinden.

 

B.2.(3). Feldrunde

B.2.(3).1. Der Kurs
Er soll so angelegt sein, dass alle Scheiben und Abschusspflöcke ohne unnötige Gefahren, Schwierigkeiten und Zeitverzögerungen erreicht werden können. Er besteht aus einer beliebigen Zahl von Scheiben (zwischen 12 und 24), die durch 4 teilbar sein muss. Die Scheiben sollen so angeordnet sein, dass sie dem Gelände angepasste Schwierigkeiten beim Zielen und beim Schießen bieten, wie es der Geist und die Tradition dieser Bogensportart verlangen. Höchstens ein Viertel der aufgestellten Ballen darf als Walk - Up oder Fächerschuss ausgeflockt werden. Beim Fächerschuss muss von einem Pflock auf 3 verschiedene Scheiben geschossen werden. Bei Meisterschaften muss der Kurs spätestens 24 Stunden vor Schießbeginn fertiggestellt und zur Abnahme bereit sein.

B.2.(3).1.1. Einheit für einen Kurs mit unbekannten Entfernungen:
Die Entfernung von 3 Scheiben mit gleicher Auflage soll zwischen kurz, mittel und lang variieren. Schießpflöcke können, wo möglich, kombiniert werden.

B.2.(3).12. Einheit für einen Kurs mit bekannten Entfernungen:
Schießpflöcke können, wo möglich, miteinander kombiniert werden.

Entfernung min./ max. in Metern Entfernung min./ max. in Metern
Zahl der Scheiben Durchmesser der Feldauflagen in cm Blaue Pflöcke Blankbogen Rote Pflöcke Recurve u. Compound
3 20 5-10 10-15
3 40 10-20 15-25
3 60 15-30 20-35
3 80 30-45 35-55

Die Entfernung von 3. Scheiben mit gleicher Auflage soll zischen kurz, mittel und lang variieren. Schiesspflöcke können, wo möglich, kombiniert werden.

B.2.(3).12 Einheit für einen Kurs mit bekanten Entfernungen:

Entfernung min. / max in Metern Entfernung min. / max in Metern
Zahl der Scheiben Durchmesser der Feldauflagen in cm Blaue Pflöcke Blankbogen Rote Pflöcke Recurve u. Compound
3 20 5-10-15 10-15-20
3 40 15-20-25 20-25-30
3 60 30-35-40 35-40-45
3 80 40-45-50 50-55-60

B.2.(3).2. Die Scheiben oder Ballen
Die Scheiben oder Ballen zur Aufnahme der Scheibenauflagen sollen so aufgestellt werden, dass sie ein Maximum an Abwechslung und gute Geländenutzung bieten. Sie sollen einen Rand von wenigstens 5 cm außerhalb der niedrigsten Wertungszone der aufgezogenen Auflagen haben. Unabhängig vom Gelände sollen sie möglichst senkrecht zur Visierlinie des Teilnehmers, von seiner Schussposition aus gesehen, stehen, um ihm die Ansicht der Auflage in voller Größe zu bieten. Die Auflage darf nicht weniger als 15 cm vom Boden entfernt sein. Alle Scheiben sollen fortlaufend durchnummeriert werden.

B.2.(3).3. Die Scheibennummern
Sie sollen wenigstens 20 cm groß sein und entweder Schwarz auf Gelb oder Gelb auf Schwarz beschriftet sein. Sie sind an der Scheibe sichtbar zu befestigen sowie an der Wartelinie vor den Abschusspflöcken, wo sie gleichzeitig als Stoppsignal für diejenigen Teilnehmer dienen, die warten, bis sie an der Reihe sind.

B.2.(3).4. Abschusspflöcke
Pro Distanz wird ein Pflock eingeschlagen, ein Teilnehmer schießt stehend oder kniend links, der andere rechts vom Pflock oder hinter einer gedachten Linie, die parallel zur Scheibe durch den Abschusspflock verläuft. Der maximale Abstand zum Pflock nach rechts, links oder hinten ist 100 cm unter Berücksichtigung des Geländes. Außerhalb dieses Raumes darf nur nach Anweisung eines Kampfrichters geschossen werden. Die Pflöcke tragen bei bekannten Entfernungen die Entfernungsangabe. Sie können, um Verwechslungen zu vermeiden, auch die Scheibennummer tragen. Alle Pflöcke müssen in einer einheitlichen Visierlinie zur Scheibe liegen, um eine unnötige Gefährdung der Pfeile zu vermeiden. Sie sollen wie folgt farbig gekennzeichnet sein:
Blau für alle Bogenarten ohne Visier sowie U14 alle Disziplinen
Rot für alle Visierbogendisziplinen außer U14

B.2.(3).5. Die Scheibenauflagen
Scheibenauflagen gem. Ziff. B.4.(3). dürfen nicht über größeren Auflagen angebracht werden. Die 80 cm und die 60 cm Auflagen werden einzeln auf eine Scheibe oder einen Ballen aufgezogen.
Die 60 cm Auflagen können auch doppelt aufgezogen werden.
Die 40 cm Auflagen werden vierfach in quadratischer Anordnung angebracht.
Die 20 cm Auflagen werden je 12 pro Ballen in 4 senkrechten Dreierreihen angeordnet.

B.2.(3).6. Wegweiser
Sie müssen deutlich sichtbar den Weg von Scheibe zu Scheibe kennzeichnen, um ein sicheres Bewegen im Kurs für alle Teilnehmer zu gewährleisten.

B.2.(3).7. Absperrungen
Sie müssen, wo notwendig, um den Kurs herum so angebracht werden, damit Zuschauer im sicheren Abstand gehalten werden, ihnen aber ein möglichst guter Blick auf das Wettkampf-geschehen ermöglicht wird.

B.2.(4). Waldrunde (Tierbildrunde)

B.2.(4).1. Der Kurs
Der Kurs besteht aus einer beliebigen Anzahl von Scheiben (zwischen 12 und 28), die durch 4 teilbar sein muss. Die Runde wird normalerweise auf Kursen mit unbekannten Entfernungen geschossen. Werden die Entfernungen angegeben, so müssen sie sich aber an den angegebenen Entfernungsspielraum halten.

B.2.(4).2. Abschusspflöcke
Pro Distanz wird ein Pflock eingeschlagen, ein Teilnehmer schießt stehend oder kniend links, der andere rechts vom Pflock hinter einer gedachten Linie, die parallel zur Scheibe durch den Abschusspflock verläuft. Der maximale Abstand zum Pflock nach rechts, links oder hinten ist 100 cm unter Berücksichtigung des Geländes. Außerhalb dieses Raumes darf nur nach Anweisung eines Kampfrichters geschossen werden. Die Pflöcke tragen bei bekannten Entfernungen die Entfernungsangabe. Sie können, um Verwechslungen zu vermeiden, auch die Scheibennummer tragen.
Alle Pflöcke müssen in einer einheitlichen Visierlinie zur Scheibe liegen, um eine unnötige Gefährdung der Pfeile zu vermeiden. Sie sollen wie folgt farbig gekennzeichnet sein:
Blau für alle Blankbogendisziplinen sowie U14 alle Disziplinen
Rot für alle Visierbogendisziplinen außer U14
Weiß für die Langbogenklassen und die Jagdbogenklassen
(wenn nicht an allen Ständen vorhanden, muss sein Vorhandensein bereits am roten Pflock erkennbar gemacht werden). Er muss im Entfernungsbereich Blankbogen liegen.

B.2.(4).2.1. Einheit für die Waldrunde

Entfernung min./ max in Metern Entfernung min./ max in Metern
Zahl der Scheiben Durchmesser des inneren Ringes in cm Blaue Pflöcke Blankbogen Rote Pflöcke Recurve u. Compound
3 7,5/5 5-10 5-15
3 15,0/10 5-20 10-25
3 22,5/15 5-30 15-35
3 30,0/20 5-45 20-55

Schießpflöcke können kombiniert werden

B.2.(4).22. Bewertung der Treffer
In der Waldrunde zählt nur der beste Pfeil wie folgt:

Treffer 1. Pfeil  2. Pfeil  3. Pfeil
innerer Ring 15 Punkte 10 Punkte 5 Punkte
äußerer Ring 12 Punkte 7 Punkte 2 Punkte


Der erste zählende Treffer beendet die Wertung, nur wenn ein Treffer nicht eindeutig erkennbar ist, dürfen bis zu 2 Pfeilen nachgeschossen werden.

B.2.(4). 3. Scheibenauflagen
Es werden die skandinavischen Tierbildauflagen verwendet, siehe auch Ziff. B.4.(4).. Mit dem genormten Durchmesser der Herzzone und der klar abgegrenzten Körperfläche ist die Voraussetzung für eine korrekte Trefferaufnahme gegeben. Sie bieten die Möglichkeit einen reizvollen Parcours für Aktive und Zuschauer zu gestalten. Es werden nach dem Durchmesser der Herzzone vier verschiedene Scheibengrößen unterschieden:

Herzdurchmesser in cm (in Klammer kleiner Innenring Herzzone)
7,5 / (5) 15 / (10) 22,5 / (15) 30 / (20)

Die Scheiben mit der äußeren Herzzone von 30 und 22,5 cm werden einzeln auf eine Scheibe oder einen Ballen aufgezogen. Die Scheiben mit der äußeren Herzzone von 15 cm mit Ausnahme des Scheibenbildes Nr.18 „Adler“ siehe Ziff. B.4.(4).2 , das nur einzeln aufgezogen werden muss, werden zweifach aufgezogen, entweder übereinander oder nebeneinander. Die Scheiben mit der äußeren Herzzone von 7,5 cm werden vierfach im Quadrat angebracht. Bei mehrfach aufgezogenen Auflagen in der Waldrunde müssen für einen Ballen immer farbgleiche Auflagen mit dem gleichen Scheibenbild aufgezogen werden. Für alle Klassen Recurve- und Compoundbogen, außer U14 und Compoundblankbogen, beträgt die weiteste Entfernung 55 m. Für Blankbogen, Compoundblankbogen, Langbogen, Jagdbogen und U14 alle Klassen beträgt die weiteste Entfernung 45 m.

B.2.(5). 3D-Waldrunde

B.2.(5).1. Der Kurs
Der Kurs besteht aus einer beliebigen Anzahl von 3D-Tieren (zwischen 16 und 32), die durch 4 teilbar sein muss, mit bis zu maximal 3 Pfeilen pro 3D-Tier. Die Runde wird auf Kursen mit unbekannten Entfernungen geschossen.

B.2.(5).2.Abschusspflöcke
Pro Distanz wird ein Pflock eingeschlagen, ein Teilnehmer schießt stehend oder kniend links, der andere rechts vom Pflock hinter einer gedachten Linie, die parallel zur Scheibe durch den Abschusspflock verläuft. Der maximale Abstand zum Pflock nach rechts, links oder hinten ist 100 cm unter Berücksichtigung des Geländes. Außerhalb dieses Raumes darf nur nach Anweisung eines Kampfrichters geschossen werden. Die Pflöcke tragen die Scheibennummer. Alle Pflöcke müssen in einer einheitlichen Visierlinie zur Scheibe liegen, um eine unnötige Gefährdung der Pfeile zu vermeiden. Die Pflöcke der Größengruppen 1 und 2 können seitlich versetzt werden, vorrausgesetzt es entsteht dadurch keine Gefährdung der Sportler.
Sie sollen wie folgt farbig gekennzeichnet sein:
Blau für alle Blankbogendisziplinen, sowie U14 alle Disziplinen
Rot für alle Visierbogendisziplinen, außer U14
Weiß für die Langbogenklassen und die Jagdbogenklassen
(sein Vorhandensein muss bereits am roten Pflock erkennbar gemacht sein und er muss im Entfernungsbereich des blauen Pflocks liegen)

B.2.(5).2.1. Einheit für die 3D-Waldrunde

Entfernung min./ max in Metern Entfernung min./ max in Metern
Zahl der 3-D-Tiere 3- D-Größengruppe siehe
Ziff .B.4.(5).1
Blaue Pflöcke Blankbogen Rote Pflöcke Recurve u. Compound
7 1 5-10 5-15
7 2 5-20 5-25
7 3 5-30 5-35
7 4 5-45 5-55

 

B.2.(5).3. Bewertung der Treffer
In der 3D-Waldrunde zählt nur der beste Pfeil wie folgt:

Treffer 1. Pfeil 2. Pfeil 3. Pfeil
innere Herzzone 15 Punkte+ X 10 Punkte+ X 5 Punkte+X
äußere Herzzone 15 Punkte 10 Punkte 5 Punkte
Körpertreffer 12 Punkte  7 Punkte 2 Punkte


Der erste zählende Treffer beendet die Wertung, nur wenn ein Treffer nicht eindeutig erkennbar ist, dürfen bis zu 2 Pfeilen nachgeschossen werden.

B.2.(5).4. Ziele
Es werden dreidimensionale Tiere verwendet, siehe auch Ziff. B.4.(5). . Mit den berechneten Größengruppen und der klar abgegrenzten Körperfläche ist die Voraussetzung für eine korrekte Trefferaufnahme gegeben. Sie bieten die Möglichkeit einen reizvollen Parcours für Aktive und Zuschauer zu gestalten. 3D Tiere werden, basierend auf der folgenden Formel, größenmäßig in Gruppen zusammengefasst:
a) Messung der vertikalen Höhe der definierten Trefferzone durch das Zentrum der inneren Herzzone, wie nachfolgend illustriert.
b) Basierend auf dieser Messung können die folgenden vier Gruppen von 3D Tieren unterschieden werden

Gruppe 4 3D Tiere Höhe der Herzzone von 251 mm und mehr
Gruppe 3 3D Tiere Höhe der Herzzone von 201 mm bis 250 mm
Gruppe 2 3D Tiere Höhe der Herzzone von 151 mm bis 200 mm
Gruppe 1 3D Tiere Höhe der Herzzone von 0 mm bis 150 mm

Ist der Körperdurchmesser im Killbereich mehr als doppelt so groß, wie die vom Hersteller vorgegebene Herzzone, so kann das 3D-Tier um eine Größengruppe höher eingestuft werden.

Bei mehrfach aufgestellten 3D-Tieren in der 3D-Waldrunde müssen für einen Stand immer identische plastische Tiere aufgestellt werden.
Für alle Klassen Recurve- und Compoundbogen, außer U14 und Compoundblankbogen, beträgt die weiteste Entfernung 55 m.
Für Blankbogen, Compoundblankbogen, Langbogen, Jagdbogen und U14 alle Klassen beträgt die weiteste Entfernung 45 m.

B.2.(6).3D-Jagdrunde

B.2.(6).1. Der Kurs
Der Kurs besteht aus einer beliebigen Anzahl von 3D-Tieren (zwischen 16 und 32), die durch 4 teilbar sein muss, mit nur 1 Pfeil pro 3D-Tier. Die 3D-Jagdrunde wird auf Kursen mit unbekannten Entfernungen geschossen.

B.2.(6).2.Abschusspflöcke
Pro Distanz wird ein Pflock eingeschlagen, ein Teilnehmer schießt stehend oder kniend links, der andere rechts vom Pflock hinter einer gedachten Linie, die parallel zur Scheibe durch den Abschusspflock verläuft. Der maximale Abstand zum Pflock nach rechts, links oder hinten ist 100 cm unter Berücksichtigung des Geländes. Außerhalb dieses Raumes darf nur nach Anweisung eines Kampfrichters geschossen werden. Die Pflöcke tragen die Scheibennummer. Alle Pflöcke müssen in einer einheitlichen Visierlinie zur Scheibe liegen, um eine unnötige Gefährdung der Pfeile zu vermeiden. Die Pflöcke der Größengruppen 1 und 2 können seitlich versetzt werden, vorrausgesetzt es entsteht dadurch keine Gefährdung der Sportler.
Sie sollen wie folgt farbig gekennzeichnet sein:
Blau für alle Blankbogendisziplinen, sowie U14 alle Disziplinen
Rot für alle Visierbogendisziplinen, außer U14
Weiß für die Langbogenklassen und die Jagdbogenklassen (sein Vorhandensein muss bereits am roten Pflock erkennbar gemacht sein und er muss im Entfernungsbereich des blauen Pflocks liegen)

B.2.(6).2.1. Einheit für die 3D-Jagdrunde

Entfernung min./ max in Metern Entfernung min./ max in Metern
Zahl der 3-D-Tiere 3- D-Größengruppe siehe
Ziff .B.4.(5).1
Blaue Pflöcke Blankbogen Rote Pflöcke Recurve u. Compound
7 1 5-10 5-15
7 2 5-20 5-25
7 3 5-30 5-35
7 4 5-45 5-55

Schießpflöcke können kombiniert werden.

B.2.(6).3. Bewertung der Treffer
In der 3D-Jagdrunde zählt nur der Wert eines Pfeils, wenn er das Ziel getroffen hat:

Treffer

 

Bögen mit Visier

 

Bögen ohne Visier

 

innere Herzzone 15 15
äußere Herzzone 12 12
Kontur des Tieres 7 7

Es darf aber nur ein Pfeil geschossen werden !

B.2.(6).4. Ziele
Es werden dreidimensionale Tiere verwendet, siehe auch Ziff. B.4.(5). Mit den berechneten Größengruppen und der klar abgegrenzten Körperfläche ist die Voraussetzung für eine korrekte Trefferaufnahme gegeben. Sie bieten die Möglichkeit einen reizvollen Parcours für Aktive und Zuschauer zu gestalten. 3D Tiere werden, basierend auf der folgenden Formel, größenmäßig in Gruppen zusammengefasst:
a) Messung der vertikalen Höhe der definierten Trefferzone durch das Zentrum der inneren
Herzzone, wie nachfolgend illustriert.
b) Basierend auf dieser Messung können die folgenden vier Gruppen von 3D Tieren unter
schieden werden

Gruppe 4 3D Tiere Höhe der Herzzone von 251 mm und mehr
Gruppe 3 3D Tiere Höhe der Herzzone von 201 mm bis 250 mm
Gruppe 2 3D Tiere Höhe der Herzzone von 151 mm bis 200 mm
Gruppe 1 3D Tiere Höhe der Herzzone von 0 mm bis 150 mm

c) Ist der Körperdurchmesser im Killbereich mehr als doppelt so groß, wie die
vom Hersteller vorgegebene Herzzone, so kann das 3D-Tier um eine Größengruppe
höher eingestuft werden!

Bei mehrfach aufgestellten plastischen Tieren in der 3D-Jagdrunde müssen für einen Stand immer identische plastische Tiere aufgestellt werden.
Für alle Klassen Recurve- und Compoundbogen, außer U14 und Compoundblankbogen, beträgt die weiteste Entfernung 55 m.
Für Blankbogen, Compoundblankbogen, Langbogen, Jagdbogen und U14 alle Klassen beträgt die weiteste Entfernung 45 m.

Anfang

B.3. Das Schießen

B.3.(1). FITA -Runde im Freien, FITA -Runde in der Halle

B.3.(1).1. Passen
Jeder Teilnehmer schießt seine Pfeile in Passen zu je 3 oder 6 Pfeilen.

B.3.(1).2. Schießzeit und Verhalten auf der Schießlinie
Einem Teilnehmer stehen maximal zwei (2) Minuten zum Schießen einer Passe von 3 Pfeilen, maximal vier (4) Minuten zum Schießen einer Passe von 6 Pfeilen, 40 Sekunden je Pfeil, zum Nachschießen wegen eines anerkannten technischen Defektes zur Verfügung. Alle Teilnehmer dürfen ihren Platz auf der Schießlinie erst dann einnehmen, wenn das entsprechende Signal (zwei Signaltöne) vom Schießleiter gegeben wird. Zum Einnehmen des Startplatzes auf der Schießlinie bis zum Signal „Beginn des Schießens“ (ein Signalton) stehen 20 Sekunden zur Verfügung. Bis zum Signal „Einnehmen des Starplatzes“ (zwei Signaltöne) haben sie hinter der Wartelinie zu verbleiben. Wettkämpfer dürfen den Bogenarm nicht heben, bevor das akustische Signal für den Beginn des Schießens (ein Signalton 20 Sekunden nach den 2 Signalen) vom Schießleiter gegeben wird. Es darf beim Auszug des Bogens keine Technik verwendet werden, die es, nach Ansicht des Kampfrichters, möglich macht, dass ein Pfeil über die Sicherheitsabsperrung hinausfliegen kann. Ein Teilnehmer, der einen Pfeil vor oder nach dem Signal, das die Zeitgrenze angibt, schießt, verliert den höchsten, zählenden Pfeil für diese Passe (3 oder 6 Pfeile je nach Fall). Bei einem durch den Kampfrichter anerkannten technischen Defekt, kann der Teilnehmer seine fehlenden Pfeile der jeweiligen Passe nachschießen. Das Nachschießen erfolgt unter Aufsicht des Kampfrichters. Für jeden nachzuschießenden Pfeil stehen dann 40 Sekunden zur Verfügung. Maximal darf das Turnier durch einen technischen Defekt nur 15 Minuten verzögert werden. Nach dem letzten Schuss der jeweiligen Passe muss jeder Teilnehmer sofort die Schießlinie mit seiner Ausrüstung verlassen und hinter die Wartelinie zurücktreten. Ein Suchen des letzten Pfeils mit dem Fernglas von der Schießlinie aus, ist nicht gestattet. Alle Teilnehmer haben die Schießlinie sofort zu verlassen, wenn der Schießleiter das Signal für das Ende des Schießens (zwei oder nach der letzten Passe drei Signaltöne) gibt. Erst nach dem Signal zur Trefferaufnahme (drei Signaltöne) dürfen die Teilnehmer die Schießlinie in Richtung Scheibe überschreiten.
Es darf nur in eine Richtung geschossen werden.

B.3.(1).2.1. Stellung auf der Schießlinie
Mit Ausnahme von Körperbehinderten müssen alle Teilnehmer aufrecht stehend ohne Stütze schießen, wobei sich je ein Fuß auf jeder Seite der Schießlinie, oder beide Füße auf ihr befinden müssen. Schießen 2 Teilnehmer gleichzeitig auf die selbe Scheibe, so wird die Schussposition jedes Wettkämpfers auf der Schießlinie markiert.

B.3.(1).3. Ein Pfeil gilt als nicht geschossen wenn:
der Pfeil mit einem Teil in einem Bereich von 3 Metern vor der Schießlinie liegt und es sich nicht um einen Abpraller handelt die Scheibenauflage oder die Scheibe zu Boden fallen. Der Kampfrichter ergreift dann die für notwendig erachteten Maßnahmen und stellt die, zum Nachschießen der ausgefallenen Pfeile angemessene Zeit (je Pfeil 40 Sekunden) zur Verfügung. Rutscht die Scheibe nur auf den Boden, bleibt es dem Kampfrichter überlassen zu entscheiden, welche Maßnahmen er ergreift, wenn es überhaupt notwendig ist. .

B.3.(1).4. Informationen oder Hilfe durch Andere
Alle Teilnehmer dürfen, wenn sie auf der Schießlinie stehen, Hilfe oder Information durch ihre Betreuer erhalten, vorausgesetzt, sie ist nicht elektrisch oder elektronisch und andere Teilnehmer werden dadurch nicht gestört.

B.3.(1).5. Trainingspfeile oder Probepfeile
Vor Beginn des Wettkampfes ist ein Einschießen von wenigstens 45 Minuten unter Aufsicht des Schießleiters auf die zuerst zu schießende Distanz gestattet. Zwischen dem Einschießen und dem Wettkampfbeginn ist eine Pause von 15 Minuten einzuhalten. Beim Einschießen zeigt der Schießleiter mit den bekannten akustischen Signalen an, wann das Schießen beginnt, einzustellen ist und die Pfeile geholt werden können. Wird kein Einschießen durchgeführt, sind 4 x 2 Minuten als Probezeit auf die zuerst zu schießende Distanz gestattet. Sie sind unter Aufsicht des Schießleiters zu schießen. Der Wettkampf beginnt dann unmittelbar nach dem Probeschießen und dem Zurückholen der Probepfeile.

B.3.(1).6. Zusätzlicher Trainingsplatz
Ist ein vom Wettkampffeld getrennter, zusätzlicher Trainingsplatz vorhanden, so darf dort unter Aufsicht eines Schießleiters vor, während oder nach dem Wettkampf Trainingsschießen durchgeführt werden.

B.3.(1).7. Eine einfache FITA -Runde an einem oder mehreren Tagen
Die einfache FITA -Runde kann an einem Tag oder an zwei aufeinanderfolgenden Tagen geschossen werden. Sie beginnt entweder mit der längsten Entfernung und endet mit der kürzesten oder umgekehrt. Wenn eine Runde über 2 Tage geschossen wird, dann müssen die 2 längeren Entfernungen am ersten Tag und die 2 kürzeren am zweiten Tag geschossen werden oder umgekehrt.

B.3.(1).8. Die Doppel -FITA -Runde an mehreren Tagen
Die Doppel -FITA -Runde wird an zwei oder vier aufeinanderfolgenden Tagen geschossen.
B.3.(1).9. FITA -Runde verbunden mit anderen Runden
Wenn ein Schießprogramm eine FITA -Runde sowie andere Runden vorsieht, die ganz oder teilweise am gleichen Tag geschossen werden, dann muss die FITA -Runde immer als erste geschossen werden.
B.3.(1).10. Scheibenauflagen
Bei Meisterschaften sind nur Scheibenauflagen gem. Ziff. B.4.(1). zugelassen.

B.3.(1).10.1. Mehrfachauflagen
Werden auf die kurzen Distanzen Mehrfachauflagen verwendet, so schießen die Teilnehmer wie folgt:
Bei im Block angebrachten Mehrfachauflagen schießt:

Teilnehmer A oben links Teilnehmer B oben rechts
Teilnehmer C unten links Teilnehmer D unten rechts

Bei senkrecht angebrachten Mehrfachauflagen schießt:

Teilnehmer A 1. Reihe  Teilnehmer B 3. Reihe
Teilnehmer C 2. Reihe Teilnehmer D 4. Reihe

Bei Dreifachauflagen schießt jeder Teilnehmer auf der Scheibe, auf jedes der drei Scheibenbilder seiner Auflage je einen Pfeil.

B.3.(1).11. Wertung
Wenn für die Trefferaufnahme kein Schreiber eingeteilt ist, schreiben zwei Teilnehmer der jeweiligen Scheibe die Ergebnisse auf. Jeder Teilnehmer kann für einen angemessenen Teil des Wettkampfes zum Schreiben aufgefordert werden.

B.3.(1).11.1. Die Trefferaufnahme
Sie erfolgt auf den 90-, 70- oder 60 m- Entfernungen nach jeder Passe von 6 Pfeilen. Auf den 50, 40, 30, 25 und 18 m- Entfernungen nach jeder Passe von 3 Pfeilen. Die Schreiber sollen in fallender Reihenfolge den Wert jedes Pfeils so auf den Wertungskarten eintragen, wie er von dem Schützen, dem er gehört, angegeben wird. Die anderen Teilnehmer überprüfen den Wert jedes angegebenen Pfeils. Treffer in der Innenzehn sind , bei der FITA - Runde im Freien, durch ein „X“ (römische Zehn) anzugeben. Weder die Pfeile noch die Auflagen dürfen berührt werden, bevor nicht die Werte aller Pfeile auf der Scheibe aufgeschrieben worden sind. Bestehen Zweifel über den Wert eines Pfeils, sind Kampfrichter (bis zu 3) siehe Ziff. F.9.(1). zur Entscheidung zu rufen. Ein Teilnehmer kann seinen Mannschaftsführer oder einen anderen Teilnehmer damit beauftragen, die Trefferaufnahme vorzunehmen und seine Pfeile zu holen, vorausgesetzt er geht nicht selbst zur Scheibe vor.

B.3.(1).11.3. Zuviel geschossene Pfeile bei Mehrfachauflagen
Befinden sich bei der Trefferaufnahme mehr als ein Pfeil eines Teilnehmers in einem Scheibenbild, so wird zuerst der Pfeil mit dem höchsten Wert auf diesem Scheibenbild abgezogen. Im Wiederholungsfall kann der entsprechende Teilnehmer disqualifiziert werden.

B.3.(1).11.4. Zuviel geschossene Pfeile
Wenn sich mehr als 3 (oder gegebenen Falls 6) Pfeile des gleichen Teilnehmers auf der Scheibe oder auf dem Boden der Schießbahn befinden, so wird der beste Pfeil (die besten Pfeile) auf dieser Scheibe nicht gewertet. Im Wiederholungsfall kann der entsprechende Teilnehmer disqualifiziert werden.

B.3.(1).11.4. Bewertung der Pfeile
Ein Pfeil wird so gewertet, wie der Schaft in der Auflage steckt. Wenn der Schaft eines Pfeils zwei Farbzonen oder die Trennlinie zwischen zwei Wertungszonen berührt, dann erhält er den Wert der höheren Wertungszone. Sollte ein Teilstück einer Scheibenauflage fehlen, welches eine Trennlinie oder den Teil an dem sich zwei Farben berühren enthält, dann soll der Wert dieses Pfeils mit Hilfe einer angenommenen Linie bestimmt werden. Pfeile, die in der Scheibe stecken, aber nicht auf der Auflage zu sehen sind, können nur von einem Kampfrichter gewertet werden.

B.3.(1).11.5. Abpraller
Wenn bei der Trefferaufnahme und beim Pfeilziehen die Schusslöcher nicht ordentlich gekennzeichnet wurden, dann werden Pfeile, die von der Scheibe abprallen oder sie durchschlagen, nicht gewertet. Ein Pfeil, der die Scheibe trifft und abprallt, zählt entsprechend seinem Einschlag auf der Scheibe, vorausgesetzt alle Schusslöcher waren gekennzeichnet und ein unmarkiertes Loch oder Einschlag kann festgestellt werden. Wenn es einen Abpraller gibt und jeweils ein Teilnehmer schießt auf eine Scheibe, dann schießt der betroffene Teilnehmer seine Passe fertig und bleibt dann als Hinweis für den Kampfrichter mit über den Kopf gehobener Flagge auf der Schießlinie stehen. Wenn es einen Abpraller gibt oder ein Pfeil die Scheibe trifft und herabhängt und es schießen 2 Teilnehmer gleichzeitig auf die selbe Scheibe, dann stellen diese Teilnehmer das Schießen ein, bleiben aber, mit über den Kopf gehobener Flagge, auf der Schießlinie stehen. Wenn alle Teilnehmer, die auf der Schießlinie stehen ihre Passe von 3 oder 6 Pfeilen geschossen haben oder die Schießzeit abgelaufen ist, unterbricht der Schießleiter das Schießen. Der Schütze mit dem Abpraller geht in Begleitung eines Kampfrichters zur Scheibe vor. Der Kampfrichter wertet den Einschlag, schreibt den Wert auf, kennzeichnet das Loch und nimmt später an der Trefferaufnahme für diese Passe teil. Der abgeprallte Pfeil bleibt hinter der Scheibe, bis die Ergebnisse dieser Scheibe aufgeschrieben worden sind. Die beiden Teilnehmer dieser Scheibe schießen dann, unter der Aufsicht des Kampfrichters, ihre noch fehlenden Pfeile nach, bevor das allgemeine Schießen wieder aufgenommen wird. Kein anderer Teilnehmer darf während dieser Zeit die Schießlinie betreten oder überschreiten.

B.3.(1).11.6. Wenn ein anderer Pfeil getroffen wird
Wenn ein Pfeil einen anderen trifft und in diesem stecken bleibt, so erhält er den Wert des getroffenen Pfeils. Wenn ein Pfeil einen anderen trifft und dann in der Scheibenauflage steckt, zählt er so, wie er in der Scheibe steckt. Wenn ein Pfeil einen anderen trifft und dann von der Scheibe abprallt, erhält er den Wert des getroffenen Pfeils, vorausgesetzt, dieser lässt sich ermitteln. Wenn ein Pfeil die Scheibe trifft und durchschlägt, erhält er, vorausgesetzt alle Schusslöcher
wurden markiert und ein unmarkiertes Loch kann ermittelt werden, den Wert dieses Loches.

B.3.(1).11.7. Wenn eine falsche Scheibenauflage getroffen wird
Trifft ein Pfeil nicht die eigene Scheibenauflage des entsprechenden Teilnehmers, so zählt er nicht.

B.3.(1).11.8. Technische Defekte
Nach der Feststellung eines anerkannten technischen Defektes durch den Kampfrichter, darf der Teilnehmer seine noch fehlenden Pfeile nachschießen. Er bekommt vom Kampfrichter eine angemessene Zeit für die Behebung des Schadens, sowie zusätzliche Schießzeit (pro Pfeil 40 Sekunden) zugeteilt und schießt, unter Aufsicht des Kampfrichters, die fehlenden Pfeile nach. Auf keinen Fall darf ein technischer Defekt ein Turnier länger als 15 Minuten aufhalten.

B.3.(1).11.8. 1.Technische Defekte am Bogen
Als technische Defekte am Bogen werden alle Defekte anerkannt, die es dem Teilnehmer nicht ermöglichen, unter den gleichen Voraussetzungen wie bisher, weiter zu schießen. Hierzu gehören z.B. Sehnenriss, Bogenbruch, abgebrochene Stabilisatoren, Defekte am Visier usw.. Ein abgesprungener Nockpunkt, gleichgültig ob ein oder zwei Nockpunkte verwendet werden, gilt als technischer Defekt. Ein gebrochener Bogen darf ersetzt werden.

B.3.(1).11.8. 2. Technische Defekte am Pfeil
Eine gebrochene Nocke, eine fehlende Spitze oder eine lose oder fehlende Feder sind technische Defekte.

B.3.(1).11.9. Fortsetzung des Schießens nach der Trefferaufnahme
Der Schießleiter muss sich vergewissern, dass nach der Trefferaufnahme keine Pfeile mehr in den Scheiben stecken, bevor er das Zeichen zur Fortsetzung des Schießens gibt. Stellt sich nach dem Signal für den Beginn des Schießens heraus, dass doch Pfeile steckengeblieben sind, wird das Schießen nicht unterbrochen. Der betroffene Schütze kann diese Passe mit anderen Pfeilen schießen, oder er kann diese Passe nachschießen. Schießt er mit anderen Pfeilen, muss der Kampfrichter an der Trefferaufnahme dieser Passe teilnehmen, um sicherzustellen, dass die steckengebliebenen Pfeile nach den Wertungskarten identifiziert werden, bevor Pfeile aus der Scheibe gezogen werden. Verliert ein Teilnehmer z.B. auf dem Boden im Scheibenbereich Pfeile, so darf er andere benutzen, vorausgesetzt er informiert einen Kampfrichter.

B.3.(1).12. Wertungskarten
Die Wertungskarten müssen vom Schreiber und vom Teilnehmer abgezeichnet werden. Damit erkennt der Teilnehmer an, dass er mit dem Wert jedes eingetragenen Pfeils einverstanden ist.
Wenn der Schreiber am Schießen teilnimmt, muss seine Wertungskarte von einem anderen Teilnehmer seiner Scheibe abgezeichnet werden.

B.3.(1).13. Ringgleichheit
Bei Ringgleichheit wird die Rangfolge im Einzel- wie im Mannschaftswettbewerb wie folgt entschieden: Der Teilnehmer mit der größeren Zahl von Treffern.
Besteht immer noch Gleichheit, der Teilnehmer mit der größeren Zahl von Zehnern. Besteht immer noch Gleichheit, in der FITA - Runde im Freien, der Teilnehmer mit der größeren Zahl von Innenzehnern, in der FITA - Hallenrunde, der Teilnehmer mit der größeren Zahl von Neunern. Besteht immer noch Gleichheit, so werden die Teilnehmer für gleichrangig erklärt. Geht es um die Ausscheidung für die Finalrunden, so wird bei Ranggleichheit die Position durch Losentscheid (Münzwurf) ermittelt.

B.3.(1).14. Olympische Runde in der Halle

B.3.(1).14.1. Ausscheidungsrunde
Die besten 32 Teilnehmer in der Einzelwertung (bei der Deutschen Meisterschaft des DBSV über alle Klassen außer U 12 und U 14) starten in der Ausscheidungsrunde, nach dem, von der FITA festgelegten, Programm. Sie schießen eine Reihe von Entscheidungen. Jede Entscheidung besteht aus 6 Passen zu je 3 Pfeilen in jeweils 2 Minuten auf 18 m.

B.3.(1).14.2. Finalrunden
Die besten 8 Teilnehmer der Ausscheidungsrunde starten in der Finalrunde. Bis einschl. Bronzemedaillenentscheidung werden 4 Passen zu je 3 Pfeilen in jeweils 2 Minuten geschossen.

B.3.(1).14.3. Goldmedaillenentscheidung
Bei der Goldmedaillenentscheidung schießen die Teilnehmer abwechselnd. Der Teilnehmer mit dem höheren Vorkampfergebnis steht rechts. Durch Münzwurf wird ermittelt, wer mit dem Schießen beginnt. Nach dem Startzeichen (2 Signaltöne) hat der erste Teilnehmer eine Vorlaufzeit von 10 Sekunden, dann beginnt die Schusszeit für einen Pfeil von 40 Sekunden. Hat der erste Teilnehmer geschossen, wird die Signalanlage gestoppt, es erscheint Rotlicht und der Pfeil wird gewertet. Danach wird dann die Schusszeit für den zweiten Teilnehmer ohne Vorlauf von 10 Sekunden gestartet. Das System läuft dann 6 mal, bis jeder seine 3 Pfeile geschossen hat. Damit ist die erste Passe beendet. Wenn die nächste Passe gestartet wird, beginnt der zweite Teilnehmer mit dem Schießen. Nach 4 Passen ist das Match beendet.

B.3.(1).14.4. Ringgleichheit in den Finalrunden
Bei Ringgleichheit erfolgt Stechen mit einem Pfeil. Ist nach dreimaligem Stechen keine Entscheidung gefallen, ist der Teilnehmer Sieger, dessen Pfeil des dritten Stechens die geringere Abweichung vom Zentrum der Scheibe hat.

B.3.(1).15.Die Olympische Runde in der FITA -Runde im Freien

B.3.(1).15.1. Einzelwettbewerb Ausscheidungsrunde
Im Einzelwettbewerb Durchführung wie in Ziff. B.3.(1).14.1. beschrieben, jedoch werden jeweils 4 Passen zu 3 Pfeilen auf 70 m geschossen. B.3.(1).15.1.1. Finalrunde bei der Meisterschaft des DBSV „ Damen und Herren“ Bei der Deutschen Meisterschaft „ Damen und Herren“ des DBSV können im Einzelwettbewerb Finalrunden durchgeführt werden. Entscheidend ist die Ausschreibung. Es starten die besten 8 - 16 Teilnehmer der Platzierungsrunde jeder Klasse. Durchführung siehe Ziff. B.3.(1).14.2. bis Ziff. B.3.(1).14.4. .

B.3.(1).15.2. Finalrunden im Mannschaftswettbewerb
Ist eine Finalrunde ausgeschrieben, starten die 4 besten Mannschaften der Platzierungsrunde im Halbfinale. Jede Mannschaft schießt 3 Passen von 9 Pfeilen, je 3 Pfeilen pro Mannschaftsangehörigem, in 4 Minuten, wobei die Reihenfolge, in der die Pfeile von den einzelnen Teilnehmern geschossen werden, freigestellt ist.

B.3.(1).15.2.1. Das Schießen im Mannschaftsfinale
Hinter der Schießlinie muss eine weitere Linie im Abstand von einem Meter gezogen werden. Nur der Teilnehmer, der an der Reihe ist, darf sich vor dieser Linie aufhalten. Erst, wenn er hinter diese Linie zurückgetreten ist, darf ein anderer Teilnehmer dieser Mannschaft auf die Schießlinie vortreten und schießen. Der Mannschaftsführer oder der Trainer darf sich mit den Teilnehmern hinter der 1 m Linie aufhalten und darf mit seiner Mannschaft sprechen. Er darf ein Fernglas ohne Stativ benutzen. Die Mannschaftsteilnehmer dürfen sich unterstützen und auch durch das Fernglas sehen.

B.3.(1).15.2.2. Mannschafts-Goldmedaillenentscheidung
Bei der Goldmedaillenentscheidung wird abwechseln geschossen. Die Mannschaft mit dem höheren Ergebnis des Halbfinales steht rechts. Welche Mannschaft mit dem Schießen beginnt, wird durch Münzwurf ermittelt. Die startende Mannschaft schießt 3 Pfeile. Wenn die 3 Pfeile geschossen sind, wird die Zeit angehalten und die andere Mannschaft beginnt mit dem Schießen. Startet nach 3 Pfeilen die erste
Mannschaft wieder, läuft ihre Zeit weiter, u.s.w. Die Gesamtzeit von 4 Minuten pro Mannschaft darf dabei für die 9 Pfeile nicht überschritten werden.

B.3.(1).15.2.3. Ringgleichheit im Mannschaftswettbewerb
Bei Ringgleichheit erfolgt Stechen mit je einem Pfeil pro Mannschaftsangehörigem. Ist nach dreimaligem Stechen keine Entscheidung gefallen, ist diejenige Mannschaft Sieger, die mit dem besten Pfeil des dritten Stechens die geringere Abweichung vom Zentrum hat.

B.3.(1).16.Ergebnisliste
Nach Beendigung des Wettkampfes muss der Veranstalter das Gesamtergebnis des Einzel- und Mannschaftswettbewerbes als Ergebnisliste zur Verfügung stellen. Die Kampfrichter und die Mannschaftsführer erhalten Kopien dieser Ergebnisliste, sowie bei Meisterschaften die zuständige Verbandsführung.

B.3.(2). Feld- und Waldrunden

B.3.(2).1. Passen
Jeder Teilnehmer schießt seine Pfeile in Passen zu je drei Pfeilen.

B.3.(2).2. Schießzeit und Verhalten am Pflock
Der Teilnehmer muss mit beiden Füßen hinter der Schießlinie stehen oder knien. Die Linie ergibt sich als angenommene Linie 100 cm nach rechts, oder links, die über den Pflock, parallel zur Scheibe verläuft. Er darf bis zu 100 cm hinter dieser Linie stehen. Nur in Ausnahmefällen darf ein Kampfrichter erlauben, auch außerhalb dieser Zone zu schießen.

B.3.(2).3. Warteraum
Teilnehmer, die noch nicht an der Reihe sind, müssen warten, bis die vor ihnen schießenden Teilnehmer fertig sind. Wenn keine markierte Wartezone vorhanden ist, müssen sie deutlichen Abstand von den, noch schießenden Teilnehmern, einhalten.

B.3.(2).4. Gruppen
Die Teilnehmer sollen in Gruppen von nicht weniger als 3 und nicht mehr als 6 Startern eingeteilt werden. Jede Gruppe soll in Abteilungen schießen, die folgendermaßen wechseln:
In einer Dreiergruppe AB-C; C-AB; AB-C usw.
In einer Vierergruppe AB-CD; CD-AB; AB-CD usw.
In einer Fünfergruppe AB-CD-E; E-AB-CD; CD-E-AB; AB-CD-E usw.
In einer Sechsergruppe AB-CD-EF; EF-AB-CD; CD-EF-AB; AB-CD-EF usw.
Die Reihenfolge des Schießens kann vorübergehend geändert werden, um einen Sehnenwechsel oder andere Beseitigungen von technischen Fehlern vornehmen zu können. Kein Teilnehmer darf zur Scheibe gehen, bevor nicht alle Teilnehmer seiner Gruppe fertig sind, mit Ausnahme beim Schießen auf den Viererblock mit 40 cm Auflagen  oder dem Block mit 12 Auflagen 20 cm bzw. Scheiben mit 7,5/5 cm innerem Ring in der Waldrunde, bei mehr als vier Teilnehmern in, einer Gruppe. Das Überholen von Gruppen ist nur an Verpflegungsständen oder auf Anweisung von Kampfrichtern gestattet.

B.3.(2).5. Das Schießen
Es sollen immer 2 Teilnehmer gleichzeitig schießen.

B.3.(2).5.1.Scheiben mit 4 Auflagen
Bei den Scheiben mit 4 Auflagen 40 cm bzw. Scheiben mit 7,5 / 5 cm innerem Ring in der Waldrunde, schießt der erste Starter links vom Pflock auf die linke, obere Auflage. Der erste Starter rechts vom Pflock schießt auf die rechte, obere Auflage. Die nachfolgenden Starter schießen entsprechend auf die unteren Auflagen.Sind mehr als 4 Teilnehmer in einer Gruppe eingeteilt, so schießen die Teilnehmer 5 und evtl. 6 nachdem die ersten 4 Teilnehmer ihre Ergebnisse aufgeschrieben und ihre Pfeile gezogen haben. Sie schießen dann, wie die ersten beiden Teilnehmer.

B.3.(2).5.2. Scheiben mit 12 Auflagen
Bei den Scheiben mit dem Block von 12 20 cm Auflagen schießt der erste Starter links vom Pflock auf die erste Reihe, der erste Starter rechts vom Pflock auf die dritte Reihe, der zweite Starter links vom Pflock auf die zweite Reihe, der zweite Starter rechts vom Pflock auf die vierte Reihe. Sind mehr als 4 Teilnehmer in einer Gruppe eingeteilt, so schießen die Teilnehmer 5 und evtl. 6 nachdem die ersten 4 Teilnehmer ihre Ergebnisse aufgeschrieben und ihre Pfeile gezogen haben. Sie schießen dann wie die ersten beiden Teilnehmer. Jeder Teilnehmer schießt seine Pfeile in beliebiger Reihenfolge, je einen Pfeil pro Scheibenbild.

B.3.(2).5.3. Das Schießen in der Waldrunde
Jeder Teilnehmer ist berechtigt bis zu 3 Pfeile pro Stand zu schießen. Der erste klar erkennbare Treffer beendet das Schießen. Ist ein Treffer nicht klar erkennbar, dürfen bis zu 2 Pfeile nachgeschossen werden.. Verlässt der Teilnehmer den Abschusspflock, ist eine Rückkehr nicht mehr erlaubt, auch wenn, noch keine 3 Pfeile geschossen wurden. Die Pfeile müssen nach ihrer Nummerierung in aufsteigender Reihenfolge geschossen werden. Nur der erste im Ziel platzierte Pfeil kommt in die Wertung. Jeweils der Pfeil mit der niedrigsten Nummer (Ringkennzeichnung) ist als zuerst geschossener Pfeil zu werten.

B.3.(2).5.3.1. Scheiben mit 2 Auflagen
Bei den Auflagen mit 15 cm äußerer Herzzone schießt jeder Teilnehmer seine Pfeile in eine Auflage. Wenn die Auflagen nebeneinander aufgezogen sind:
Der erste Teilnehmer links vom Pflock auf die linke Auflage, Der erste Teilnehmer rechts vom Pflock auf die rechte Auflage. Wenn die Auflagen übereinander aufgezogen sind:
schießen die beiden ersten Teilnehmer auf die obere Auflage, die beiden nächsten Teilnehmer auf die untere Auflage.

B.3.(2).5.3.2. Scheiben mit 4 Auflagen
Bei den Auflagen mit 7,5 cm äußerer Herzzone schießt jeder Teilnehmer seine Pfeile in eine Auflage. Der erste Teilnehmer links vom Pflock auf die obere, linke Auflage, der erste Teilnehmer rechts vom Pflock auf die obere, rechte Auflage usw..

B.3.(2).6. Die Schießzeit
Eine Schießzeit von 4 Minuten pro Scheibe ist erlaubt. Sie beginnt mit dem Augenblick, in dem der Teilnehmer seinen Platz am Pflock einnimmt. Wird ein Teilnehmer vom Kampfrichter bei einer Zeitüberschreitung erkannt, so wird er verwarnt und bekommt einen Eintrag auf der Wertungskarte mit Angabe der Uhrzeit und Verwarnung. Im Wiederholungsfall wird dem Teilnehmer der jeweils höchste, zählende Pfeil auf der Scheibe abgezogen. Die Gruppen sollen so eingeteilt werden, dass alle Teilnehmer des Turniers zur gleichen Zeit auf verschiedenen Scheiben mit dem Schießen beginnen können und die Runde auf der Scheibe beenden, die vor der Scheibe liegt, auf der sie begonnen haben.

B.3.(2). 7. Die Wertung
Für die Wertung an den Scheiben gilt die Regel, wie unter Ziff. B.3.(1).11. bis Ziff. B.3.(1).11.7. beschrieben. Treffer im Innenzentrum, sind, wenn keine besonderen Spalten auf der Wertungskarte vorhanden sind, zu kennzeichnen. Scheibendurchschüsse werden wie Abpraller behandelt, wenn sich der Einschuss einwandfrei feststellen lässt. Im Zweifelsfall entscheidet die Mehrheit der Gruppenmitglieder. Ist eine Einigung nicht möglich, muss ein Kampfrichter gerufen werden, der entscheidet dann endgültig.

B.3.(2). 7.1. Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen
Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen wenn:
Ihn der Teilnehmer mit seinem Bogen berühren kann, ohne seine Fußstellung am Pflock (angenommene Schießlinie) zu verändern. Der Punkt, an dem der Pfeil den Boden berührt, senkrecht unterhalb des waagerecht ausgestreckten Bogens liegt. Die Scheibe umkippt oder sich die Scheibenauflage löst. Die Kampfrichter ergreifen dann die für notwendig gehaltenen Maßnahmen und stellen die zum Schießen der jeweiligen Pfeile, benötigte Zeit zur Verfügung. Wenn die Scheibe nur auf den Boden rutscht, bleibt es den Kampfrichtern überlassen, welche Maßnahmen, wenn überhaupt notwendig, sie ergreifen.

B.3.(2).8. Regelung bei unbekannten Entfernungen
Kein Teilnehmer darf während des Turniers einem anderen Teilnehmer Scheibenentfernungen, die er schon kennt, mitteilen.

B.3.(2).9. Ringgleichheit in der Feldrunde
Bei Ringgleichheit im Einzel- und Mannschaftswettbewerb ergibt sich die Rangfolge folgendermaßen:
Die größere Zahl von Treffern
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Fünfern
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von kleinen Innenfünfern.
Bei erneuter Punktgleichheit werden die Betroffenen für gleichrangig erklärt.

B.3.(2). 10. Ringgleichheit in der Waldrunde
Bei Ringgleichheit im Einzel- und Mannschaftswettbewerb ergibt sich die Rangfolge folgendermaßen:
Die größere Zahl von Treffern
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von 15ern.
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von kleinen Innenzentren.
Bei erneuter Punktgleichheit werden die Betroffenen für gleichrangig erklärt

B.3.(2).11. Ergebnislisten
Nach Beendigung des Wettkampfes muss der Veranstalter das Gesamtergebnis des Einzel- und Mannschaftswettbewerbes als Ergebnisliste zur Verfügung stellen. Die Kampfrichter und die Mannschaftsführer erhalten Kopien dieser Ergebnisliste, sowie bei Meisterschaften die zuständige Verbandsführung.

B.3.(2).12. Regelauslegung
Für alle nicht eindeutig in diesem Regelwerk definierten Regeln ist die jeweils gültige FITA –Regel heranzuziehen.

B.3.(3). 3D-Waldrunde / 3D-Jagdrunde

B.3.(3).1. Passen
Jeder Teilnehmer schießt, in der 3D-Waldrunde seine Pfeile in Passen zu maximal drei Pfeilen, in der 3D-Jagdrunde in Passen von nur einem Pfeil.

B.3.(3).2. Schießzeit und Verhalten am Pflock
Der Teilnehmer muss mit beiden Füßen hinter der Schießlinie stehen oder knien. Die Linie ergibt sich als angenommene Linie 100 cm nach rechts, oder links, die über den Pflock, parallel zum Tier verläuft. Er darf bis zu 100 cm hinter dieser Linie stehen. Nur in Ausnahmefällen darf ein Kampfrichter erlauben, auch außerhalb dieser Zone zu schießen.

B.3.(3).3. Warteraum
Teilnehmer, die noch nicht an der Reihe sind, müssen warten, bis die vor ihnen schießenden Teilnehmer fertig sind. Wenn keine markierte Wartezone vorhanden ist, müssen sie deutlichen Abstand von den, noch schießenden Teilnehmern, einhalten.

B.3.(3).4. Gruppen
Die Teilnehmer sollen in Gruppen von nicht weniger als 3 und nicht mehr als 4 Startern eingeteilt werden. Jede Gruppe soll in Abteilungen schießen, wobei die Reihenfolge möglichst wechseln soll:
Kein Teilnehmer darf zum 3D-Tier gehen, bevor nicht alle Teilnehmer seiner Gruppe fertig sind. Das Überholen von Gruppen ist nur an Verpflegungsständen oder auf Anweisung von Kampfrichtern gestattet.

B.3.(3).5. Das Schießen
Es sollen immer 2 Teilnehmer gleichzeitig schießen.

B.3.(3).5.1. Das Schießen in der 3D-Waldrunde
Jeder Teilnehmer ist berechtigt 3 Pfeile pro Stand zu schießen. Der erste klar erkennbare Treffer beendet das Schießen. Ist ein Treffer nicht klar erkennbar, dürfen bis zu 2 Pfeile nachgeschossen werden.. Verlässt der Teilnehmer den Abschusspflock, ist eine Rückkehr nicht mehr erlaubt, auch wenn noch keine 3 Pfeile geschossen wurden. Die Pfeile müssen nach ihrer Nummerierung in aufsteigender Reihenfolge geschossen werden. Nur der erste im Ziel platzierte Pfeil kommt in die Wertung. Jeweils der Pfeil mit der niedrigsten Nummer (Ringkennzeichnung) ist als zuerst geschossener Pfeil zu werten.

B.3.(3).5.2. Das Schießen in der 3D-Jagdrunde
Jeder Teilnehmer darf nur 1 Pfeil pro Stand schießen.

B.3.(3).6. Die Schießzeit
Eine Schießzeit von 1,5 Minuten pro 3D-Tier ist erlaubt. Sie beginnt mit dem Augenblick, in dem der Teilnehmer seinen Platz am Pflock einnimmt. Wird ein Teilnehmer vom Kampfrichter bei einer Zeitüberschreitung erkannt, so wird er verwarnt und bekommt einen Eintrag auf der Wertungskarte mit Angabe der Uhrzeit und Verwarnung. Im Wiederholungsfall wird dem Teilnehmer der Pfeil auf der Scheibe abgezogen. Die Gruppen sollen so eingeteilt werden, dass alle Teilnehmer des Turniers zur gleichen Zeit auf verschiedenen Ständen mit dem Schießen beginnen können und die Runde auf dem Stand beenden, der vor dem Stand liegt, auf der sie begonnen haben.

B.3.(3).7. Die Wertung
Für die Wertung an den 3D-Tieren gilt die Regel, wie unter Ziff.B.2.(5).3. und Ziff.B.2.(6).3. beschrieben ist. In der 3D-Waldrunde und in der 3D-Jagdrunde muss die Wertung immer durch 2 Schreiber aufgenommen und unabhängig voneinander notiert werden. Treffer im der inneren Herzzone, sind, wenn keine besonderen Spalten auf der Wertungskarte vorhanden sind, zu kennzeichnen. Alle Pfeile, die im Tier stecken, außer in den Hörnern und Hufen, werden gewertet wie sie stecken, auch wenn sie vor dem Auftreffen vom Boden oder Pflanzen abgeprallt sind. Streifschüsse und Abpraller werden nur gewertet, wenn der Pfeil im Bereich vor der Scheibe liegt. Landet der Pfeil im Bereich hinter der Scheibe, ist er als Fehlschuss zu werten. Durchschüsse dürfen wiederholt werden. Steckt der Durchschusspfeil im Tier, so darf er nur vom einem anderen Schützen der Gruppe oder einem Kampfrichter zurückgeschoben werden. Er wird dann so gewertet, wie er in der Scheibe steckt. Verletzt ein Pfeil die äußere Begrenzung eines Zonenrings, so wird der Pfeil als Treffer der berührten Zone gewertet.

B.3.(3).7.1. Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen
Ein abgeschossener Pfeil gilt als nicht geschossen wenn:
ihn der Teilnehmer mit seinem Bogen berühren kann, ohne seine Fußstellung am Pflock (angenommene Schießlinie) zu verändern. der Punkt, an dem der Pfeil den Boden berührt, senkrecht unterhalb des waagerecht ausgestreckten Bogens liegt.

B.3.(3).8. Regelung bei unbekannten Entfernungen
Kein Teilnehmer darf während des Turniers einem anderen Teilnehmer Scheibenentfernungen, die er schon kennt, mitteilen.

B.3.(3).9. Ringgleichheit in der 3D-Waldrunde
Bei Ringgleichheit im Einzel- und Mannschaftswettbewerb ergibt sich die Rangfolge folgendermaßen:
Die größere Zahl von Treffern
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Treffern in der Herzzone
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Treffern in der inneren Herzzone („X“).
Bei erneuter Punktgleichheit werden die Betroffenen für gleichrangig erklärt.

B.3.(3).10. Ringgleichheit in der 3D-Jagdrunde
Bei Ringgleichheit im Einzel- und Mannschaftswettbewerb ergibt sich die Rangfolge folgendermaßen:
Die größere Zahl von Treffern
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Treffern in der Herzzone
Bei erneuter Punktgleichheit die größere Zahl von Treffern in der inneren Herzzone
Bei erneuter Punktgleichheit werden die Betroffenen für gleichrangig erklärt.

B.3.(3).11. Ergebnislisten
Nach Beendigung des Wettkampfes muss der Veranstalter das Gesamtergebnis des Einzel- und Mannschaftswettbewerbes als Ergebnisliste zur Verfügung stellen.
Die Kampfrichter und die Mannschaftsführer erhalten Kopien dieser Ergebnisliste, sowie bei Meisterschaften die zuständige Verbandsführung.

B.3.(3).12. Regelauslegung
Für alle nicht eindeutig in diesem Regelwerk definierten Regeln ist so zu entscheiden, dass die Entscheidung eine Gleichstellung aller Teilnehmer gewährleistet und dem Gedanken sportlicher Fairness entspricht.

B.3.(4). DBSV Bogenlaufen
Das Bogenlaufen ist ein Wettbewerb in dem die leichtathletische Sportart „Laufen“ mit dem Bogensport verbunden wird. Um einen vergleichbaren Wettbewerb zu ermöglichen, sind Wettkampfklassen eingerichtet, welche die altersmäßige Leistungsfähigkeit in der zu laufenden Strecke berücksichtigen. Des weiteren wird durch unterschiedliche Scheibengrößen die Leistungsfähigkeit der verwendeten Bogensportgeräte und der Wettkampfklassen berücksichtigt. Die Laufstrecken werden, außer der letzten, durch jeweils am Ende mit 4 zu schießenden Pfeilen abgeschlossen. Es sind 4 Treffer zu setzen, jeder Fehlschuss, bei weniger als 4 Treffern, wird mit einer Strafzeit, die der tatsächlichen Laufzeit zugerechnet wird, geahndet. Fehlschüsse werden durch von der Zuschauer-ebene gut sichtbare Zahlentafeln am Schießplatz des jeweiligen Teilnehmers angezeigt. Es gibt nur Treffer oder Fehlschüsse. Jeder Teilnehmer muss die Laufstrecken in der ausgeschriebenen Länge bestreiten und die volle Pfeilzahl schießen.

B.3.(4).1. Bogenarten
Zu diesem Wettbewerb ist die Verwendung aller in der DBSV Wettkampfordnung für die Scheibenwettbewerbe Ziff. B.4.(1). bis Ziff. B.3.(4). zugelassenen Bögen und Pfeile erlaubt. Eine genaue Definition der bei einer Meisterschaft zugelassenen Bogenarten und ihre klassenmäßige Unterscheidung wird in der jeweiligen Ausschreibung geregelt.

B.3.(4).2. Laufstrecken und Pfeilzahl
Wettkampfklasse Strecke Schusszahl Strafzeit
U10 6 mal 250m = 1500 m 5 mal 4 Pfeile 30 Sekunden
U12 - U14 6 mal 400m = 2400 m 5 mal 4 Pfeile 30 Sekunden
U17, U20 weibl. , Ü40 8 mal 700m = 5600 m 7 mal 4 Pfeile 60 Sekunden
Damen, Ü45
U20 männl., Herren 10 mal 1000m = 10000 m 9 mal 4 Pfeile 60 Sekunden

B.3.(4).3. Schießentfernungen u. Zielgrößen
Wettkampfklasse Bogenart Zielgröße
U10 Bögen ohne Visierhilfe 80 cm
Bögen mit Visierhilfe 60 cm
U12, U14 Bögen ohne Visierhilfe 60 cm
Bögen mit Visierhilfe 40 cm
alle anderen Klassen Bögen ohne Visierhilfe 40 cm
Bögen mit Visierhilfe 30 cm
Die Schießentfernung beträgt für alle Klassen 20 Meter

B.3.(4).4. Das Schießfeld
Auf dem Schießfeld werden Scheiben mit den vorgeschriebenen Scheibenauflagen im Abstand von mindestens 20 Metern aufgestellt. Es können bis zu 2 Auflagen auf eine Scheibe aufgezogen werden. Auf dem Schießfeld dürfen sich nur die für den aktuellen Wettkampf eingeteilten Teilnehmer, Scheibenrichter und Kampfrichter aufhalten.

B.3.(5).Ablauf des Wettkampfes
Der Start der einzelnen Wettkampfklassen erfolgt nach einem, vom Veranstalter festgelegten Zeit-plan. Jeder Teilnehmer beginnt seinen Wettkampf mit einer Laufphase an deren Ende er die vorgesehenen Pfeile schießt. Nach dem Schießen beginnt die nächste Laufphase usw.. Die Teilnehmer müssen den Bogen beim Laufen mitführen. Die Pfeile verbleiben bei allen Klassen am Schießplatz. Mit der letzten Laufphase beenden die Teilnehmer ihren Wettkampf. Die Laufzeit besteht aus Laufzeit und Schießzeit. Die Zeitnahme beginnt mit dem Start und endet mit dem Erreichen des Ziels nach der letzten Laufphase. Bei den Laufphasen mitlaufende Betreuer dürfen nur bis zu deutlich kenntlich zu machenden Linien vor dem Zulauf und hinter dem Ablauf von und zum Schießfeld mitlaufen. Sie dürfen dabei keine anderen Teilnehmer behindern. Geschieht dies doch, so muss ihnen das Mitlaufen untersagt werden. Zuwiderhandlungen führen zur Disqualifikation des betreuten Teilnehmers. Sein Startgeld verfällt. Die Gesamtzeit errechnet sich aus der Laufzeit und den Strafzeiten. Die Teilnehmer dürfen nur an der vorgesehenen Schießlinie und nur in Richtung Ziel ihre Bögen spannen und Pfeile auflegen, wenn das Schießfeld frei ist. Geschossen werden darf nur dann, wenn der zuständige Scheibenrichter das Schießfeld zum Schießen freigegeben hat. Die Trefferaufnahme und Rückholung der geschossenen Pfeile erfolgt ausnahmslos durch extra dafür eingeteilte Scheibenrichter, die als solche kenntlich gemacht werden müssen. Sie schreiben zuerst die Treffer oder Fehler auf, bevor sie die Pfeile ziehen und zurückbringen. Jeder Teilnehmer muss vor Beginn des Wettkampfes mindestens 6 Pfeile (4 Wettkampf- und 2 Reservepfeile) zur Verfügung haben, die alle der Ziff. B.1.(1).9. bzw. Ziff. B.1.(4).3. entsprechen müssen. Jeder Teilnehmer soll vor seinem Start einen Scheibenrichter zur Verfügung stellen, der dann von den Kampfrichtern bei einem Teilnehmer eines anderen Vereins eingeteilt werden kann.

B.3.(5).1. Siegerermittlung im Einzelwettbewerb
Sieger des Wettbewerbes ist derjenige Teilnehmer, der in seiner Klasse die kürzeste Gesamtzeit erreicht.

B.3.(5).2. Gesamtzeitgleichheit im Einzelwettbewerb
Bei Gesamtzeitgleichheit führt derjenige Teilnehmer, mit der geringeren Anzahl von Fehlschüssen.

B.3.(6). Mannschafts- und Staffelwettbewerb

B.3.(6).1. Mannschaftswettbewerb
Es kann ein Mannschaftswettbewerb durchgeführt werden, vorausgesetzt es sind genügend Mannschaften (mindestens 3 siehe Ziff. A.6.(1).) am Start. Die Mannschaften setzen sich, wenn nicht in der Ausschreibung anders geregelt, aus jeweils drei Startern eines Vereins und einer Wettkampfklasse zusammen.

B.3.(6).2. Staffelwettbewerb
Es kann ein Staffelwettbewerb durchgeführt werden, vorausgesetzt es sind genügend Staffeln (mindestens 3 Staffeln siehe Ziff. A.6.(1).) am Start. Die Staffeln setzen sich, wenn nicht in der Ausschreibung anders geregelt, aus jeweils drei Startern eines Vereins zusammen. Die Staffelmitglieder starten nacheinander.

 B.3.(6).3. Siegerermittlung im Mannschafts- und Staffelwettbewerb
Die Wertung der Mannschaften oder Staffeln setzt sich aus der Addition der drei Einzelergebnisse zusammen.

B.3.(6).4. Gesamtzeitgleichheit im Mannschafts- und Staffelwettbewerb
Bei Gesamtzeitgleichheit ist die Mannschaft oder Staffel, mit der geringere Anzahl von Fehlschüssen die Erstplatzierte. Ist auch hier Gleichheit, so ist die Mannschaft oder Staffel mit der schnellsten Einzelgesamtzeit die Erstplatzierte. Ist auch hier Gleichheit, so sind die Mannschaften oder Staffeln als gleichwertig zu werten.

B.3.(7).Ausnahmeregelungen
Abweichend von diesen Regeln für den Wettbewerb Bogenlaufen können vom Veranstalter Ausnahmeregelungen erlassen werden. Sie müssen bereits in der Ausschreibung klar erkennbar sein und durch Aushang am Wettkampfort vor Beginn des Wettkampfes zusätzlich veröffentlicht werden.

Anfang

B.4. Scheibenauflagen

B.4. (1).FITA-Runde im Freien
Es gibt 2 FITA -Scheibenauflagen für das Schießen im Freien, mit 122 cm und 80 cm Durchmesser. Bei allen FITA -Wettkämpfen dürfen nur Scheibenauflagen von Herstellern verwendet werden, die eine FITA -Lizenz besitzen. Beide Auflagen sind in 5 konzentrische Farbzonen eingeteilt, die von der Mitte aus, wie folgt, angeordnet sind:
Gold (Gelb), Rot, Hellblau, Schwarz und Weiß. Jede Farbe ist ihrerseits durch eine dünne Linie in 2 gleich breite Zonen unterteilt, so dass sich insgesamt 10 gleich breite Wertungszonen ergeben, die vom Mittelpunkt aus gemessen werden:
Je 6,1 cm auf der 122er Auflage
Je 4 cm auf der 80er Auflage.
Die Trennlinien und jegliche Trennlinien, die zwischen 2 Farben verwendet werden, liegen in jedem
Fall ganz im höheren Wertungsbereich. Die Linie, die den Außenrand der weißen Wertungszone
begrenzt, liegt ganz im Wertungsbereich.
Die Breite der Trennlinie sowie des Außenrandes soll sowohl auf der 122 cm Auflage als auch auf der 80 cm Auflage 2 mm nicht überschreiten.
Die Mitte der Auflage wird durch ein kleines Kreuz (pinhole genannt) gekennzeichnet, dessen Linien nicht breiter als 2 mm sein dürfen.
Es wird ein innerer 10er Ring von 6,1 cm Durchmesser für die 122 cm Scheibenauflage und ein innerer 10er Ring von 4 cm für die 80 cm Scheibenauflage verlangt. Zusätzlich können auf der 30 m Distanz Mehrfachauflagen (2, 3 oder  4-fach) verwendet werden. Bei der Verwendung von 2 Auflagen sollen die Zentren 42 cm von einander entfernt sein. Dreifachauflagen sollen symmetrisch im Dreieck angeordnet werden. Mehrfachauflagen mit 4 Zentren sollen im Quadrat angeordnet sein. Die Zentren sind horizontal und vertikal 42 cm voneinander entfernt. Mehrfachauflagen haben die gleichen Maße wie die 80 cm Auflagen aber ohne die 5 bis 1 Wertungszone. Der niedrigste Wertungsbereich ist Blau 6.
Größe der Auflagen auf verschiedene Entfernungen:
Auf den 90, 70, und 60 m Entfernungen wird die 122 cm Auflage verwendet ( U12-30 m,
U14- 50 und 40 m)
Auf den 50 und 30 m Entfernungen wird die 80 cm Auflage verwendet (U12 - 20 m;
U14 - 30 und 20 m)
Bei FITA - Meisterschaften ist auf die 30 m Distanz die 80 cm Dreifachauflage vorgeschrieben. Bei anderen Turnieren kann auf eine Mehrfachauflage mit 2, 3 oder 4 Zentren geschossen werden (Höhe des oberen Zentrums 160 cm, die anderen 42 cm darunter bzw. daneben) Bei Meisterschaften des DBSV können diese Spiegel auch so angebracht werden, dass der Zentralpunkt der 4 Auflagen 130 cm über dem Boden liegt.

B.4. (1).1. Scheibenbild der FITA -Scheibenauflagen
Material der Scheibenauflagen
Auflagen können aus Papier, Stoff oder anderem geeignetem Material sein. Alle verwendeten Auflagen sollen gleich aussehen und aus dem gleichen Material bestehen.

B.4. (1).2. Wertungszonen und genaue Farbangaben

Wertungs-zonen

 

Farben

 

Munsell Skala

 

Farb-angabe

 

innen 10 Gold / Gelb 5Y 35041
außen 9 Gold / Gelb 5Y 35041
innen 8  Rot 8,3R 3,9/13,5
außen 7 Rot 8,3R 3,9/13,5
innen 6 Blau 5B 34917
außen 5 Blau 5B 34917
innen 4 Schwarz N2
außen 3 Schwarz N2
innen 2 Weiß N9
außen 1 Weiß N9

 

B.4.(1).3. Maßtoleranzen
Die erlaubte Abweichung im Durchmesser jeder der 10 Wertungszonen der Scheibenauflage soll durch das Messen des Kreisdurchmessers jeder der 10 Wertungszonen überprüft werden. Die Abweichung darf bei der 122 cm Auflage nicht mehr als +/- 3 mm und bei der 80 cm Auflage nicht mehr als +/- 2 mm betragen, durch das Zentrum gemessen.

B.4.(1).3.1. Maßtoleranzen (Tabelle)

Bereich

 

Durchmesser 122 cm Auflage

 

Toleranz +/-

 

Durchmesser 80 cm Auflage

 

Toleranz +/-

 

innere 10 6,1 cm 1mm 4 cm 1mm
10 12,2 cm 1mm 8 cm 1mm
9 24,2 cm 1mm 16 cm 1mm
8 36,6 cm 3mm 24 cm 3mm
7 48,8 cm 3mm 32 cm 3mm
6 61,0 cm 3mm 40 cm 3mm
5 73,2 cm 3mm 48 cm 3mm
4 85,4 cm 3mm 56 cm 3mm
3 97,6 cm 3mm 64 cm 3mm
2 109,8 cm 3mm 72 cm 3mm
1 122,0 cm 3mm 80 cm 3mm

B.4.(2). FITA -Hallenrunden
Es gibt 7 FITA -Hallen -Scheibenauflagen:
Die 80 cm Auflage (nur für die Klassen U10 und U12)
Die 60 cm Auflage
Die 60 cm im Dreieck angeordnete Dreifachauflage
Die 60 cm senkrecht angeordnete Dreifachauflage
Die 40 cm Auflage
Die 40 cm im Dreieck angeordnete Dreifachauflage
Die 40 cm senkrecht angeordnete Dreifachauflage
Bei allen FITA -Wettkämpfen dürfen nur Scheibenauflagen von Herstellern verwendet werden, die eine FITA -Lizenz besitzen.

B.4.(2).1. Beschreibung der Scheibenauflagen
Die Auflagen werden durch dünne Linien in 5 konzentrische Farbzonen eingeteilt, die von der Mitte aus wie folgt angeordnet sind:
Gold (Gelb)
Rot
Blau
Schwarz
Weiß
Jede Farbe ist ihrerseits durch eine dünne Linie in 2 gleich breite Zonen unterteilt, so dass sich insgesamt 10 gleich breite Wertungszonen ergeben, die vom Mittelpunkt aus gemessen werden.
Je 3 cm auf der 60 cm Auflage
Je 2 cm auf der 40 cm Auflage
Diese Trennlinien und jegliche Trennlinien, die zwischen 2 Farben verwendet werden, liegen in jedem Fall ganz im höheren Wertungsbereich. Die Linie, die den Außenrand der weißen Wertungszone begrenzt, liegt ganz im Wertungsbereich. Die Breite der Trennlinie sowie des Außenrandes soll sowohl auf der 60 cm Auflage als auch auf der 40 cm Auflage 2 mm nicht überschreiten.
Die Mitte der Auflage wird durch ein kleines Kreuz (pinhole genannt) gekennzeichnet, dessen Linien nicht breiter als 2 mm sein dürfen. Für die Compound - Disziplin wird ein innerer 10er Ring von 3 cm Durchmesser für die 60 cm Scheibenauflage und ein innerer 10er Ring von 2 cm für die 40 cm Scheibenauflage verlangt. Es dürfen auch Dreifachauflagen wie folgt verwendet werden:
Sie haben die gleichen Maße wie die 60 cm und 40 cm Auflagen, aber ohne die 5 bis 1 Wertungszonen. Der niedrigste Wert ist Blau 6. Jeder Auflagensatz besteht aus 3 kleinen Scheibenbildern, die auf weißem Grund entweder symmetrisch im Dreieck oder in einer senkrechten Reihe angeordnet sind. Die Auflagenmittelpunkte sollen für die 60 cm Dreifachauflagen etwa 32 cm und für die 40 cm Auflagen etwa 22 cm von einander entfernt sein. Zuordnung der Wertungszonen und genaue Farbangabe siehe Ziff. B.4.(1).1. 

B.4.(2).2. Maßtoleranzen
Die erlaubte Abweichung im Durchmesser jeder der 10 Wertungszonen der Scheibenauflage soll durch das Messen des Kreisdurchmessers jeder der 10 Wertungszonen überprüft werden. Die Abweichung darf bei der 60 cm Auflage nicht mehr als +/- 1 mm und bei der 80 cm Auflage nicht mehr als +/- 1 mm betragen, durch das Zentrum gemessen.

B.4.(2).2.1. Maßtoleranzen (Tabelle)

Bereich

 

Durchmesser 60 cm Auflage

 

Toleranz +/-

 

Durchmesser 40 cm Auflage

 

Toleranz +/-

 

innere 10 3 cm 1mm 2 cm 1mm
10 6 cm 1mm 4 cm 1mm
9 12 cm 1mm 8 cm 1mm
8 18 cm 1mm 12 cm 1mm
7 24 cm 3mm 16 cm 3mm
6 30 cm 3mm 20 cm 3mm
5 36 cm 3mm 24 cm 3mm
4 42 cm 3mm 28 cm 3mm
3 48 cm 3mm 32 cm 3mm
2 54  cm 3mm 36 cm 3mm
1 60 cm 3mm 40 cm 3mm

Außerdem werden für die Olympische Hallenrunde dreifache Auflagen verwendet. Sie haben die gleichen Maße wie die 40 cm FITA -Auflagen aber ohne die 1 bis 5 Wertungszonen. Der niedrigste Wertungsbereich ist also Blau 6.
Der Auflagensatz besteht aus 3 kleinen Scheibenbildern, die auf weißem Grund symmetrisch im Dreieck angeordnet sind. Scheibenbild 1 links unten, Bild 2 Mitte oben, Bild 3 rechts unten. Die Auflagenmittelpunkte sollen etwa 21,3 cm voneinander entfernt sein. Bei 40 und 60 cm Dreifachauflagen können die Zentren auch untereinander angeordnet werden:
Bei 60 cm Auflagen Abstand der Zentren 32 cm
Bei 40 cm Auflagen Abstand der Zentren 22 cm

B.4.(2).3 Scheibenbilder der FITA -Dreifachauflagen


Anordnung im Dreieck
 Zentrum zu Zentrum
22 cm - 40 cm Auflage; 32 cm - 80 cm Auflage


Senkrechte Anordnung Abstände wie oben

B.4.(3). FITA -Feldrunde
Für die Kurse mit unbekannten und bekannten Entfernungen muss die FITA -Feldauflage verwendet werden. Es dürfen nur Scheibenauflagen von Herstellern, die eine FITA -Lizenz haben, verwendet werden.
Die FITA -Feldauflage besteht aus einem gelben Mittelpunkt und 4 gleichen schwarzen Wertungs-zonen, wie unten beschrieben:

B.4.(3).1. Scheibenbild der FITA -Feldauflage

Die Grundfarbe der Auflage ist Weiß, der innere 5er Ring und die 5 sind Gelb. Die beiden Wertungs-zonen werden durch eine 1 mm breite schwarze Linie getrennt.
Der restliche Wertungsbereich ist schwarz. Die einzelnen Wertungszonen werden durch 1 mm breite, weiße Ringe voneinander getrennt.
Die Trennlinien liegen jeweils in der höheren Wertungszone Maßtoleranz für die Ringe 5 und 4 = 1 mm, alle anderen Wertungsbereiche 3 mm.
Die FITA - Feldauflage gibt es in 4 Größen.

B.4.(3).2. Wertungszonen und Farbangaben

Auflagengröße Auflagengröße Auflagengröße Auflagengröße
Farben der Wertungs-zonen
Wertungs- punkte 
Ø 20 cm Größe der Zonen in cm
Ø 40 cm Größe der Zonen in cm
Ø 60 cm Größe der Zonen in cm
Ø 80 cm Größe der Zonen in cm
Gelb 5 Compound Ø 2 Ø 4 Ø 6 Ø 8
Gelb* 5 alle anderen Ø 4 Ø 8 Ø 12 Ø 16
Schwarz 4 alle Ø 8 Ø 16 Ø 24 Ø 32
Schwarz 3 alle Ø 12 Ø 24 Ø 36 Ø 48
Schwarz 2 alle Ø 16 Ø 32 Ø 48 Ø 64
Schwarz 1 alle Ø 20 Ø 40 Ø 60 Ø 80
Toleranzen +/- mm 5+4 = 1 mm 5+4 = 1 mm 5+4 = 1 mm 5+4 = 1 mm

B.4.(4). DBSV Waldrunde
In der DBSV Waldrunde können Tierbilder, wie in der Folge aufgeführt verwendet werden.

B.4.(4).1. Wertungszonen und Scheibenbeschreibung

Durchmesser des inneren Ringes
Ø 7,5 / 5 cm Ø 15 / 10 cm Ø 22,5 / 15 cm Ø 30 / 20 cm
Typische Tierbilder wie z.B.
Eichhörnchen Hase Reh Bär
Marder Fuchs Vielfraß Wildschwein
Kaninchen Waschbär Wolf Rehbock steh.
Schnepfe Auerhahn Hirsch

Die Scheiben der DBSV -Waldrunde bestehen aus Bildern (Fotos, Zeichnungen, gemalten Bildern) des betreffenden Tieres mit Farb- und Kontrastgestaltung, die es ermöglichen, dass normalsichtige Wettkämpfer das Tier auf den vorgeschriebenen Entfernungen unter normalen, Tageslichtbedingungen sehen zu können. Das Bild soll sich auf weißem Hintergrund befinden. In dem Bild befinden sich 2 konzentrische Ringe, dem kleineren Innenring und dem Innenring (Herzzone) Ein äußerer Ring kann durch den Umriss des Tieres gegeben sein, wenn dieser klar ist, sonst muss der Umriss durch eine deutliche Linie in der Nähe des Umrisses gekennzeichnet sein. Die äußere Linie gilt als Begrenzung für Körpertreffer. Der Veranstalter kann anstatt der Tierbilder, oder zusätzlich zu diesen, dreidimensionale Tierfiguren verwenden. Der Veranstalter muss auf diesen Umstand in der Einladung deutlich hinweisen.
Bei den Meisterschaften des DBSV werden die Skandinavischen Tierbildauflagen verwendet.
Das positive Erscheinungsbild dieser Auflagen bietet die Möglichkeit, einen, für Aktive und Zuschauer, reizvollen Parcours, zu gestalten. Mit ihren genormten Durchmessern der Herzzone und der klar abgegrenzten Körperfläche, bieten sie eine gute Voraussetzung für eine korrekte Trefferaufnahme.

B.4.(4).2. Scheibenbilder der Skandinavischen Tierbildauflagen

B.4.(4).2.1. Beschreibung der Skandinavischen Tierbildscheiben

Durchmesser des inneren Ringes (Todzone)

Ø 30cm

Ø 22,5cm

Ø 15cm

Zu schießende Distanzen:

55 - 5 Meter

35 - 5 Meter

25 - 5 Meter

1 = Bär

5 = Rehbock

12 = Hund

2 = Wildschwein

6 = Rehbock laufend

13 = Fuchs

3 = Kronenhirsch

7 = Wolf

14 = Fuchs gerade

4 = Rehbock stehend

8 = Luchs

5 = Hase ger. laufend

9 = Vielfrass gerade

16 = Hase schräg

10 = Vielfrass schräg

17 = Eule

11 = Hund

18 = Adler

 

Durchmesser des inneren Ringes (Todzone)

Ø 15cm

Ø 7,5cm

Ø 7,5cm

Zu schießende Distanzen:

25 - 5 Meter

15 - 5 Meter

15 - 5 Meter

19 = Auerhahn stehend

25 = Schneehase

31 = Schnepfe stehend

20 = Auerhahn fliegend

26 = Kaninchen

32 = Marder

21 = Waschbär

27 = Eichelhäher

33 = Eichhörnchen

22 = Dachs

28 = Fasan

34 = Ente

23 = Birkwild

29 = Fasanenhenne fliegend

35 = Taube

24 = Katze

30 = Schnepfe fliegend

Das Scheibenbild Nr 18 „Adler“ muss, in Folge seiner Größe, auf einem Ballen nur
einfach aufgezogen werden!
Die Scheibenbilder 11, 12 und 17 sind nicht für Meisterschaften zugelassen.

B.4.(5). 3D - Waldrunde / 3D - Jagdrunde
In der DBSV 3D-Waldrunde / 3D-Jagdrunde können dreidimensionale Tiere, wie in der Folge aufgeführt, verwendet werden.

B.4.(5).1. Wertungszonen und Zielbeschreibung
Es kommen nur Ziele mit mindestens 2 definierten Herzzonen zur Anwendung und werden wie folgt gewertet:

In dem Bild befinden sich 2 konzentrische Ringe, die die inneren Herzzone („X“) bilden und die äußere Herzzone.
Die Körperzone wird durch den Umriss des Tieres gegeben, wenn dieser klar ist, sonst muss der Umriss durch eine deutliche Linie in der Nähe des Umrisses gekennzeichnet sein. Die äußere Linie gilt als Begrenzung für Körpertreffer.
Löst sich ein 3D-Tier aus seiner Verankerung oder fällt es um, so ist es in seiner ursprünglichen Aufstellung wieder zu befestigen.

B.4.(5).2. Gruppeneinteilung bei 3D-Tieren
3D-Tiere werden, basierend auf der folgenden Formel, größenmäßig in Gruppen zusammengefasst:
a) Messung der vertikalen Höhe der definierten Trefferzone durch das Zentrum der inneren Herzzone, wie nachfolgen illustriert.
b) Basierend auf dieser Messung können die folgenden vier Gruppen von 3D Tieren
unterschieden werden
Gruppe 4 3D Tiere Höhe der Herzzone von 251 mm und mehr
Gruppe 3 3D Tiere Höhe der Herzzone von 201 mm bis 250 mm
Gruppe 2 3D Tiere Höhe der Herzzone von 151 mm bis 200 mm
Gruppe 1 3D Tiere Höhe der Herzzone von 0 mm bis 150 mm
c) Ist der Körperdurchmesser im Killbereich mehr als doppelt so groß, wie die vom Hersteller vorgegebene Herzzone, so kann das 3D-Tier um eine Größengruppe höher eingestuft werden Darstellung der Gruppenbestimmung anhand eines McKenzie 3D-Tieres:

Beispiele:

3-D -Tier

 

Größe der Herzzone

 

Gruppe

 

Stehender Bär 300 mm 1
Dickhornschaf 295 mm 1
Großer Hirsch 295 mm 1
Gabelantilope 230 mm 2
Eber 250 mm 2
Laufender Bär 210 mm 2
Mittleres Reh 200 mm 3
Javelina 195 mm 3
Kojote 175 mm 3
Truthahn 140 mm 4
Murmeltier 130 mm 4

Die Ziele der 3D-Waldrunde und 3D-Jagdrunde des DBSV’s bestehen aus plastischen Nachbil-dungen des betreffenden Tieres mit Farb- und Kontrastgestaltung, die es ermöglichen, dass normalsichtige Wettkämpfer das Tier auf den vorgeschriebenen Entfernungen unter normalen Tageslichtbedingungen sehen können.
In dem 3D Tier befinden sich 2 bzw. 3 konzentrische Ringe, die die inneren Herzzone („X“) bilden und die äußeren Herzzone. Der Umriss des 3D-Tieres gilt als Begrenzung für Körpertreffer.
Treffer in Geweih, Hörnern und Hufen sind Fehlschüsse.
Bei den Meisterschaften des DBSV sollten die plastische Tiere in der Art von McKenzie verwendet werden. Das positive Erscheinungsbild dieser 3D Tiere bietet die Möglichkeit, einen, für Aktive und Zuschauer, reizvollen Parcours, zu gestalten.
Mit ihren berechneten Größe der Herzzone und der klar abgegrenzten Körperfläche, bieten sie eine gute Voraussetzung für eine korrekte Trefferaufnahme. Die Maße dieser Zonen müssen den Vorgaben dieser Regeln entsprechen.

Anfang

B.5. Schießleitung und Sicherheitsbestimmungen

B.5.1. FITA - Scheibenrunden

B.5.1.1. Schießleitung
Es muss ein Schießleiter ernannt werden, der am Schießen nicht teilnimmt. Seine Aufgabe ist:
Sicherheitsvorkehrungen, die er für nötig hält, zu treffen und durchzusetzen.
Das Schießen zu überwachen, die Schusszeit für die einzelnen Passen zu kontrollieren, sowie die Reihenfolge, in welcher die Teilnehmer ihre Plätze an der Schießlinie einnehmen.
Die Führung des Schießleiterprotokolls, in das alle Startzeiten und besondere
Vorkommnisse eingetragen werden.
Die Signale zum Anfang und Ende der Schießzeit zu geben.
Das Schießen durch eine Reihe von akustischen Signalen zu unterbrechen, wenn es aus Sicherheitsgründen notwendig ist.
Nach der Trefferaufnahme zu überwachen, ob alle Pfeile gezogen wurden.

B.5.1.2. Sicherheitsbestimmungen 
Kein Teilnehmer darf seinen Bogen, mit oder ohne Pfeil, ausziehen, wenn er nicht auf der Schießlinie steht.
Wenn ein Teilnehmer außerhalb der Schießzeit seinen Bogen mit aufgelegtem Pfeil auszieht, so muss er sich vergewissern, ob das Wettkampffeld vor und hinter der
Scheibe frei ist.
Während des Wettkampfes dürfen nur Teilnehmer, die an der Reihe sind, die Schießlinie betreten. Sobald sie ihre Pfeile geschossen haben, müssen sie sofort hinter die Wartelinie zurücktreten.
Kein Teilnehmer darf die Ausrüstung eines anderen Teilnehmers ohne dessen Erlaubnis berühren.
Beim Bogenspannen darf von keinem Teilnehmer eine Technik verwendet werden die es, nach Ansicht des Kampfrichters, möglich macht, dass ein Pfeil, der unbeabsichtigt gelöst wird, über die Sicherheitszone oder Sicherheitsvorkehrung (Absperrungen hinter der Scheibe, Netz, Wall usw.) hinausfliegt. Wenn ein Teilnehmer darauf besteht, eine derartige Schießtechnik zu verwenden, so muss er vom Kampfrichter oder vom Schießleiter aufgefordert werden, das Schießen sofort einzustellen. Sein Startgeld verfällt.

B.5.(2). Feld- und Waldrunden

B.5.(2). 1. Der leitende Kampfrichter
Der leitende Kampfrichter beaufsichtigt das Schießen. Seine Aufgaben sind:
Die Einhaltung der erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen bei der Anlage des Kurses zu überprüfen.
Mit den Organisatoren und der TC des Turniers zusätzliche Sicherheitsmaßnahme besprechen und veranlassen, wenn er sie für erforderlich hält.
Die Teilnehmer und Offiziellen auf die Sicherheitsmaßnahmen und andere, für den Verlauf des Schießens, notwendige Vorkehrungen hinzuweisen.
Die Einteilung der TC vorzunehmen und sie zu überwachen.
Die Beseitigung aufgefallener Mängel zu veranlassen.

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B.6. Die Kampfrichter und ihre Aufgaben

B.6. (1). Bei den FITA - Scheibenrunden
Für jeweils 10 Scheiben soll bei Meisterschaften wenigstens 1 Kampfrichter eingeteilt werden. Die eingeteilten Kampfrichter bilden die technische Kommission (TC) mit dem leitenden Kampfrichter als Vorsitzenden.
Sie haben sich an die FITA - Regeln sowie die Wettkampfordnung des DBSV zu halten und ihre Einhaltung zu überwachen.

B.6. (1).1.Aufgaben der Kampfrichter:
Die Überprüfung aller Entfernungen und der korrekten Anlage des Wettkampffeldes, der Größe der Scheibenauflagen, der korrekten Höhe der Scheibenauflagen mitten vom Boden aus gemessen sowie des Neigungswinkels aller Scheiben, der gleich sein muss.
Überprüfung der gesamten, erforderlichen Ausstattung des Wettkampffeldes.
Kontrolle der Ausrüstung der Teilnehmer vor und während des Wettkampfes.
Kontrolle der Durchführung des Schießens.
Kontrolle der Durchführung der Trefferaufnahme.
Korrektur von falsch aufgeschriebenen Trefferwerten, solange die Pfeile noch stecken Veranlassen des Austausches der Scheibenauflagen, wenn sie stark beschädigt sind oder, wenn er dies für notwendig hält.
Absprachen mit dem Schießleiter über Fragen, die das Schießen betreffen.
Klärung evtl. Streitfragen und Proteste.
In Zusammenarbeit mit dem Schießleiter das Turnier zu unterbrechen, wenn dies aus wichtigen Gründen erforderlich ist (z.B. Unfall, Stromausfall usw.).
Die Behandlung von Beschwerden oder Forderungen von Teilnehmern oder Mannschaftsführern und ggf. geeignete Maßnahmen zur Beseitigung der Beschwerdegründe anzuordnen.
Bei Zweifeln über den Wert eines Pfeils, diesen Wert feststellen. Ist der Teilnehmer mit der Entscheidung des Kampfrichters nicht einverstanden, so kann er noch bis zu 2 weitere Kampfrichter hinzuziehen. Die einfache Mehrheit dieser Kampfrichterentscheidung ist dann endgültig.
Gemeinsame Entscheidungen der Kampfrichter innerhalb der TC werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefällt. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des leitenden Kampfrichters ausschlaggebend.

B.6.(2). Bei den FITA - Feld- Wald- 3D-Runden
Bei den Feld- Wald- und 3-D-Runden sollte bei Meisterschaften für jeweils 4 Scheiben 1 Kampfrichter eingeteilt werden.

B.6.(2).1. Aufgaben des leitenden Kampfrichters
Er ist für die Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich. In Zusammenarbeit mit der TC und dem Ausrichter ist er für die Auspflockung des Kurses, insbesondere der unbekannten Entfernungen zuständig. Er bestimmt den Einsatzbereich der Kampfrichter in der TC und beaufsichtigt sie. Er stellt die Verbindung zwischen Ausrichter und TC dar.
Auftretende Mängel, die ihm bekannt werden, muss er versuchen abzustellen. Er ist zuständig für alle Reklamationen und Proteste und klärt sie in Zusammenarbeit mit der TC.

B.6.(2).2. Aufgaben der Kampfrichter:
Aufgaben wie unter Ziff. B.6.(1).1. geregelt, mit Ausnahme der Entscheidung, bei Zweifeln über den Wert eines Pfeils. Bei den Feld- und Waldrunden ist die Entscheidung eines Kampfrichters endgültig. Korrekturen an den Trefferwerten müssen hier, bevor die Pfeile gezogen werden, von allen Teilnehmern der Scheibe bestätigt und abgezeichnet werden, andernfalls ist ein Kampfrichter herbeizurufen.

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B.7. Tabellen für die Finalrunden

B.7.1. Tabelle Finalrunde FITA - Hallen Einzelwertung

B.7.2. Tabelle Finalrunde FITA - Hallen Einzelwertung

B.7.3. Tabelle Finalrunde FITA - Freien Mannschaft

 

 

C. Bundesligaordnung

C.1. Grundsätze 
C.1.(1).Der Veranstalter
C.1. (2). Geltungsbereich, Wettkampfregeln
C.1. (3). Wettkampfart

C.2. Der Begriff der Bundesliga
C.2.(1). Die Bundesliga besteht aus 12 Vereinsmannschaften
C.2.(2). Die Bundesligaturniere 
C.2.(3). Abschlusstabelle 
C.2.(3).1. Relegation 

C.3. Mannschaften und Vereine 
C.3.(1). Meldetermin 
C.3.(2). Mannschaftszusammensetzung7
C.3.(3). Startberechtigung der Aktiven
C.3.(4). Austausch von Aktiven während des Turniers.

C.4. Wettkampfmodus 
C.4.(1). Ein Bundesligaturnier 
C.4.(2). Ein Satz 
C.4.(3). Ein Spiel 
C.4.(4). Pro Spiel zu schießende Pfeile
C.4.(5). Spielpunkte 
C.4.(6). Tritt in einem Spiel bei einem Aktiven ein Materialschaden auf
C.4.(7). Satzpunkte
C.4.(8). Das Wechseln der Scheiben 
C.4.(9). Tritt ein Verein zu einem Bundesligaturnier nicht an, 
C.4.(10). Die Einschießzeit 
C.4.(11). Bei Nichtantreten8
C.4.(12). Technische Kommission 9

C.5. Die Bundesligatabelle 
C.5.(1). Die Rangfolge 
C.5.(2). Bester Einzelteilnehmer 

C.6. Aufstieg 
C.6.(1). Relegations- und Aufstiegsturnier
C.6.(2). Meldung der Regionalligen 

C.7. Startgeld 
C.7.(1). Startgeldentrichtung

C.8. Der Ligaausschuss
C.8.(1). Mitglieder 
C.8. (2). Sekretär
C.8. (3). Ergebnislisten 
C.8. (4). Aufstiegsturnier (Austragungsort)

C.9. Inkrafttreten 
C.9.(1). Beschluss der Ordnung 
C.9.(2). Durchführungsbestimmungen
C.9.(3). Finanzielle Angelegenheiten 

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C.1. Grundsätze

C.1.(1).Der Veranstalter
Der Veranstalter der Bundesliga ist der Deutsche Bogensport - Verband 1959 e.V.

C.1. (2). Geltungsbereich, Wettkampfregeln
Es gelten, sofern in nachfolgender Ordnung nicht anders geregelt, die Bestimmungen der Wettkampfordnung.

C.1. (3). Wettkampfart
Die Bundesliga ist für die Olympische Disziplin (Recurve) ausgeschrieben.

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C.2. Der Begriff der Bundesliga

C.2.(1). Die Bundesliga besteht aus 12 Vereinsmannschaften
C.2.(2). Die Bundesligaturniere
Die Bundesligaturniere werden an 3 verschiedenen Terminen im Zeitraum Mai bis Juni ausgetragen. Es werden 2 Gruppen à 6 Mannschaften gebildet. Jeder dieser Gruppen müssen 2 Mannschaften der vier erstplatzierten Mannschaften des Vorjahres angehören. An jedem der ersten 2 Turniertage treffen alle 6 Mannschaften einer Gruppe aufeinander. Dabei absolviert jede Mannschaft je 5 Sätze und trifft somit im Verlauf der Saison auf alle anderen 5 Bundesligamannschaften ihrer Gruppe in Hin- und Rückkampf. Die 3 Erstplatzierten der beiden Gruppen treffen am Bundesliga-Endkampf in Hin- und Rückkämpfen aufeinander und schießen um den Bundesligasieg. Die restlichen Mannschaften schießen um den Klassenerhalt.

C.2.(3). Abschlusstabelle
Die Mannschaften Endgruppe 1 (die drei Erstplatzierten der Vorrunden) belegen die Plätze 1 - 6. Der Tabellenführer der Abschlusstabelle ist der „Deutsche Meister der Vereinsmannschaften“. Jeder innerhalb der Saison zum Einsatz gekommene Spieler erhält eine Goldmedaille. Analoges gilt für Silber und Bronze. Die Mannschaften der Endgruppe 2 (die jeweils letzten drei der Vorrunden) belegen die Plätze 7 - 12.

C.2.(3).1. Relegation
Die Mannschaften auf den Plätzen 11 und 12 steigen ab, die Mannschaft auf Platz 10 erhält eine Relegationsmöglichkeit. 

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C.3. Mannschaften und Vereine

C.3.(1). Meldetermin
Jede Bundesligamannschaft hat bis zum Meldetermin (z. Zt. der 01.März) einen Bundesligakader von maximal 10 Aktiven zu benennen. Werden für eine Mannschaft nicht 10 Aktive gemeldet, so kann die Mannschaft vor jedem BL -Turnier bis auf 10 Aktive aufgefüllt werden. Die Nachmeldung muss dem Sekretär des Ligaausschusses spätestens 1 Woche vor dem Turnier vorliegen.
C.3.(2). Mannschaftszusammensetzung Jede Vereinsmannschaft kann zu jedem Bundesligaturnier mit 4 Aktiven antreten, wobei höchstens 3 der Wettkampfklasse „Herren“ (21 bis 45 Jahre) angehören dürfen. Die Mannschaft hat in einheitlicher Kleidung mit Vereinskennung anzutreten.

C.3.(3). Startberechtigung der Aktiven
Ein Aktiver ist nur dann startberechtigt, wenn er zum Meldetermin (z.Zt. 01.März) dem DBSV angehört und Mitglied im Verein der Bundesligamannschaft ist.
Zur Teilnahme an anderen Wettkämpfen, kann er einem anderen Verein angehören. siehe Ziff. A.18.(4). Sobald ein Aktiver in einem Bundesligaturnier eingesetzt wurde, verliert er die Startberechtigung für andere Ligamannschaften in Ligaturnieren im laufenden Sportjahr.

C.3.(4). Austausch von Aktiven während des Turniers.
Die Aktiven können während eines Turniers, auch während eines Satzes, nicht aber während eines Spieles, gegen andere des gleichen Vereins, aber unter Beachtung von Ziff. C.3.(2). und. Ziff. C.3.(3). ausgetauscht werden. In einem Satz dürfen maximal 2 Auswechslungen vorgenommen werden. Bei erneuter Einwechslung ein und desselben Aktiven im gleichen Satz, ist darauf zu achten, dass eine zweite Begegnung mit einem gleichen Aktiven der gegnerischen Mannschaft ausgeschlossen wird. Ein Verein kann auf Bundesligaebene nur eine Mannschaft stellen.

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C.4. Wettkampfmodus

C.4.(1). Ein Bundesligaturnier
wird durch 6 Mannschaften gleichzeitig ausgetragen und ist für jede Mannschaft in 5 Sätze unterteilt.

C.4.(2). Ein Satz
bezeichnet das Aufeinandertreffen von 2 Mannschaften. Er besteht aus 16 Spielen.

C.4.(3). Ein Spiel
bezeichnet das Aufeinandertreffen von 2 Aktiven aus unterschiedlichen Mannschaften. Jeder Aktive einer Mannschaft tritt innerhalb eines Satzes gegen jeden Aktiven der anderen Mannschaft an.

C.4.(4). Pro Spiel zu schießende Pfeile
Es werden von jedem Aktiven 6 Pfeile in 4 Minuten auf 70 m (122 cm Auflage) geschossen.

C.4.(5). Spielpunkte
Durch einzelne Spiele werden Spielpunkte erreicht. Pro gewonnenes Spiel erhält die Mannschaft einen Spielpunkt. Die Höchstzahl an Spielpunkten pro Satz beträgt 16. Bei Ringgleichheit eines Spieles entscheidet ein weiterer Pfeil, bei abermaliger Gleichheit, die Entfernung dieses Pfeils vom Zentrum.

C.4.(6). Tritt in einem Spiel bei einem Aktiven ein Materialschaden auf
kann dieser Aktive die noch zu schießenden Pfeile (je Pfeil 40 Sekunden) unmittelbar nachschießen, noch bevor die Trefferaufnahme erfolgt. Er darf dadurch das Turnier nicht länger als 15 Minuten verzögern.

C.4.(7). Satzpunkte
Durch einzelne Sätze werden Satzpunkte erreicht. Bei Sieg 2, Unentschieden 1 und Niederlage 0 Satzpunkte.

C.4.(8). Das Wechseln der Scheiben
Durch den Spielmodus bedingt, müssen die Aktiven die Scheiben wechseln. Die Wechsel erfolgen zur nächsthöheren Scheibennummer, bzw. von der 4. auf die 1. Scheibe. Der Ansetzungsplan gibt die Paarungen vor. Die Aktiven der im Ansetzungsplan erstgenannten Mannschaften bleiben stehen. Die Aktiven der
anderen Mannschaft wechseln ihre Startplätze. Die Mannschaftsführer benennen vor dem Spielbeginn die Reihenfolge der Aktiven und melden dem
Schreiber und/oder dem Gegner Umbesetzungen.

C.4.(9). Tritt ein Verein zu einem Bundesligaturnier nicht an,
so wird jeder Satz für diese Mannschaft mit 0:2 Satz und 0:16 Spielpunkten gewertet. Die antretende Mannschaft schießt allein und erhält pro 60 errungene Ringe einen Spielpunkt, sowie 2:0 Satzpunkte.

C.4.(10). Die Einschießzeit
beginnt eine Stunde vor Turnierbeginn. Bei Verspätungen bei der Anreise, ist eine telefonische Ankündigung beim Ausrichter vorzunehmen. Hat das Turnier noch nicht begonnen, sind den Aktiven dieser Mannschaft je 6 Probepfeile zu gestatten.

C.4.(11). Bei Nichtantreten
aus unentschuldigten Gründen, ist an den DBSV ein Bußgeld in Höhe der Festlegung in der jährlichen Durchführungsbestimmung zu entrichten. Die Entscheidung trifft der Ligaausschuss.

C.4.(12). Technische Kommission
Zu jedem Bundesligaturnier wird eine technische Kommission gebildet. Sie besteht aus einem lizenzierten Kampfrichter, der keinem der beteiligten Vereine angehören darf, dem Schießleiter und den Mannschaftsführern. Den Schießleiter und den neutralen Kampfrichter bestellt der ausrichtende Verein. Bei der Wertung strittiger Pfeile entscheidet der neutrale Kampfrichter allein und endgültig.

Anfang

C.5. Die Bundesligatabelle

C.5.(1). Die Rangfolge
Die 12 Bundesligamannschaften werden in einer Tabelle geführt. Ausschlaggebend für die Platzierung sind:
1. Die Anzahl der gewonnenen Satzpunkte
2. Die Anzahl der gewonnenen Spielpunkte
3. Die in den Bundesligaturnieren erreichte Gesamtringzahl
Die Punkte und Ringe der Vorrunde werden für die Endrunde nicht übernommen. (Ausnahme bester Einzelteilnehmer)

C.5.(2). Bester Einzelteilnehmer
Nach Abschluss der Saison wird der Aktive mit den besten Spielpunkten geehrt. Er kann jedoch nur aus der Gruppe 1 des Endkampfes (die jeweils besten drei Mannschaften der Vorrunden) ermittelt werden.

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C.6. Aufstieg

C.6.(1). Relegations- und Aufstiegsturnier
Die Sieger der Regionalligen und die Mannschaft auf Platz 10 der Abschlusstabelle werden zu einem Aufstiegsturnier eingeladen, in dem die 3 Aufsteiger ermittelt werden.

C.6.(2). Meldung der Regionalligen
Die Meldung der Sieger der Regionalligen erfolgt durch den jeweiligen Regionalliga-Beauftragten entsprechend der jährlichen Durchführungsbestimmung.

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C.7. Startgeld

C.7.(1). Startgeldentrichtung
Zu den einzelnen Bundesligaturnieren wird kein gesondertes Startgeld erhoben. Jede Bundesligamannschaft hat entsprechend den jährlichen Durchführungsbestimmungen ein Startgeld an den Veranstalter zu entrichten.

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C.8. Der Ligaausschuss

C.8.(1). Mitglieder
Die Mitglieder des Ligaausschusses werden durch die Bundesligamannschaften für die Dauer von einem Jahr gewählt.

C.8. (2). Sekretär
Der Sekretär des Ligaausschusses nimmt die Meldungen der Vereine über alle in der Bundesliga startberechtigten Vereinsmitglieder (Name, Vorname, Geburtsdatum) bis zum Meldetermin bzw. bis zu einer Woche vor den Bundes -ligaturnieren entgegen. Er erstellt den Ansetzungsplan für die nächstfolgenden Turniere. Er wird vom Ligaausschuss gewählt.

C.8. (3). Ergebnislisten
Die Ausrichter der Bundesligaturniere haben sofort nach Beendigung des Turniers die Ergebnisse dem Sekretär des Ligaausschusses zu übermitteln Er nimmt sofort nach jedem Turnier die Ergebnisse entgegen, erstellt die neue Tabelle, den Ansetzungsplan für den Rückkampf bzw. den Endkampf und zeichnet sich für die Veröffentlichung in den Medien verantwortlich.

C.8. (4). Aufstiegsturnier (Austragungsort)
Der Ligaausschuss legt den Ort des Aufstiegsturniers fest und benachrichtigt die 4 Mannschaften.

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C.9. Inkrafttreten

C.9.(1). Beschluss der Ordnung
Diese Bundesligaordnung wurde am 10.11.01 durch den Sportausschuss des DBSV beschlossen und tritt im Sportjahr 2002 in Kraft.

C.9.(2). Durchführungsbestimmungen
In einer jährlichen Durchführungsbestimmung werden die Meldetermine und der Ansetzungsplan bekannt gegeben. Über diese Durchführungsbestimmungen entscheidet der Geschäftsbereich Sport im DBSV

C.9.(3). Finanzielle Angelegenheiten
Über finanzielle Angelegenheiten entscheidet das Präsidium des DBSV.

 

D. Organisationshilfen

D.1. FITA - Scheibenrunden
D.1. (1). Benötigtes Material 
D.1. (1).1. Materialliste 
D.1.(2). Wettkampffeld 
D.1.(3). Ausstattung des Wettkampffeldes
D.1.(3).1. Scheiben
D.1.(3).2. Die Schießzeitkontrolle
D.1.(3).3. Tafeln
D.1.(3).4. Ampeln
D.1.(3).5. Digitaluhren
D.1.(3).6. Weitere Ausstattungsteile
D.1.(4). 2. Muster Scheibenständer mit Zubehör

D.2. Feld- und Waldrunden 
D.2.(1). Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours
D.2.(2). Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours

D.3. D-Wald- und Jagdrunde 
D.(3).1. Scheibenbestückung u. Entfernungen 3 - D-Wald- und Jagdrunden-Par-cours

 

Für die Ausrichtung von Turnieren und Wettkämpfen ist die Wettkampfordnung des DBSV verbindlich. Die Wettkampfordnung muss sich nach den Normen des internationalen Verbandes, der FITA ausrichten. FITA -Regel und Wettkampfordnung des DBSV sollen in wesentlichen Punkten übereinstimmen. Da Änderungen der Wettkampfordnung in den entsprechenden Gremien verabschiedet werden müssen und da diese Gremien nur im Rhythmus der Sportjahre entscheiden können, ist es denkbar, dass Abweichungen auftreten. In diesem Fall gilt die FITA -Regel, auch wenn die Bestimmungen noch nicht in der Wettkampfordnung des DBSV berücksichtigt sind. Das gilt für alle Wettkämpfe. Nach dem vorliegenden Regelwerk werden folgende Wettkämpfe ausgetragen:
Meisterschaften des DBSV
FITA - oder DBSV- Sternturniere 
Hallenwettkämpfe
Offizielle Feldturniere
Bei Wettkämpfen, die nach der FITA -Regel ausgeschrieben sind, muss der leitende Kampfrichter die Anerkennung der Rekorde oder Sternberechtigung versagen, wenn gravierende Regelverstöße festgestellt werden. Was bei der Vorbereitung und Durchführung derartiger Turniere zu beachten ist, wird nachstehend erläutert.

Anfang

D.1. FITA - Scheibenrunden

D.1. (1). Benötigtes Material

D.1. (1).1. Materialliste
Materialliste: 

Scheibenständer:
Turnierscheiben:
Scheibennummern:
Windfähnchen:
Verankerungsseile:
Scheibenauflagen 122 cm:
Scheibenauflagen 80 cm:
Scheibenauflagen 60 cm:
Scheibenauflagen 40 cm:
Mehrfachauflagen:
Auflagen für die Compoundklassen:
Wertungskarten:
Schreibunterlagen:
Bleistifte:
Bodenmarkierungsbänder:
Abstandmarkierungen für Distanz:
Messlatte für Scheibenauflagen:
Fähnchen an Scheiben und Schießlinie (Kampfrichter):
Markierung der Gerätelinie:
Materialliste: Anzahl:
Markierung der Wartelinie:
Markierung der Zeltlinie:
Ampelanlage:
Akustischer Signalgeber für die Schießzeit:
Schießleiterpodest:
AB - CD Schilder:
Tafel für Zwischenergebnisse:
Anzeigetafel:
Stühle und Schirme für die Teilnehmer:
Stuhl und Sonnenschirm für Kampfrichter:

D.1.(2). Wettkampffeld
Das Wettkampffeld muss rechtwinklig sein.
Die Entfernungen müssen vom „Gold“ aller Scheiben bis zur Schießlinie gleich sein.
Die Abweichung bei den Entfernungen soll nicht größer sein als:

+/- 30 cm bei 90 / 70 / 60 Meter

+/- 15 cm bei 50 / 40 / 30 / 20 Meter

+/- 10 cm bei 25 / 18 Meter

Die Wartelinie soll mindestens 5 m (Halle 3 m) hinter der Schießlinie gezogen werden. Eine Linie, 3 Meter vor der Schießlinie zur Feststellung von Pfeilen, die als nicht geschossen gelten können. Eine Materiallinie soll, wenn möglich, 1 m hinter der Wartelinie zum Abstellen der Bögen gezogen werden. Eine Zeltlinie soll mindestens 3 m hinter der Materiallinie gezogen werden. Die Scheiben sollen im Neigungswinkel von 10-15° stehen. Die Scheibenmitte soll 130 cm über dem Boden sein. Eine Abweichung darf nicht größer als +/- 5 cm sein. Die Scheibenmitten sollen auf einer Linie stehen. Der Mindestabstand der Scheibenmitten beträgt 160 cm, so dass jedem Teilnehmer wenigstens 80 cm Raum zum Schießen gewährt wird. Alle Teilnehmer des Turniers sollen auf einer Anlage schießen. Auf unterschiedlichen Abständen stehende Scheiben sollen durch ein mindestens160 cm breites Feld voneinander getrennt sein. Es können maximal 4 Bogensportler auf eine Scheibe schießen. Die Scheibenmitten sollen jeweils auf der Scheiben- und auf der Schießlinie markiert sein. Diese Markierungen müssen mit der gleichen Scheibennummer versehen sein. Linien sollen im rechten Winkel von der Schießlinie zur Scheibenlinie gezogen werden. Für ein Feld von jeweils 2 - 3 Scheiben sollte eine Trennlinie gezogen werden. Die Abgrenzung des Schussfeldes zum Zuschauerbereich soll deutlich markiert sein.

D.1.(3). Ausstattung des Wettkampffeldes

D.1.(3).1. Scheiben
Die Scheibenkörper sollen nicht kleiner als 124 cm (rund oder quadratisch) sein.
Die Scheiben sollen so im Boden verankert sein, dass der Wind sie nicht umwerfen kann.
Die Scheiben sollen Scheibennummern haben, die 30 cm groß sind, schwarze Ziffern auf gelbem Untergrund; entsprechend gelbe Ziffern auf schwarzem Untergrund (z.B. 1 = Schwarz auf Gelb, 2 = Gelb auf Schwarz usw.).
Die Scheibennummern sollen entweder oberhalb oder unterhalb des Zentrums jeder Scheibe befestigt sein, jedoch so, dass die Scheibenauflage klar sichtbar ist.

D.1.(3).2. Die Schießzeitkontrolle
Die Schießzeit (2 oder 4 Minuten) wird durch den Schießleiter kontrolliert und zwar durch:
Flaggen, Tafeln oder andere einfache Einrichtungen.
Ampeln.
Digitaluhren, siehe Ziff. B.2.(1).15.2.2

D.1.(3).3. Tafeln
Die Tafeln sollen nicht kleiner sein als 120 x 80 cm. Sie müssen drehbar befestigt sein, aber so, dass sie der Wind nicht bewegen kann. Eine Seite der Platte soll in 20 bis 25 cm breiten, schwarz, gelbe Streifen aufgeteilt sein. Die Streifen sollen im Winkel von 45° zum Boden zeigen, die Rückseite ist Gelb.

D.1.(3).4. Ampeln
Sie sollen die Farben Rot, Gelb und Grün zeigen, wobei die rote Farbe oben ist. Die Lampen müssen synchronisiert sein und es dürfen nie 2 verschiedene Farben zur gleichen Zeit aufleuchten. Die Lampen müssen mit dem akustischen Signal verbunden sein.

D.1.(3).5. Digitaluhren
Wenn die Schießzeit durch Digitaluhren angezeigt wird, sollen die Ziffern mindestens 20 cm hoch sein und müssen klar auf 180 m erkennbar sein. Die Anzeige muss gestoppt und zurückgestellt werden können. Die Funktion muss rückwärts laufen.

D.1.(3).6. Weitere Ausstattungsteile
Folgende Ausstattungsteile müssen vorhanden sein:
Startnummern für die Wettkämpfer (1A, 1B usw.).
Eine Anzeige, welche Gruppe schießt (AB - CD) Eine große Anzeigetafel für die fortlaufende Anzeige nach jeder Passe (6 Pfeile) für die ersten 8 Damen und Herren. Eine weitere große Tafel für die Anzeige der Ringzahlen aller Wettkämpfer nach jeder Distanz.
Fähnchen an der Schießlinie und an den Scheiben zum Herbeirufen der Kampfrichter.
Fähnchen aus leichtem Material und in gut erkennbarer Farbe (z.B. Gelb oder Rot) als Windweiser.
Die Fähnchen sollen 40 cm oberhalb jeder Scheibe oder Scheibennummer, wenn diese oberhalb der Scheibe angebracht ist, angebracht werden. Sie sollen höchstens 25 bis 30 cm im Quadrat messen. Eine erhöhte Plattform mit Sitzgelegenheit für den Schießleiter.
Eine Lautsprecheranlage. Stühle oder Bänke hinter der Wartelinie für alle Wettkämpfer, Mannschaftsführer und Trainer.
Es wird empfohlen, neben dem Wettkampffeld einen Trainingsplatz einzurichten. Hier kann während der Unterbrechung zwischen den Distanzen geschossen werden. 3m

D.1.(4). 2. Muster Scheibenständer mit Zubehör

Es wird jedoch empfohlen Vierbeinständer einzusetzen, da diese nicht so leicht von durchschlagenden Pfeilen beschädigt werden können. Außerdem werden auch die Pfeile bei Vierbeinständern besser vor Beschädigungen geschützt

Anfang

D.2. Feld- und Waldrunden

D.2.(1). Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours

Unbekannte Entfernungen

Position

Ort

Scheibe

Auflage

Blau

Rot

Pflöcke

1

 

 

80 cm

30 - 45 m

35 - 55 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

2

 

 

80 cm

30 - 45 m

35 - 55 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

3

 

 

80 cm

30 - 45 m

35 - 55 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

4

 

 

60 cm

15 - 30m

20 - 35m

je 1X Rot
je 1 X Blau

5

 

 

60 cm

15 - 30m

20 - 35m

je 1X Rot
je 1 X Blau

6

 

 

60 cm

15 - 30m

20 - 35m

je 1X Rot
je 1 X Blau

7

 

 

40 cm

10 - 20 m

15 - 25 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

8

 

 

40 cm

10 - 20 m

15 - 25 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

9

 

 

40 cm

10 - 20 m

15 - 25 m

je 1X Rot
je 1 X Blau

10

 

 

20 cm

5 - 10m

10 - 15m

je 1X Rot
je 1 X Blau

11

 

 

20 cm

5 - 10m

10 - 15m

je 1X Rot
je 1 X Blau

12

 

 

20 cm

5 - 10m

10 - 15m

je 1X Rot
je 1 X Blau

D.2.(1).1. Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours

Unbekannte Entfernungen

Position

Ort

Scheibe

Auflage

Blau

Rot

Pflöcke

?

 

 

80 cm

40m

50m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

80 cm

45m

55m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

80 cm

50m

60m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

60 cm

30m

35m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

60 cm

35m

40m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

60 cm

40m

45m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

40 cm

15m

20m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

40 cm

20m

25m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

40 cm

25m

30m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

20 cm

5m

10m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

20 cm

10m

15m

e 1X Rot
je 1 X Blau

?

 

 

20 cm

15m

20m

e 1X Rot
je 1 X Blau

Aufmaße eintragen, bzw. markieren und prüfen auf Erfüllung der Vorgaben.

D.2.(2). Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours

     

Scheibenrunden - unbekannte Entfernungen

Aufl.   

Ort

Pos.

Typ

Ø

B -ist

R -ist

Blau

Rot

Pflöcke

Tierbilder

1

 

 

 

30

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

1 = Bär

2

 

 

 

30

 

 

50m

60m

je 1xR, 1xB

2 = Wildschwein

3

 

 

 

30

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 = Kronenhirsch

4

 

 

 

30

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

4 = Rehbock stehend

5

 

 

 

30

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

5 = Reh schräg

6

 

 

 

30

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

6 = Rehbock laufend

7

 

 

 

30

 

 

20m

20m

je 1xR, 1xB

7 = Wolf

8

 

 

 

22,5

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

8 = Luchs

9

 

 

 

22,5

 

 

30m

35m

je 1xR, 1xB

9 = Vielfraß gerade

10

 

 

 

22,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

10 = Vielfraß schräg

11

 

 

 

22,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

13 = Fuchs schräg

12

 

 

 

22,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

14 = Fuchs gerade

13

 

 

 

22,5

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

15 = Hase schräg

14

 

 

 

22,5

 

 

15m

20m

je 1xR, 1xB

16 = Hase gerade

15

 

 

 

15

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

17 = Eule

16

 

 

 

15

 

 

20m

25m

je 1xR, 1xB

18 = Adler

17

 

 

 

15

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

19 = Auerhahn stehend

18

 

 

 

15

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

20 = Auerhahn fliegend

19

 

 

 

15

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

21 = Waschbär

20

 

 

 

15

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

22 = Dachs

21

 

 

 

15

 

 

10m

15m

je 1xR, 1xB

23 = Birkwild

22

 

 

 

7,5

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

24 = Katze

23

 

 

 

7,5

 

 

10

15

je 1xR, 1xB

25 = Schneehase

24

 

 

 

7,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

26 = Kaninchen

25

 

 

 

7,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

27 = Eichelhäher

26

 

 

 

7,5

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

28 = Fasan

27

 

 

 

7,5

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

29 = Fasanenhenne

28

 

 

 

7,5

 

 

5m

10m

je 1xR, 1xB

30 = Schnepfe fliegend
31 = Schnepfe stehend
32 = Marder
33 = Eichhörnchen
34 = Ente
35 = Flugtaube

D.2.(2).2.1. Erklärungen zu den Scheibenbestückung u. Entfernungen Feldparcours
Die Nummern für die rechts aufgeführten Auflagen stimmen mit den Abbildungen unter Ziff. B.4.(4).2
überein. Die gewählete Nummer sollte bei „Typ“ eingetragen werden Die 7,5 cm Auflagen sollen auf ihren Ballen 4-fach, die 15 cm Auflagen doppelt aufgezogen werden.
Reserven vorsehen! Auflagen mit Scheibennummern kennzeichnen!
Fehlen irgendwo kleine Innenringe?

D.2.(3).Hinweise für die Scheibeneinteilung
Wenn der Kurs so ausgeflockt ist, dass jeweils 2 Teilnehmer gleichzeitig von einem Pflock schießen können, wie es ja richtig ist, dann sollten, um unnötige Verzögerungen auszuschalten, die Gruppen so zusammengestellt werden, dass jeweils 2 Teilnehmer von einem Pflock schießen können, z.B. 2 x Blankbogen und 2 x Freistil.
Die Einteilung von Gruppen mit mehr als 4 Teilnehmern sollte vermieden werden. Sind mehr Teilnehmer gemeldet als in Vierergruppen auf dem Kurs untergebracht werden können, empfiehlt es sich Zwischengruppen z.B. 1A, 3A usw. einzurichten, die dann unmittelbar nach den Vorgruppen schießen. In der Praxis hat es sich erwiesen, dass eine solche Einteilung von sogar bis zur doppelten Kursbelegung nicht zum störenden Stau von Gruppen führt. Etwa nach einer Stunde lösen sich mehr oder weniger alle Staus auf und das Turnier nimmt einen reibungslosen Verlauf. Die Einteilung von Gruppen mit mehr als 4 Teilnehmern führt automatisch zum mindestens dreifachen Schießen dieser Gruppen, was das Auflaufen der folgenden Gruppen zur Folge hat.
Die im Kurs verwendeten Auflagen müssen so gewählt werden, dass in der Waldrunde beim Aufzug von mehreren Auflagen auf einem Ballen, immer alle Auflagen dieses Ballens das selbe Scheibenbild in der selben Farbe aufweisen. Die benötigten Materialien für Feld- Jagd- und Waldrunden sind in den Tabellen nach Ziff. D.2.(1). bis Ziff. D.2.(2). erkennbar.
In jedem Fall hat die Ausstattung der Scheiben und Ausflockung des Kurses den Vorgaben dieser Wettkampfordnung bzw. der FITA -Regel zu entsprechen.

Anfang

D.3. D-Wald- und Jagdrunde
D.(3).1. Scheibenbestückung u. Entfernungen 3 - D-Wald- und Jagdrunden- Parcours

Scheibenrunden - unbekannte Entfernungen

Aufl.   

Ort

Pos.

Typ

Ø

B -ist

R -ist

Blau

Rot

Pflöcke

Tierbilder

1

 

 

 

>=251

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

2

 

 

 

>=251

 

 

50m

60m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

3

 

 

 

>=251

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

4

 

 

 

>=251

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

5

 

 

 

>=251

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

6

 

 

 

>=251

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

7

 

 

 

>=251

 

 

20m

20m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 4

8

 

 

 

201-
250

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

9

 

 

 

201-
250

 

 

30m

35m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

10

 

 

 

201-
250

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

11

 

 

 

201-
250

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

12

 

 

 

201-
250

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

13

 

 

 

201-
250

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

14

 

 

 

201-
250

 

 

15m

20m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 3

15

 

 

 

151-
200

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

16

 

 

 

151-
200

 

 

20m

25m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

17

 

 

 

151-
200

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

18

 

 

 

151-
200

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

19

 

 

 

151-
200

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

20

 

 

 

151-
200

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

21

 

 

 

151-
200

 

 

10m

15m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 2

22

 

 

 

0 -
150

 

 

max

max

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

23

 

 

 

0 -
150

 

 

10

15

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

24

 

 

 

0 -
150

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

25

 

 

 

0 -
150

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

26

 

 

 

0 -
150

 

 

 

 

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

27

 

 

 

0 -
150

 

 

min

min

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

28

 

 

 

0 -
150

 

 

5m

10m

je 1xR, 1xB

3 - D - Tiere der Gruppe 1

 

E. DBSV - Leistungsabzeichen und Sterne

E.1. Leistungsabzeichen und DBSV Sterne für die Hallenrunden 
E.1.(1). Hallen - Leistungsabzeichen
E.1.(2). DBSV - Hallen-Sterne 

E.2. Leistungsabzeichen und DBSV-Sterne für die FITA - Runde im Freien 
E.2.(1). DBSV Leistungsabzeichen FITA - Runde im Freien
E.2.(2). DBSV - Sterne FITA - Runde im Freien

E.3. Leistungsabzeichen und DBSV - Sterne Feldrunde 
E.3.(1). DBSV Leistungsabzeichen FITA -Feldrunde 
E.3.(1).1. einfache Feldrunde ( je 12 Stände ) 
E.3.(1).2. doppelte Feldrunde ( je 24 Stände )6
E.3.(2). DBSV - Sterne FITA -Feldrunde
E.3.(2).1. einfache Feldrunde ( je 12 Stände ) 
E.3.(2).2. doppelte Feldrunde ( je 24 Stände ) 

E.4. Leistungsabzeichen und DBSV - Sterne DBSV-Waldrunde 
E.4. (1). DBSV Leistungsabzeichen DBSV-Waldrunde
E.4. (2). DBSV - Sterne DBSV Waldrunde 27

 

Als Leistungsnachweis werden vom DBSV Leistungsabzeichen und Sterne über verschiedene Leistungen vergeben. Zum Erwerb der Sterne muss das Ergebnis auf einem, der DBSV – Wettkampfordnung entsprechenden Turnier siehe Ziff. A.6.(1). oder einer Meisterschaft, die den Anforderungen der Ziff. A.6.(1). entspricht, geschossen werden.
Die Leistungsabzeichen können gegen eine Gebühr, die vom Präsidium festgelegt wird, beim DBSV, seinen Landesverbänden und ggf. beim leitenden Kampfrichtern erworben werden. Als Nachweis der Leistung sind die vom Kampfrichter bestätigten Schusszettel oder bei DBSV Meisterschaften die Ergebnislisten mit dem Antrag einzureichen oder vorzulegen. Die Ausgabe von DBSV Leistungsabzeichen und DBSV - Sternen erfolgt auf Wunsch an alle Bogensportler. Eine Mitgliedschaft im DBSV ist dafür nicht Voraussetzung.

 

Anfang

E.1. Leistungsabzeichen und DBSV Sterne für die Hallenrunden.
 Für die Hallenrunden 25 oder 18 m werden DBSV Leistungsabzeichen und Sterne in nachfolgenden Unterteilungen vergeben:

E.1.(1). Hallen - Leistungsabzeichen
für die Klasse U12 Recurve und Compound werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Verbandsschild 500 blau für die Klasse U14 Recurve und Compound werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Verbandsschild 500 rot für die Klassen U17 bis Ü55 werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Compoundbogen alle anderen Bögen
C 520 Braun 520 Braun
C 530 Braun 530 Braun
C 540 Braun 540 Braun

 

E.1.(2). DBSV - Hallen-Sterne
für die Klassen U17 bis Ü55 werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Compoundbogen alle anderen Bögen
C 550 Weiß 550 Weiß
C 560 Schwarz 560 Schwarz
C 570 Blau 570 Blau
C 580 Rot 580 Rot
C 590 Gold 590 Gold


Anfang

E.2. Leistungsabzeichen und DBSV -Sterne für die FITA -Runde im Freien
Für die FITA - Runde im Freien werden DBSV Leistungsabzeichen und Sterne in nachfolgenden Unterteilungen vergeben:

E.2.(1). DBSV Leistungsabzeichen FITA - Runde im Freien Für die Wettkampfklasse U12 Recurve und Compound werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben: Verbandschild 600 Blau
Für die Wettkampfklasse U12 bei Doppelrunden (je 2x30 und 20m) und U14 werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
S 975 Braun
S 1025 Braun
S 1075 Braun
Für die Wettkampfklassen U17m werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
J 975 Braun
J 1025 Braun
J 1075 Braun
Für die Wettkampfklassen U20, Damen, Herren, Ü40, Ü45, Ü50 werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Compoundbogen alle anderen Bögen
C 975 Braun 975 Braun
C 1025 Braun 1025 Braun
C 1075 Braun 1075 Braun
Für die Wettkampfklassen Ü55 werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
SEN 975 Braun
SEN 1025 Braun
SEN 1075 Braun

E.2.(2). DBSV - Sterne FITA - Runde im Freien
Für die Wettkampfklasse U12 bei Doppelrunden (je 2x30 und 20m) und U14 werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
S 1125 Weiß
S 1175 Schwarz
S 1225 Blau
S 1275 Rot
S 1325 Gold
Für die Wettkampfklassen U17m werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
J 1125 Weiß
J 1175 Schwarz
J 1225 Blau
J 1275 Rot
J 1325 Gold
Für die Wettkampfklassen U20, Damen, Herren, Ü40, Ü45, Ü50 werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Compoundbogen alle anderen Bögen
C1125 Weiß 1125 Weiß
C1175 Schwarz 1175 Schwarz
C1225 Blau 1225 Blau
C1275 Rot 1275 Rot
C1325 Gold 1325 Gold
C1375 Platin 1375 Platin
Für die Wettkampfklassen Ü55 werden DBSV Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
SEN 1125 Weiß
SEN 1175 Schwarz
SEN 1225 Blau
SEN 1275 Rot
SEN 1325 Gold


Anfang

E.3. Leistungsabzeichen und DBSV - Sterne Feldrunde
Für die FITA - Feldrunde werden DBSV Leistungsabzeichen und Sterne in nachfolgenden Unterteilungen vergeben:

E.3.(1). DBSV Leistungsabzeichen FITA -Feldrunde
Für alle Wettkampfklassen werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:

E.3.(1).1. einfache Feldrunde ( je 12 Stände )
150 Grün klein
175 Grün klein
200 Grün klein
225 Grün klein

E.3.(1).2. doppelte Feldrunde ( je 24 Stände )
425 Grün klein
475 Grün klein
525 Grün klein

E.3.(2). DBSV - Sterne FITA -Feldrunde
Für alle Wettkampfklasse werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:

E.3.(2).1. einfache Feldrunde ( je 12 Stände )
275 Grün groß
300 Grün groß
325 Grün groß
E.3.(2).2. doppelte Feldrunde ( je 24 Stände )
575 Grün groß
625 Grün groß

Anfang

E.4. Leistungsabzeichen und DBSV - Sterne DBSV-Waldrunde
Für die DBSV -Waldrunde werden DBSV Leistungsabzeichen und Sterne in nachfolgenden Unterteilungen vergeben:

E.4. (1). DBSV Leistungsabzeichen DBSV -Waldrunde
Für alle Wettkampfklassen werden Leistungsabzeichen mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Ø 9 Punkte Grundfarbe Weiß
Ø 10 Punkte Grundfarbe Grün
Ø 11 Punkte Grundfarbe Schwarz

E.4. (2). DBSV - Sterne DBSV Waldrunde
Für alle Wettkampfklassen werden DBSV - Sterne mit folgender Kennzeichnung vergeben:
Ø 12 Punkte Grundfarbe Blau
Ø 13 Punkte Grundfarbe Rot
Ø 14 Punkte Grundfarbe Gold
Ø 15 Punkte Grundfarbe Platin
Der jeweilige Punktdurchschnitt errechnet sich aus dem geschossenen Ergebnis geteilt durch die Anzahl der aufgestellten und gewerteten Scheiben. DBSV Waldsterne werden für alle, der DBSV Regel Ziff. B.2.(4). entsprechenden Turniere und Meisterschaften, unabhängig von der gewerteten Scheibenzahl, vergeben.

 

 

 

F. Kampfrichterordnung des DBSV

F.1. Die Kampfrichterkommission
F.1.(1). Zuständigkeit 
F.1.(2). Zusammenkunft der Kampfrichter8

F.2. Lizenzen
F.2.(1). Lizenzbereiche 
F.2.(2). Geltungsbereich 
F.2.(3). Lizenznummern 

F.3. Beantragung von Lizenzen 
F.3.(1). Antragstellung
F.3.(2). Erteilung der Lizenzen

F.4. Kampfrichteranwärter
F.4. 1. Zulassung zur Prüfung

F.5. Prüfung
F.5.(1). Einberufung zur Prüfung0
F.5.(2). Der Prüfungsausschuss
F.5.(4). Bestätigung des Prüfungsergebnisses
F.5.(4). Anerkennung von Lizenzen anderer Verbände

F.6. Laufzeit
F.6.(1). Verlängerung der Lizenz 
F.6.(2). Ablehnung einer Lizenz
F.6.(3). Aus- und Fortbildungsveranstaltungen

F.7. Die Aufgaben der Kampfrichter 
F.7.(1). Der leitende Kampfrichter
F.7.(1).1. Die technische Kommission
F.7.(2). Aufgaben der technischen Kommission
F.7.(3). Entscheidungen der technischen Kommission
F.7.(4). Turnierbericht 

F.8. Kampfrichter bei Sternturnieren und Meisterschaften 
F.8.(1). Meisterschaften und Turniere des DBSV

F.9. Anfragen, Proteste und Streitfragen
F.9.(1). Bewertung der Pfeile FITA - Runde im Freien u. in der Halle
F.9.(2). Bewertung der Pfeile in der Feld- und Waldrunde.
F.9.(3). Beschädigte Scheibenauflagen, fehlerhafter Kurs
F.9.(4). Fehler bei der Wettkampfdurchführung oder von Sportlern
F.9.(5). Richtigkeit der Ergebnisliste 
F.9.(6). Einsprüche und Proteste 

F.10. Grundlagen der Kampfrichterausbildung

F.11. Inkrafttreten

Anfang

F.1. Die Kampfrichterkommission

F.1.(1). Zuständigkeit
Die Kampfrichterkommission ist zuständig für die Ausbildung, Fortbildung und Bestätigung der Kampfrichter. Sie überwacht die Einhaltung der Regeln des DBSV und der FITA.

F.1.(2). Zusammenkunft der Kampfrichter
Anlässlich jeder Deutschen Meisterschaft organisiert die Kampfrichterkommission ein Treffen aller anwesenden Kampfrichter, um aktuelle Fragen zu diskutieren.

Anfang

F.2. Lizenzen

F.2.(1). Lizenzbereiche
Die Kampfrichterlizenzen werden für alle Bereiche des Bogensportes vergeben.

F.2.(2). Geltungsbereich
Die Kampfrichterlizenzen werden in folgenden Stufen vergeben:
B Geltungsbereich auf Bundesebene
L Geltungsbereich auf Landesebene

F.2.(3). Lizenznummern
Jeder Kampfrichter erhält eine Lizenznummer. Die Lizenznummer besteht aus insgesamt 7 Stellen und stellt sich wie folgt dar:
Der Bereich A:

Lizenznummer

A

B

Die beiden ersten Buchstaben kennzeichnen das jeweilige Bundesland:

01 Baden-Württemberg BW 09 Niedersachsen NS
02 Bayern BY 10 Nordrhein-Westfalen NW
03 Berlin BL 11 Rheinland-Pfalz RP
04 Brandenburg BB 12 Saarland SL
05 Bremen HB 13 Sachsen SN
06 Hamburg HH 14 Sachsen-Anhalt ST
07 Hessen HS 15 Schleswig-Holstein SH
08 Mecklenburg-Vorpommern MV 16 Thüringen TH

 

Der Bereich B:

Lizenznummer

1 2 3 4

Die vier laufenden Ziffern finden für die Nummerierung der Kampfrichter Verwendung. Innerhalb des Bundesverbandes wird eine laufende Nummer für jeden Kampfrichter vergeben.

Der Bereich C:

Lizenznummer

B

Der Buchstabe der letzten Stelle steht für die Einstufung des Kampfrichters 

B Einsatz nationaler Verband (DBSV)
L Einsatz n Landesverband

Durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Verfall der Lizenz freigewordene Lizenznummern werden nicht wieder vergeben.

Anfang

F.3. Beantragung von Lizenzen

F.3.(1). Antragstellung
Anträge auf Lizenzierung als Kampfrichter müssen von dem Landesverband des Bewerbers an die Geschäftsstelle des DBSV gerichtet werden. Die Zulassung zur Prüfung erfolgt durch den Vorsitzenden der Kampfrichterkommission oder von ihm beauftragte Kampfrichter der Landesverbände mit Bundeslizenz. Mitglieder von Vereinen ohne Landesverband und Einzelmitglieder richten ihre Bewerbung ebenfalls an die Geschäftsstelle. Die Bewerbung muss enthalten:
Name des Landesverbandes und des Vereins Name, Geschlecht, Alter und Adresse des Bewerbers, praktische Erfahrung im Bogensport (seit wann Bogensportler?) Angaben über die bisherige Tätigkeit als Kampfrichter auf FITA - Turnieren Angaben über die bisherige Ausbildung als Kampfrichter zusätzliche Angaben, die für die Beurteilung des Bewerbers wichtig sind. Bewerbungsunterlagen können von der Geschäftsstelle angefordert werden.

F.3.(2). Erteilung der Lizenzen
Für die Erteilung einer Bundeslizenz ist die Ausbildung durch den Bundesverband oder Landesverband erforderlich. Für die Teilnahme an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zur Verlängerung der Lizenz melden die Bewerber ihre Teilnahme an die Geschäftsstellen der Landesverbände.

Anfang

F.4. Kampfrichteranwärter

F.4. 1. Zulassung zur Prüfung
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, muss der Bewerber eine Ausbildung durch den Landesverband nachweisen; als Assistent eines Kampfrichters auf Turnieren gearbeitet haben; das 18. Lebensjahr vollendet haben. Die Kampfrichterkommission kann einen erfahrenen Kampfrichter als Betreuer eines Kandidaten einsetzen.

Anfang

F.5. Prüfung

F.5.(1). Einberufung zur Prüfung
Die Kampfrichterkommission beruft die Bewerber zur Prüfung ein oder beauftragt die Landesverbände, Ausbildung und Prüfung unter Leitung eines Kampfrichters mit Bundeslizenz durchzuführen. Die Prüfungen sollen anlässlich von Meisterschaften oder Sternturnieren abgenommen werden; hier kann neben den theoretischen Kenntnissen auch der praktische Einsatz bewertet werden.

F.5.(2). Der Prüfungsausschuss
Der Prüfungsausschuss soll aus Mitgliedern der Kampfrichterkommission oder dazu vom Landesverband beauftragten Kampfrichtern mit Bundeslizenz bestehen. Es ist darauf zu achten, dass die Bereiche für Feld- und Waldrunde von entsprechenden Fachkräften abgefragt werden. In Ausnahmefällen kann der Vorsitzende der Kampfrichterkommission geeignete Personen benennen, welche die Prüfung der Bewerber vornehmen. In diesem Fall muss der Kampfrichterkommission ein ausführlicher Bericht vorliegen. Die Bestätigung kann nur durch die Kampfrichterkommission erfolgen.

F.5.(4). Bestätigung des Prüfungsergebnisses
Die Kampfrichterkommission teilt das Ergebnis der Prüfung dem Bewerber und seinem Landesverband mit.

F.5.(4). Anerkennung von Lizenzen anderer Verbände
Nur die Kampfrichterkommission ist berechtigt, Lizenzen und Schulungen von anderen Verbänden z.B. des Deutschen Schützenbundes oder des Deutschen Behinderten-Sportverbandes als Voraussetzung für die Erteilung einer DBSV Lizenz anzuerkennen.

Anfang

F.6. Laufzeit
Die Kampfrichterlizenz wird für einen Zeitraum von 2 Jahren vergeben. Die Laufzeit gilt ab 1. Januar des Jahres nach der Vergabe.

F.6.(1). Verlängerung der Lizenz
Die Verlängerung erfolgt jeweils für 2 Jahre durch die Kampfrichterkommission.
Für die Verlängerung muss mindestens ein Einsatz im Jahr und mindestens eine Weiterbildungsmaßnahme innerhalb der Laufzeit nachgewiesen werden.
Einsatz und Weiterbildung werden im Kampfrichterbuch eingetragen. Für die notwendigen Eintragungen ist der Kampfrichter selbst verantwortlich.

F.6.(2). Ablehnung einer Lizenz
Wird eine Lizenz abgelehnt, kann der Bewerber beim Präsidium des DBSV Einspruch anmelden.

F.6.(3). Aus- und Fortbildungsveranstaltungen
Die Landesverbände veranstalten in Zusammenarbeit mit der Kampfrichterkommission Aus- und Fortbildungsmaßnahmen. Es können zusammengefasste Veranstaltungen für mehrere Landesverbände stattfinden. Eine Lizenzerteilung oder Fortschreibung erfolgt nur, wenn diese Veranstaltung der Kampfrichterkommission gemeldet wurde. Kampfrichter, die keinem Landesverband angehören, wenden sich an die Kampfrichterkommission.

Anfang

F.7. Die Aufgaben der Kampfrichter

F.7.(1). Der leitende Kampfrichter
Er ist in erster Linie für die Einhaltung aller Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich und überprüft sie. Er teilt die technische Kommission (TC) ein und beaufsichtigt ihre Arbeit. Er ist für die Zusammenarbeit zwischen TC, Ausrichter, Schießleiter und Auswertung verantwortlich. Auftretende besondere Vorkommnisse und Reklamationen werden von ihm geregelt, erkannte Mängel abgestellt. Er ist für die Abnahme der Sportanlage verantwortlich und erstellt den Turnierbericht. Er ist zuständig für die Betreuung der Medien auf dem Wettkampffeld. Er ist Mitglied der TC, soll aber frei verfügbar sein, um seine Aufgaben wahrnehmen zu können.

 

F.7.(1).1. Die technische Kommission
Es soll bei Scheibenturnieren ein Kampfrichter jeweils 10 Scheiben betreuen. Bei Feldturnieren hat ein Kampfrichter 4 - 6 Scheiben zu betreuen. Einer der Kampfrichter ist der leitende Kampfrichter.

 

F.7.(2). Aufgaben der technischen Kommission
Überprüfung aller Entfernungen und der richtigen Anlage des Wettkampffeldes, der Größe der Scheibenauflagen, der richtigen Höhe der Auflagenmitte vom Boden, sowie des Neigungswinkels der Scheiben. Überprüfung der gesamten Ausstattung des Wettkampffeldes nach FITA - Regel. Die Kontrolle der Ausrüstung aller Wettkampfteilnehmer vor dem Wettkampf und jederzeit während des Wettkampfes. Die Kontrolle der Durchführung des Schießens. Die Kontrolle der Durchführung der Trefferaufnahme. Überprüfung der Trefferaufnahme in der Finalrunde. Absprache mit dem Schießleiter bezüglich aller das Schießen betreffenden Fragen. Die Klärung eventueller Streitfragen. Zusammenwirken mit dem Schießleiter, falls ein Turnier unterbrochen werden muss. Wenn irgend möglich, soll sichergestellt werden, dass jedes Tagesprogramm am Wettkampftag auch abgeschlossen wird. Die Entscheidung bei wichtigen Beschwerden oder Forderungen von Mannschaftsführern.

 

F.7.(3). Entscheidungen der technischen Kommission

Die Entscheidungen der TC werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des leitenden Kampfrichters ausschlaggebend. Ist nur ein Kampfrichter anwesend, entscheidet er endgültig. Alle Wettkämpfer und Offiziellen müssen sich an die Bestimmungen der Wettkampfordnung des DBSV sowie an die FITA -Regel halten. Die Entscheidungen und Anweisungen des Kampfrichters sind zu befolgen. Wird einem Sportler nachgewiesen, dass er wissentlich gegen geltende Regeln verstoßen hat, kann er von den Kampfrichtern disqualifiziert werden. Die erreichten Ergebnisse werden gestrichen.

 F.7.(4). Turnierbericht. Der leitende Kampfrichter erstellt den Turnierbericht und schickt ihn bei Turnieren und Meisterschaften der Landesverbände an den Beauftragten des Kampfrichterwesens seines Landesverbandes. Ist der leitende Kampfrichter im Besitz einer Bundeslizenz, erhält der Leiter der Kampfrichterkommission eine Kopie des Berichtes. Bei Meisterschaften und Turnieren des DBSV erhält der Leiter der Kampfrichterkommission den Bericht. Im Turnierbericht sind alle bei diesem Turnier eingesetzten Kampfrichter aufzuführen. Die Landesverbände teilen dem Leiter der Kampfrichterkommission jährlich bis zum 15.Oktober mit, welche Kampfrichter in ihrer Region Einsätze hatten.
Ihre Tätigkeit wird durch die Kampfrichterkommission dokumentiert.

Anfang

F.8. Kampfrichter bei Sternturnieren und Meisterschaften
Ein Schießleiter und mindestens ein Kampfrichter sollen bei einem Turnier eingesetzt sein. Bei Meisterschaften und internationalen Turnieren ist eine dreiköpfige Jury zu benennen.

F.8.(1). Meisterschaften und Turniere des DBSV
Bei Meisterschaften und Turnieren des DBSV soll der leitende Kampfrichter im Besitz einer Bundeslizenz sein. Neben dem leitenden Kampfrichter müssen mindestens 3 weitere Kampfrichter eingesetzt werden, die dann mit dem leitenden Kampfrichter die technische Kommission bilden.

Anfang

F.9. Anfragen, Proteste und Streitfragen

F.9.(1). Bewertung der Pfeile FITA - Runde im Freien u. in der Halle
Beim Schießen der FITA - Runde im Freien und in der Halle ist beim Zweifel am Wert eines Pfeils in jedem Fall ein Kampfrichter zu rufen bevor die Pfeile gezogen werden. Das gilt für alle Pfeile auf einer Scheibe. Sollte ein Sportler mit der Entscheidung des Kampfrichters nicht einverstanden sein, so kann er bis zu zwei weitere Kampfrichter rufen. Die Mehrheitsentscheidung der Kampfrichter ist dann endgültig. Ist nur ein Kampfrichter eingesetzt, so ist seine Entscheidung endgültig.
Ein Irrtum auf der Wertungskarte, der entdeckt wird, bevor die Pfeile gezogen wurden, kann korrigiert werden, jedoch muss die Korrektur (bevor die Pfeile gezogen werden) von einem Kampfrichter abgezeichnet werden.

F.9.(2). Bewertung der Pfeile in der Feld- und Waldrunde.
Beim Feldbogenschießen hat jeder Sportler beim Zweifel am Wert eines Pfeils auf seiner Scheibe
einen Kampfrichter zu rufen, bevor die Pfeile gezogen werden. Die Entscheidung dieses Kampfrichters ist endgültig. Ist in der Finalrunde ein Schütze auf der Scheibe mit der Entscheidung des Kampfrichters nicht einverstanden, dann ist die Mehrheitsentscheidung - von bis zu drei Kampfrichtern - endgültig. Ein Irrtum auf der Wertungskarte, der entdeckt wird, bevor die Pfeile gezogen wurden, kann korrigiert werden, vorausgesetzt alle Sportler auf der Scheibe sind sich über die Korrektur einig. Die Korrektur hat in Gegenwart aller Sportler der Scheibe zu geschehen und sie muss von allen abgezeichnet werden. Bei allen anderen Streitfragen um Einträge auf der Wertungskarte ist ein Kampfrichter hinzuzuziehen.

F.9.(3). Beschädigte Scheibenauflagen, fehlerhafter Kurs
Sollte eine Scheibenauflage unverhältnismäßig abgenutzt oder anderweitig beschädigt sein, oder sollte es andere Beschwerden über die Ausstattung des Wettkampffeldes geben, dann kann sich der Sportler oder sein Mannschaftsführer an die Kampfrichter wenden und um Abhilfe bitten.

F.9.(4). Fehler bei der Wettkampfdurchführung oder von Sportlern fragen bezüglich des Schießens oder des Verhaltens eines Wettkämpfers müssen bei den Kampfrichtern am gleichen Tag eingehen.

F.9.(5). Richtigkeit der Ergebnisliste
Zweifel an den täglich veröffentlichten Ergebnissen müssen den Kampfrichtern unverzüglich gemeldet werde, auf jeden Fall so rechtzeitig, dass noch vor der Siegerehrung eine Korrektur möglich ist.

F.9.(6). Einsprüche und Proteste
Wenn ein Wettkämpfer mit einer Kampfrichterentscheidung nicht einverstanden ist, so kann er (ausgenommen Entscheidungen an der Scheibe) durch seinen Mannschaftsführer schriftlich Protest einlegen. Über diesen Protest entscheidet die technische Kommission. Ist er mit der Entscheidung der technischen Kommission nicht einverstanden, so kann er erneut schriftlich bei der Jury der Veranstaltung Einspruch anmelden. Diese Jury entscheidet dann endgültig. Trophäen oder Preise, die von einem Streit betroffen sind, sollen nicht vergeben werden, bevor
eine endgültige Entscheidung gefallen ist. Für Proteste und Einsprüche ist die jeweils in der Ausschreibung festgelegte Einspruchsgebühr zu entrichten. Sie verfällt, wenn dem Einspruch nicht stattgegeben wird.

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F.10. Grundlagen der Kampfrichterausbildung
Die Grundlagen der Kampfrichterausbildung sind die Wettkampfordnung des DBSV und die FITA -Regel.

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F.11. Inkrafttreten
Die Kampfrichterordnung wurde am 30.12.1995 vom Präsidium beschlossen, am 06.12.1997, 12.11.2001, 17.06.2001 geändert und am 18.10.2002 überarbeitet. Sie tritt mit ihrer Veröffentlichung in Kraft.